Hilfe, die Kamera löst nicht aus.

Warum blockiert der Auslöser?

„Meine Kamera will nicht fotografieren“, „Die Kamera macht keine Fotos.“, „Ich kann nicht auslösen.“ oder „Meine Kamera blockiert den Auslöser.“ usw.
Unter den typischen Fragen von Fotoneulingen sind das schon echte Klassiker.
Natürlich kommen verschiedene Ursachen in Frage, vom leeren Akku bis hin zur vergessenen Speicherkarte.
Der häufigste Grund hängt aber meiner Erfahrung nach mit dem Autofokus zusammen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 17. Mai 2024

Tipps für bessere Urlaubsfotos – Teil 1

Illustration zu: "Ein Sonnenuntergang, hier mit Mensch und Hund, ist ein beliebtes Motiv für Urlaubsfotos."(Überarbeitet Mai 2024)
Nicht mehr lang, bis In den ersten Bundesländern die Sommerferien beginnen. Und in der Urlaubszeit werden dann natürlich auch viele Fotos gemacht.
Häufig mit dem „richtigen“ Fotoapparat, aber auch vermutlich noch viel öfter mit dem Smartphone.

In beiden Fällen ist die Bildgestaltung natürlich wichtig. Und bei der richtigen Kamera kommt dann auch noch ein wenig Fototechnik hinzu.

Da kann es sicher nicht schaden, vor oder während des Urlaubs beides, Gestaltung und Fototechnik, noch ein wenig zu üben.
Dabei möchte ich Dir mit einigen Tipps für bessere Bilder helfen.

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geschrieben/aktualisiert:

Schärfentiefe und Cropfaktor

Illustration zu

Blendenring eines Canon FD Objektivs mit Schärfentiefeskala

Schärfentiefe und Cropfaktor — Ich hab ja gedacht, das Thema wäre mittlerweile „durch“, aber die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass das anscheinend nicht der Fall ist. So hatte ich  dazu einige Mails mit Nachfragen. Und in gleich zwei Individual-Fotokursen war das auch Thema.
Also ist es vielleicht doch sinnvoll, mich hier um diesen Aspekt der Schärfentiefe zu kümmern. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 21. Apr 2024

Mach mal: Belichtungsreihe

Illustration zu: "Belichtungsreihe"

Eine Belichtungsreihe in 16 Stufen. Hier fehlen die beiden Bilder ganz aussen, Schwarz und Weiß. Je nach Dynamikumfang der Kamera sind mehr oder weniger viele Stufen möglich.

(Aktualisiert 04/2024) Gerade wenn Du in der Fotografie noch am Anfang stehst, würde ich Dir empfehlen, mindestens einmal eine Belichtungsreihe aufzunehmen.
Das ist eine Folge von Aufnahmen desselben Motivs, bei denen nach und nach die Belichtung verändert wurde.

Meist verdoppelt oder halbiert man für eine solche Reihe von Aufnahmen von Bild zu Bild die auf den Sensor (oder den Film) auftreffende Lichtmenge.
Du machst also eine Reihe von Aufnahmen, die sich jeweils um ein  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Ausstellung „HIPGNOSIS.BREATHE“ in Oberhausen

Illustration zum Artikel zur Ausstellung HIPGNOSIS.BREATHE in Oberhausen

Eines der bekanntesten Hipgnosis Cover wird hier in mehreren Versionen gezeigt.

Da ich gegenwärtig zeitlich recht knapp aufgestellt bin, war ich froh, dass ich (durch eine glückliche Fügung des Schicksals) gestern spontan die Ausstellung zu den Arbeiten der Fotodesignagentur „Hipgnosis“ besuchen konnte.
Und es hat sich wirklich gelohnt.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur die Plattencover sowie viele andere Illustrationen, sondern auch häufig zusätzliche Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte (u.a. vermittelt durch den empfehlenswerten Audio Guide).

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geschrieben/aktualisiert:

Das richtige Objektiv für Porträts (und der richtige Abstand)

Illustration zu: "Welches Objektiv für Portraits?"

Welches Objektiv für Portraits?

(Akt. Februar 2024) Porträts sind eines der beliebtesten Fotothemen, deshalb wird die Frage „Was ist das richtige Objektiv, die richtige Brennweite für ein Porträt?“ auch sehr häufig gestellt.
Die meisten Einsteiger in das Thema merken dann anhand der Antworten recht schnell, dass sich da einige Antworten ähneln und heutzutage viele Fotografen gerade für Portraits gerne ein Objektiv mit  großer Lichtstärke einsetzen.

Woran liegt das? Und ist das immer sinnvoll? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Lightroom — Bilder ins Archiv verschieben

Illustration zu "Lightroom — zu wenig Platz"

Das Dilemma der Digitalfotografie: Zu viele Bilder. zu wenig Platz!

(Aktualisiert 12/23) Irgendwann ist es soweit, die Festplatte läuft fast über, neue Fotos sollen auf den Rechner und die älteren Bilder sollen deshalb in ein Archiv (auf einer externen Festplatte) kopiert werden.

Aber natürlich sollen die Fotos weiterhin im Lightroomkatalog zu finden sein. Und auch von dort aus mit Lightroom und anderen Werkzeugen bearbeitet werden können.
Wie lässt sich das am leichtesten erreichen ohne das alles „strubbelig“ wird. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Apr 2024

Winter – Fotografieren bei (zu-) wenig Licht

Illustration zu "An Weihnachten fotografieren"

An Weihnachten fotografieren ist für diesen kleinen Kerl einfach, seine Familie hält sicher still.

(Akt. 20.12.2023) Winter, das heißt wenig Licht, es ist aber auch die Zeit der Feiern, Bälle und Partys.
Der eine oder andere wird zu dieser dunklen Jahreszeit bei den anstehenden Familienfeiern fotografieren dürfen/müssen.
Das Ergebnis soll nicht nur auf dem Smartphone geteilt werden, sondern auch bei Oma und Opa im Rahmen an die Wand.
Also Kamera statt Smartphone.
Und da es jetzt oft schon sehr früh recht dunkel ist, muss dann sicherlich ein Blitzgerät her.
Wirklich?
Nein, nicht unbedingt!

Versuche es doch ruhig einmal mit höherer Empfindlichkeit. Einigermassen aktuelle Kameras machen auch bei ISO-Werten von 1600, 3200 oder gar 6400 (und mehr) noch ganz annehmbare Bilder.

In der 100% Ansicht sieht man dann zwar
Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Apr 2024

Warum die Fotos manchmal zu dunkel werden

Ilustration zur Belichtungskorrektur

Weiß in Weiß, das wird nicht immer wie gewünscht

In den Wintermonaten  gibt es ja sogar hier bei uns „Flachlandtirolern“ manchmal kräftig Schnee. Und manchmal so viel, dass er tatsächlich für einige Stunden liegen bleibt.
Lange genug jedenfalls für einen Spaziergang mit der Kamera.

Aber diese weiße Winterwunderwelt ist nicht nur für mich eher die Ausnahme.
Deshalb sind die Belichtungsmesser der Kameras  auf eine solche Situation oft gar nicht richtig vorbereitet.
In der Folge werden die von den (hoffentlich korrekten) Messergebnissen abhängigen Belichtungsautomatiken der Kameras dann in die Irre geführt. Sie gehen ja von falschen Voraussetzungen aus. Aus diesem Grund machen viele Foto Apparate bei Schnee mehr oder weniger starke Belichtungsfehler.
Das Ergebnis sind dann leider häufig zu dunkle Bilder mit dunkelgrauem Schnee. (Was zwar durchaus manchmal auch reizvoll sein kann, aber recht ärgerlich ist, wenn es nicht gewünscht wird.)

Und so erreichen mich dann gerade nach Schneefall oft Fragen, was man gegen diese dunklen Schneebilder machen kann.
Da das Problem im Prinzip alle Bilder betrifft, die Motive Weiß in Weiß zeigen, ist die Antwort sicher auch für Fotografen interessant, die aktuell nicht in den Schnee können.

Das Problem ist eigentlich auch gar nicht schwer zu lösen, wenn man den Grund für das „Grauen“ kennt und Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 21. Feb 2024

Hilfe, meine Fotos sind weg (Lightroom)

(Überarbeitet 10/23 – Video am Seitenende) „Hilfe, meine Fotos sind verschwunden!“ oder gar „Lightroom hat alle meine Fotos gelöscht!“
Solche und ähnliche Hilferufe lese ich häufiger, sowohl  von Anfängern als auch von gestandenen Hobbyfotografen (und manchmal auch von dem einen oder anderen Profi).

Und tatsächlich, mit etwas Pech kann eine Situation entstehen, die uns glauben lässt, dass Bilder in Lightroom unerklärlicherweise verschwunden sind. Doch keine Sorge, in Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Apr 2024

Croppen in der Kamera, ist das sinnvoll?

Illustration zu "Crop in der Kamera"Vor einigen Tagen erreichte mich eine Frage eines ehemaligen Kursteilnehmers zu einer besonderen und vermeintlich (s.u.) noch recht neuen Kamerafunktion.
Es geht dabei um eine Vollformatkamera mit sehr vielen Megapixeln.
Deren Anzahl ist an dieser Kamera für so ziemlich alle fotografischen Aufgaben eigentlich mehr als ausreichend, um nicht zu sagen: schon viel zu viel!
Ja ich weiß, gerade Fotografen können oft nicht genug haben. ;-)
Doch manchmal würde man gerne sogar ein paar Pixel weniger haben und statt dessen mehr Brennweite.
Die Funktionsknöpfe dieses Fotoapparats kann der Fotograf nun so belegen, dass mit einem Klick die Kamera nur einen Ausschnitt des Bildes nutzt und so den Bildwinkel verkleinert. Quasi ein Extra-Zoom, ein Telekonverter auf Knopfdruck…

Aber ist das wirklich das gleiche wie eine echte längere Brennweite? Und was sind die Vor- und Nachteile? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Endlich raus aus der Automatik?

Illustration eine Modus-Wahlrads einer Digitalkamera (Olympus Pen F)

Diese Kamera hat keinen Szeneneinstellungen. Neben iAuto und dem Videomodus gibt es „nur noch“ M, S, A, P und vier benutzerdefinierte Einstellungen

Ich habe aufgeräumt. Und bei der Durchsicht einiger Fotozeitschriften aus der letzten Zeit fielen mir zwei Titelbilder (sogar ein und der selben Zeitschrift) auf, die beiden Ausgaben waren etwa ein Jahr auseinander.

Auf beiden Titeln waren große Hinweise, dass es in den Heften umfangreiche Artikel zum Thema „Endlich raus aus der Automatik“ geben würde.

Nach einem kurzen Durchblättern der beiden Artikel wurde schon klar, dass das Thema „Belichtungsautomatik vs. Manuell“ hier, wie leider oft, zum Teil viel zu umständlich dargestellt wird.

Da wird dann mit Tabellen von Lichtwerten (EVs, Exposure Values“) hantiert, es werden Blendenzahlen und Belichtungszeiten berechnet, etc. pp.
Prinzipiell bin ich ja ein Freund von ausführlichen Erklärungen — sieht man ja auch am Fotolehrgang.de und an manchen Beiträgen in meinem Blog hier ;-) .

Aber um das Thema manuelles Belichten zu erklären, braucht man kein Fachchinesisch und keine Lichtwerte, dass schreckt die Einsteiger nur ab. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Architekturfotografie muss nicht teuer sein (1+2+3)

Illustration zur Architekturfotografie

Gestaltung mit Abstand und Brennweite in der Architekturfotografie. Der Abstand zwischen den Säulen ist in beiden Aufnahmen gleich groß gewählt, um den Einfluß der Aufnahmeentfernung in Kombination mit dem Bildwinkel (Brennweite) auf die räumliche Wirkung zu zeigen

Vor ein paar Wochen habe ich in der Lokalpresse einen Artikel mit Tipps zur Architekturfotografie gelesen, der von einer renommierten Presseagentur stammte und deshalb vermutlich — als preiswerter saisonaler Lückenfüller ;-) — auch in anderen Zeitungen aufgetaucht sein dürfte.
Leider sind in dem Text aber einige Dinge aus meiner Sicht eher missverständlich und zum Teil auch falsch dargestellt.

Zitat:
„Wir brauchen weitwinklige Objektive, um das Gebäude ganz drauf zu kriegen. (…) Da sind sehr kurze Brennweiten nötig, zum Beispiel 20mm.“

Das hört sich erst einmal logisch an, ist aber dennoch nur zum Teil richtig. Tatsächlich braucht man in der Architekturfotografie manchmal die großen (weiten) Bildwinkel, also kurze Brennweiten, einfach, weil man sich dann nicht weit genug vom Gebäude entfernen kann (oder möchte), um es  vollständig ins Bild zu bekommen.
Dann bleibt, ausser
Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Apr 2024

Kugelpanorama – wie geht das?

Ilustration zu "umgeformtes Kugelpanorama

Eine etwas andere Art der Darstellung eines Kugelpanoramas

(Überarbeitet August 2023) Vor einigen Tagen habe ich erneut ein paar Kugelpanoramen aus meiner Heimatstadt Essen (die sind eher nur von lokalem Interesse) zum Leben erweckt ( also ausgearbeitet) und veröffentlicht.
Es gab danach mal wieder einige Fragen an mich, wie solche Bilder überhaupt entstehen.
Der Einfachheit halber werde ich das hier in diesem Artikel zum Entstehungsprozess von Kugelpanoramen zusammenfassen.

Der ganze Ablauf der Aufnahme und Ausarbeitung eines Kugelpanoramas geschieht auch heute noch in seinen Grundlagen auf die gleiche Art wie in den 90igern des letzten Jahrhunderts (und davor, erste Experimente in dem Bereich sind wohl noch deutlich älter.)
Prinzipiell entsteht so ein Bild Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 29. Aug 2023

Lightroom: GPS-Tracks nutzen und anpassen

Illustration zu GPS-Tracks

Google Maps in Paris (GPS-Tracks)

(Das Video ist weiter unten) Wenn man zu Fotos Hinweise auf den jeweiligen Aufnahmestandort finden kann, ist das sehr praktisch.
Diese Verknüpfung von Bildern mit Ortsdaten kann bei der Suche nach Aufnahmen helfen, falls man sich an den ungefähren Aufnahmeort erinnert.

Ähnlich wie mit der Suche mit dem Aufnahmedatum oder mit Stichworten kann man so recht schnell einzelne Bilder finden. Erst recht, wenn man die unterschiedlichen Suchkriterien kombiniert.

Und es gibt noch andere Einsatzgebiete für die Verknüpfung der Fotos mit dem Aufnahmeort. Fotos mit GPS Koordinaten erlauben es, auf die Weltkarte zu schauen und zu sehen, wo man schon überall fotografiert hat. Gerade an trüben Novembersonntagnachmittagen kann so ein fotografisches Tagebuch auf Atlasbasis ein willkommener Stimmungsaufheller sein.

Aber leider kann die Verknüpfung der Bilder mit den Ortsdaten von Hand ziemlich arbeitsaufwendig werden.
Glücklicherweise gibt es Hilfsmittel wie Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Apr 2024

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 11 – nach dem Urlaub

Illustration zu :"Nach dem Urlaub: Bilder auswählen"(Überarbeitet Juli 2023) Für die eine oder den anderen ist der Urlaub wohlmöglich schon ein paar Tage oder gar Wochen her.
Das ist die richtige Zeit, sich mal um die Urlaubsfotos zu kümmern.
Vor allem geht es nun darum, überhaupt erst einmal Ordnung zu schaffen.
Denn während früher eher zu wenig fotografiert wurde, verfällt man heute quasi automatisch ins Gegenteil.
Es wird viel mehr fotografiert. …. und hinterher nicht sortiert.
Mit der Folge, das man in Bildern ertrinkt und den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.

Es ist höchste Zeit, Ordnung zu schaffen!
Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 23. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 10 – Schwarzweiß

Schwarzweißfotografie im Urlaub?

(Überarbeitet Juli 2023) Schwarzweißfotografie und Urlaub? Das geht ja gar nicht, oder?
Doch, Schwarzweiß im Urlaub, das geht! Sogar recht gut.
So habe ich schließlich früher fast alle meine Urlaube fotografieren dürfen. (Oder besser: müssen, denn Farbfilme waren damals für einen armen Schüler/Studenten einfach viel zu teuer.)

Allerdings gibt es in Bezug auf die Bildgestaltung einige Punkte zu berücksichtigen. Es sollen ja nicht langweilige einfach nur farblose Bilder werden.
Und auch technisch (in Bezug auf Kameraeinstellung und Ausarbeitung) solltest du für Schwarzweißfotos das eine oder andere berücksichtigen. Dabei geht es dann überraschenderweise auch um die Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 07. Sep 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 7 – Clippinganzeige

Illustration der Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

(Überarbeitet Juli 2023) Um das soeben aufgenommene Foto direkt kontrollieren zu können, ist das Display der Kamera für den Digitalfotografen ein unersetzliches Hilfsmittel.
Man kann damit schon sehr gut die Bildkomposition, also vor allem den Ausschnitt und die Position der Bildinhalte zueinander erkennen. Und auch die Schärfe der Abbildung lässt sich mit etwas Zoomen meist ganz passabel einschätzen.

Aber es gibt auch Schattenseiten. Die sich gerade auch im Sonnenlicht zeigen. Und wer hat nicht gerne Sonne im Urlaub?
Wenn dann aber nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch das Kameradisplay von der Sonne beleuchtet wird, dann kann man die Helligkeit und den Kontrast des Fotos nicht gut erkennen.
Und wenn man sich dann anders hinstellt oder mit der Hand das Display vor Sonnenlicht abschirmt, dann spiegelt sich das helle T-Shirt. Oder …

Doch zum Glück gibt es in vielen Kameras Hilfsmittel um die Belichtung trotzdem beurteilen zu können. In solchen Fällen kann speziell Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 8 – Autofokus

Autofokusumschaltung

(Überarbeitet Juli 2023) Wenn Du im Urlaub fotografierst, wirst Du in der Regel „scharfe“ Fotos machen wollen. (Lass Dich davon aber nicht versklaven. Manche Bilder wirken besser, wenn sie eine mehr oder weniger große Unschärfe aufweisen. Das kann Emotionen wecken.)

Egal welche Wirkung Du mit der (evtl. auch absichtlich nicht vorhandenen) Schärfe erreichen willst, Du wirst Dich über kurz oder lang mit dem Autofokus beschäftigen müssen.
(Warum der manuelle Fokus in der digitalen Autofokus-Fotowelt oft keine echte Alternative ist, erkläre ich weiter unten.)
Ich möchte jetzt hier zuerst einmal einige der grundlegenden Einstellungen erklären, die man an vielen Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 9 – Panorama

Illustration zu: Ein Beschnitt des Bildes zum Panorama kann bei fehlendem Vordergrund helfen

Wenn kein interessanter Vordergrund vorhanden ist hilft oft eine Beschränkung (oder Erweiterung ;-) ) aufs Panoramaformat.

(Überarbeitet Juli 2023) Mit einem „normalen“ Foto ist es manchmal sehr schwierig, die beeindruckende Tiefe eines Motivs zu zeigen. Es ist ja nur zweidimensional.
Um auch räumliche Tiefe darstellen zu können, ist es wichtig, den Betrachter durch diesen vor ihm liegenden Raum, durch die Tiefe des Motivs, zu führen.
Das gilt besonders bei Landschaften und ähnlichen Aufnahmearten, also typischen Urlaubsfotos.

Dabei kann ein schönes und/oder interessantes Vordergrundobjekt helfen. Es führt den Betrachter dann in die Tiefe des Motivs hinein. Oder, wie mein Opa schon sagte:
Vordergrund macht Bild gesund!“.

Aber nicht immer ist ein passender Vordergrund vorhanden. Bei manchen Motiven, gerade bei Fernsichten von erhöhten Standpunkten oder beim Blick aufs Meer, bietet sich da einfach nichts an.
Fotografen auf Kreuzfahrt werden das kennen, da ist vorne oft erstmal nur Wasser. Und schlichtes Wasser, aber auch einfach nur der Bodenbereich, z.B. Sand und Gras gelten in dem Fall nicht als „richtige“ Vordergrundobjekte.

Und dann?
Als Lösung in der Not funktioniert es in solchen Situationen manchmal, für die Wiedergabe auf ein sehr Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 4 – Bildgestaltung vereinfachen

Aus den Tipps für bessere Urlaubsfotos: Schärfentiefe zur Reduktion

Kleine Schärfentiefe um Bilder zu vereinfachen

(Juni 2023 überarbeitet)
Schon zu Beginn des ersten Tipps dieser kleinen Fotografieren-lernen-Reihe habe ich darauf hingewiesen: es ist auch und gerade für Urlaubsfotos wichtig, ein Bild nicht zu chaotisch zu gestalten.
Oft ist es besser, sich auf einen einzelnen Hauptakteur zu beschränken. Diese Beschränkung kann dann aber auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.
Du kannst zum Beispiel einen engeren Auschnitt wählen („ranzoomen“). Oder näher heran gehen — das ist erfahrungsgemäß oft besser.

Eine andere, wirklich schon klassische Methode für weniger Durcheinander im Bild ist der Einsatz geringer Schärfentiefe. (Mehr zur Schärfentiefe in meinem Fotolehrgang im Internet und hier im Blog.)

Nicht zu ernst nehmen! Es handelt sich bei diesen Tipps keinesfalls um Gesetze, die man nicht brechen darf. Es sind nur Hinweise, die auch tendenziell langweilige Bilder, deren Inhalt den Betrachter nicht von vornherein fesselt, „erträglich“ machen können. Ein Bild mit einem spannenden Inhalt, einer spannenden Idee, kann dagegen trotz (oder wegen) einer Missachtung dieser Überlegungen ein tolles Bild ergeben. Je mehr man sich mit Gestaltung und Inhalt der eigenen (und fremder) Bilder auseinandersetzt, desto eher wird man in die Situation kommen, solche Hinweise nicht mehr zu benötigen oder auch bewusst missachten zu können. Solange man da noch nicht angekommen ist, kann es helfen, diese Hinweise bei der Planung/Gestaltung der eigenen Bilder zu berücksichtigen.

In oberen der beiden Beispielbilder stört der Hintergrund mit seinen vielen ablenkenden Details. Mit einer geringeren Schärfentiefe wie im unteren Bild kann man ihn aber einfach ausblenden. Das ist einer der vielen Wege um den Bildinhalt auf das wirklich Wichtige zu reduzieren und Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

(Überarbeitet Juni 2023) Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und hoffentlich auch behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.

Man kann den Betrachter aber auch mit einem interessanten Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn dann auf diese Art durch das Bild führen.

Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Ausdehnung der Schärfentiefe helfen.
Damit kann man dann wichtige Motivbereiche betonen und unwichtige in der Unschärfe im Vorder- oder Hintergrund verschwinden lassen.
Oder man verbindet eigentlich weit voneinander entfernte Bereiche und lenkt damit die Wahrnehmung des Betrachters auf besondere Zusammenhänge oder Ähnlichkeiten oder ….

Neben der Schärfentiefe gibt es aber auch andere Optionen, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erhalten und zu lenken. Eine dieser Methoden möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Ein sich bewegendes Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, im Bild völlig unterschiedlich aussehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 6 – welche Belichtungsautomatik

Pfähle am Strand

Welches Belichtungsprogramm soll ich wählen?

(Aktualisiert Juli 2023) Fotografieren lernen: Wer interessante Fotos machen möchte, braucht neben einem Gefühl für Gestaltung oft zusätzlich ein Quäntchen Fototechnik — auch wenn die Technik für die Gestaltung meist nicht ganz so wichtig ist wie ein „gutes Auge“.

Um diese eher handwerkliche Seite der Fotografie sinnvoll einsetzen zu können, solltest Du ein paar Einstellungen an Deiner Kamera kennenlernen.
Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei natürlich die Einstellungen zur Belichtung.

Viele Einsteiger fotografieren standardmäßig mit der Vollautomatik (als Symbol wird dafür oft ein grünes Rechteck oder eine grüne oder rote Kamera verwendet).
Diese Vollautomatik erhält gelegentlich auch Phantasienamen wie „überlegene Automatik“ oder „intelligente Automatik“ (iA) und dieser Name wird dann manchmal auch noch durch ein oder mehrere „+“ erweitert. Der Phantasie der Hersteller sind da scheinbar keine Grenzen gesetzt.

Die Angaben über diese Automatiken und ihre Unterschiede sind oft nicht sehr erhellend „(jetzt noch automatischer!“) das wenige liest sich ganz toll und oft sind die Fotos dann auch nicht wirklich schlecht. Aber vermutlich noch öfter sind sie auch nicht so ganz so toll, wie sie sein könnten.
Was kann man tun? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 2 – Bildqualität und Brennweite

Aus den Tipps für bessere Urlaubsfotos: Urlaubsmotiv - Dünen

Urlaubsmotiv – Dünen

(Juni 2023 überarbeitet) Bei einigen ist es schon soweit und bei anderen geht es bald wieder los mit den Sommerferien.
Und die Urlaubssaison ist für viele auch Fotosaison. Wenn Du dann die Kamera nach längerer Pause (oder zum ersten Mal?) in die Hand nimmst, gilt es ein paar Dinge zu überprüfen.

Gerade dann, wenn Du Dich mit Digitalfotografie nicht so intensiv beschäftigst, kann es sein, dass Du Deine Kamera so eingestellt hast (oder sie so eingestellt ist), dass Du möglichst viele Bilder auf der Speicherkarte unterbringen kannst.
Ist ja auch logisch, es sollen ja viele Urlaubsfotos auf die Karte gehen. Je nach Größe des Speichers passen dann auch durchaus tausende Bilder.

Das ist natürlich toll, doch man erkauft sich die kleinen Dateigröße pro Bild oft mit einer zum Teil eher mittelmässigen Bildqualität. Zum einen sind nach einer Reduktion der Bildgröße nur noch wenige Bildpunkte übrig, von den teuer bezahlten (Mega-) Pixeln stehen dann nur noch ein Teil zur Verfügung.
Und diese relativ wenigen Bildpunkte werden als JPEG in der Folge auch noch mehr oder weniger stark komprimiert.
Das kann sich später durchaus als gravierender Fehler entpuppen. Leider merkt man das dann auch erst später, wenn es für eine Korrektur zu spät ist.
Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 13. Jul 2023

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 3 – richtig Belichten

Richtig belichten (1)

(Juni 2023 überarbeitet) Das Thema Belichtung beschäftigt die Fotografen schon seit den ersten Tagen der Fotografie und spielt natürlich auch bei Urlaubsaufnahmen eine wichtige Rolle.

Man kann das gleiche Motiv auf ganz unterschiedliche Arten belichten.
Je nachdem, welche Einstellungen man vornimmt, verändert sich die Helligkeit des entstehenden Bildes. Und bei manchen Veränderungen bleibt sie gleich — aber auch bei gleicher Helligkeit kann sich dann das Aussehen des Bildes recht stark verändern.
Die Art der Belichtung hat also sowohl Einfluß auf die Bildhelligkeit als auch auf das Aussehen der Bilder, die Bildgestaltung.

Kümmern wir uns hier zu Anfang dieses Beitrags erst einmal um die Helligkeit und wie man sie mit der Belichtung verändert und an die eigenen Wünschen anpasst.
Das erste Ziel sollte dabei sein, ein richtig belichtetes Bild zu erhalten. Ich will im folgenden versuchen, Dir zu erklären, wie Du Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Belichtungsautomatik? M-Modus? Wie geht das?

Moduswahlrad mit Belichtungsautomatik einer Olympus PenF

Belichtungsautomatik – MASP – Vollautomatik -Was soll ich einstellen?

(Überarbeitet Juni 2023) In den verschiedenen Fotoforen wird ein Thema immer wieder kontrovers diskutiert: die Entscheidung für oder gegen eine Belichtungsautomatik bzw. die manuelle Einstellung der Belichtung.
Einige Teilnehmer scheinen dabei schon fast eine Art Minderwertigkeitskomplex entwickelt zu haben.
In Diskussionen kommen dann manchmal Fragen wie “Ist man etwa zu doof zum Fotografieren, wenn man ‚M‘ nicht verwendet?“
Das ist natürlich nicht der Fall.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 21. Jan 2024

Mit Lightroom viele Fotos gleichzeitig umbenennen

(Ergänzt und überarbeitet Juni 2023) Bei Facebook stieß ich auf die Frage, wie man in Lightroom größere Gruppen von Bildern umbenennen kann.
Das ist zwar eigentlich gar nicht so schwer, aber beim ersten Mal ist hilfreich zu wissen, wie die beste Vorgehensweise für das automatisierte Umbenennen vieler Bilder mit Hilfe von Lightroom ist.
Und es lohnt sich, denn mit der richtigen automatischen Umbenennung kann man sich viel Zeit und Mühe ersparen.

In diesem Blogbeitrag findest Du eine knappe Anleitung in Textform und am Ende dieses Artikels ist ein Link zu einem kurzen Video, in dem ich das Vorgehen etwas ausführlicher erkläre. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Apr 2024

Führen viele Megapxel tatsächlich zu Megaverwackeln?

Illustration zu: Führen viele Megapixel zu Megaverwackeln?

Führen viele Megapixel zu Megaverwackeln?

Ist die Gefahr des Verwackelns eines Fotos wirklich von der Anzahl der Pixel der jeweils verwendeten Kamera abhängig?
Stimmt die Behauptung: Je mehr Megapixel, desto mehr Verwackeln?
Oder sind die tatsächlichen Zusammenhänge vielleicht ein wenig anders? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2023

Kritik der Kritik der Bildkritik

Illustartion zu Bildkritik

Gerüchten zufolge hat der Fotografie Professor Steinert an der renomierten Folkwang-Schule in Essen einen „Scheiße“-Stempel besessen und diesen durchaus auch eingesetzt. (Das hier ist kein Original aus der Zeit)

In den letzten Tagen bin ich mehrfach auf das Thema Bildkritik gestoßen. Deshalb habe ich diesen Text hier ein wenig überarbeitet.

Es ist schon komisch: da möchten auf der einen Seite viele Leute gerne etwas zur Gestaltung ihrer Fotos erfahren. Die Frage, wie ihre Bilder wirken, beschäftigt halt doch eine ganze Menge Fotografen.
Im Internet und speziell in den sozialen Medien sind deshalb fundierte Reaktionen auf Bilder auf der einen Seite durchaus sehr begehrt – und zum Glück gibt es auch immer wieder Menschen, die sich mehr oder weniger ausführlich mit fremden Bildern beschäftigen.

Aber andererseits gibt es als Antwort auf zum Teil sehr ausführliche und gut begründete Auseinandersetzungen mit Bildern (um das für einige anscheinend nicht unbelastete Wort „Kritik“ mal zu vermeiden) wenn überhaupt, dann manches Mal nur eine kühle, bisweilen gar harsche Reaktion für den Kritiker. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 26. Mrz 2023

Was kommt zuerst? Blende? Belichtungszeit? ISO?

Illustration Pseudosolarisation zum Thema Belichtungseinstellung

Blende? Belichtungszeit? Würfeln?

(Akt.: März 2023) Zu Anfang ist es für viele schwierig zu entscheiden, in welcher Reihenfolge man bei der Einstellung der Belichtung am besten vorgehen sollte.
Was stellt man am besten zuerst ein?
Die Blende?
Die Belichtungszeit?
Die Empfindlichkeit (ISO)?
Mit welcher Einstellung geht es los?

Diese Überlegungen müssen auch dann erfolgen, wenn mit einer Automatik fotografiert werden soll. Denn auch dort geht es um die Abwägung der Entscheidung zwischen Blende und Zeit (und ISO).

Die richtige Reihenfolge von Blende, Belichtungszeit und ISO hängt stark von der Gestaltung des Bildes, von der gewünschten Wirkung des Bildes ab. Denn es geht bei der Belichtung ja nicht nur darum, die Helligkeit des Bildes festzulegen.

Vielmehr spielen diese Werte auch ein entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Wirkung des Bildes.

Verwackelt, verwischt, Schärfentiefe, Mitzieher, Freistellen, Rauschen – für den Einsteiger sind die Optionen zu Anfang ziemlich unübersichtlich. Und wer sich nicht von der Vollautomatik oder den Szenenprogrammen trennt, wird die Übersicht auch nicht so schnell gewinnen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Entfernung einstellen – mal anders (Zonenfokus)

Illustration Schärfentiefenskala Rollei 35TE

Die Schärfentiefenskala an einer Rollei 35TE

(Überarbeitet März 2023) Die Werbung für die aktuellen Kameras überschlägt sich seit einigen Jahren ja regelrecht mit Angaben zur Anzahl der Autofokusmessfelder und den Hinweisen auf die Geschwindigkeit der Fokussierung. (Teilweise sogar mit nicht ganz sauberen Tricks, siehe auch meinen Beitrag zum „Schnellsten Autofokus von Gelsenkirchen„)

Das erweckt so ein bisschen den Eindruck, als wären Fotografen in der Vor-Autofokus-Zeit entweder begnadete Fokuszauberer oder einfach nur vom Glück geküsst gewesen, anders kann man damals, ohne AF,  ja wohl nicht zu scharfen Fotos gekommen sein.

Durch die spiegellosen Systemkameras wie die SONY Alpha 6000(*) (um nicht immer Olympus zu erwähnen) gibt es andererseits eine regelrechte Renaissance alter (und neuer) manueller Objekte.

Die alten, manuell zu fokussierenden Objektive lassen sich an Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Welches Objektiv soll ich kaufen? / … einsetzen?

Beispielbild für ein Objektiv mit einem Bildwinkel von etwa 60 Grad.

Leichtes Weitwinkel, mein ideales Urlaubsobjektiv

(Ergänzt  01/23) Die Frage kenne ich gut. Die meisten meiner Kursteilnehmer haben als erstes Objektiv ein sogenanntes „Kit“ zu ihrer DSLR oder spiegellosen Systemkamera (DSLM). Meist sind das Kameras mit Sensoren in APSC Größe, dann ist das typische Kit-Objektiv meist ein 18-55mm Standardzoom. 
Es wird oft mehr oder weniger alternativlos mit der Kamera als Bundle geliefert und ist, erst recht, wenn man den geringen Preis berücksichtigt, wirklich nicht schlecht.

Und es deckt auch einen recht wichtigen Brennweitenbereich ab, reicht also gerade zum Anfang oft erst einmal aus.

Aber es gibt sehr viele andere Objektive mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, Preisen, Größen und Fähigkeiten.
Und irgendwie hat man eine Kamera für Wechselobjektive ja eigentlich auch gekauft, um dann auch mal Objektive zu wechseln.

Aber was soll man kaufen? (Oder, wenn man schon eine Auswahl zuhause hat: was soll man verwenden?) Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Hilfe, die Fotos werden zu hell/zu dunkel!

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Der Knopf zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie an der Kamera überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.

Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich auch schon mal in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Ausprobieren ist prinzipiell und gerade auch in der Fotografie gut, aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, damit dabei etwas sinnvolles entsteht.

Auf der anderen Seite wäre es aber auch völlig falsch, kritiklos alles zu schlucken, was die Kamera so einstellt. Manchmal sind trotz (oder besser: wegen) all der vielen verschiedenen Automatiken ein paar hilfreiche Eingriffe durch den Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 21. Jan 2024

Was hilft gegen Verwackeln?

Illustration zu "Was hilft gegen Verwackeln?"

Verwackelt! Was kann man dagegen machen?

Da ist man im Urlaub in einer schönen Stadt unterwegs und steht auf einmal in einer Kirche vor einem wunderschönen Altarbild oder tollen Fresken.
Davon muss ein Foto gemacht werden! Aber es ist in der Kirche recht dunkel und deshalb wird die Belichtungszeit zu lang, das Bild könnte verwackelt werden. Ein Stativ hast Du natürlich nicht dabei.
(Und wenn doch, dann ist der Einsatz in der Kirche oder im Museum wohlmöglich verboten.)

Was hilft in einer solchen Situation gegen das Verwackeln? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 23. Feb 2023

Wo ist die Schärfentiefe hin?

Schärfentiefeskala

Schärfentiefeskala

Ein Thema mit Technikalarm! (Aber am Ende geht es dann doch um Gestaltungsmöglichkeiten.)

Vor einiger Zeit fiel mir auf, dass die Schärentiefeanzeigen einiger Kameras bzw. Objektive ungewöhnliche Werte anzeigten, die sich nicht mit meinen Erfahrungen  und den Werten anderer Skalen und Tabellen deckten.

Was war passiert? Meine Neugier war geweckt, ich wollte dem auf den Grund gehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Sep 2022

Stürzende Linien

Illustration zu stürzenden Linien

Stürzende Linien am Reichstag, hier als bewusstes Gestaltungsmittel  fotografiert.

(Ergänzt & überarbeitet Mai 2022) Stürzende Linien gibt es auf vielen Fotos, gerade auch in der Urlaubs- und Reisefotografie.
Der Grund dahinter ist meist banal, man richtet die Kamera nach oben, um auch das Dach eines Gebäudes aufs Bild zu bekommen.
Wenn bei großen Gebäuden der Bildwinkel (Weitwinkel) knapp wird und man in engen Innenstädten auch keine Möglichkeit hat, weiter zurück zu gehen, muss man die Kamera oft mehr oder weniger stark nach oben richten.

Und das führt dann quasi automatisch zu diesen schrägen Geraden. Das arme Objektiv kann aber gar nicht dafür. (Mehr dazu weiter unten)
Leider werden die stürzenden Linien aber häufig (fälschlicherweise) als Fehler des Objektivs angesehen.

Da findet dann jemand in seinen Urlaubsbildern eine solche perspektivische Verzerrung (ein anderer Begriff für „stürzende Linien“) und fragt in einem Forum oder bei einem sozialen Netzwerk nach.

Von hilfsbereiten Mitmenschen wird ihm als Antwort manchmal (durchaus im besten Glauben) erklärt, daß das halt an seinem „billigen Einsteigerobjektiv“ läge. Und gerade bei Anfängern kommt ja oft das zusammen mit der Kamera gekaufte preiswerte „Kitobjektiv“ zum Einsatz, von dem man nicht unbedingt optische Höchstleistungen erwartet. Es könnte also wirklich am Objektiv liegen…
Doch diese Erklärung ist falsch!

Und für den Geldbeutel ist sie nicht ganz ungefährlich. Der Fotograf kauft sich wohlmöglich ein neues, besseres, vor allem aber meist teureres Objektiv und hat trotzdem weiterhin stürzende Linien in seinen Bildern.
Damit Dir das nicht passiert, möchte ich hier die Zusammenhänge ein wenig erklären.

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geschrieben/aktualisiert: / 17. Okt 2022

Lightroom Classic 11 – Masken und etwas Vorsicht

(Update 19.06.22) Lightroom Classic 11(*) bringt einige Neuerungen.

Ich halte die geänderten und erweiterten lokalen Werkzeuge wie Verläufe und Pinsel und deren neue Einstell-Panels dabei für die wichtigste Anpassung. [Und damit bin ich sicherlich nicht alleine ;-) ]

Aber mit etwas „Rumgefummel“ ist es weder beim (Kennen-)Lernen noch beim Erklären getan. Ich versuche deshalb, die neuen Werkzeuge  hier etwas ausführlicher und systematischer zu erklären. Vor allem auch im Video (weiter unten zu finden).

Es bieten sich ja nun ganz neue Möglichkeiten der Ausarbeitung von RAW-Dateien (und JPEGs, TIFFs, etc.) und das ganze ist, wenn man sich auf das Konzept einlässt, deutlich übersichtlicher geworden.

Aber es gibt auch zumindest einen potentiellen Fallstrick beim neuen Lightroom Classic 11(*).
Um beides soll es hier im folgenden gehen, schauen wir uns also mal im Detail an, was los ist.

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geschrieben/aktualisiert: / 22. Jun 2022

Wer richtig belichtet, der braucht keine Bearbeitung? Falsch!

Stimmt das wirklich?

(Überarbeitet 03/21) Auch im Bereich Fotografie halten sich hartnäckig Ammenmärchen. Eines lautet:
Lerne richtig belichten, dann brauchst Du keine Bildbearbeitung!
Solche oder ähnliche Aussagen liest man immer mal wieder, gerade auch in den sozialen Netzwerken.
Angeblich reicht es also aus, wenn man richtig belichten kann. Richtig belichtet wäre das Bild dann fertig, weitere Schritte, speziell eine „Bildbearbeitung“, wären nicht nötig.

Das Ganze wird dann häufig auch noch mit dem Brustton tiefster Überzeugung vorgetragen. Und ergänzt um „Musste man früher ja auch nicht!“ oder „Der wahre Könner muss nicht bearbeiten!“ etc. pp..
Hört sich fast schon glaubhaft an.

Doch es ist grundlegend falsch! Gerade der Könner würde sich bei kritischen Bildern auf keinen Fall darauf einlassen, gut die Hälfte der Entscheidung für das Aussehen des Bildes einem mehr oder weniger dummen (und gefühllosen) Algorithmus im Computerteil der Kamera zu überlassen.

(Ein Video dazu folgt am Ende dieses Beitrags.)
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geschrieben/aktualisiert: / 02. Okt 2022

„Richtiger“ Weißabgleich – ein Ammenmärchen

Illustration zu Sonnenuntergang (mit Hund)

Sonnenuntergang

(Video am Seitenende) Um den Weißabgleich wird oft ziemlich viel Tamtam gemacht.

Da gibt es dann lange Tutorials zu dem Thema und Graukarten, die Du speziell für den Weißabgleich verwenden könntest. Oder man bietet Dir spezielle Farbkarten an, um die Farbwiedergabe Deiner Kamera zu testen.
Und Du kannst auch die Geschäftemacher glücklich machen und „spezielle“ und vor allem teure Vorsatzlinsen kaufen, die dann ebenfalls einen besonders präzisen Weißabgleich ermöglichen sollen.

Gerade für einen Fotoeinsteiger erzeugt diess den Eindruck, dass ein möglichst präziser Weißabgleich sehr wichtig ist und man da sehr genau messen muss, um alles richtig machen.
Aber stimmt das überhaupt? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Mai 2022

Meine besten Fototipps für Anfänger …

Illustration zu: "Fotografieren in Paris"

Fotografieren in Paris

Mein wichtigster Fototipp für Einsteiger: „Lerne möglichst schnell die wichtigsten Grundlagen, speziell rund um das Thema Belichtung.“

Viele Anfänger fragen in den diversen Foren und sozialen Netzwerken nach einzelnen Tipps für bessere Fotos.
Das liegt ja auch nahe.
Fotografieren können die Kameras doch schliesslich vollautomatisch, da kann das alles eigentlich nicht sooo schwierig sein. Ein paar Fototipps und dann sollte es schon klappen.

Und solche Tipps sind tatsächlich als kleine Ratgeber manchmal sehr hilfreich. Und manchmal gibts es auch für totale Anfänger gute Ratschläge.
Aber die meisten sind doch eher für diejenigen sinnvoll, die sich schon auf den Weg gemacht haben, das Fotografieren zu lernen. (Das gilt natürlich auch für den einen oder anderen Beitrag hier in meinem Blog.)

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geschrieben/aktualisiert: / 26. Dez 2022

Autofokus oder manuelles Fokussieren oder …

"Illustration

oder: „Der (zweit-) wichtigste Knopf an Deiner Kamera.

Neben dem Thema Belichtung (bei dem es ja auch immer mal wieder um die Frage „Automatisch oder manuell?“ geht) ist das richtige Scharfstellen, die richtige Fokussierung, eine der wichtigsten Einstellungen beim Fotografieren.

Wenn ein Bild falsch fokussiert wird, ist es unerwünscht unscharf.
Das ist trivial! Aber ärgerlich.
Sehr ärgerlich!
Denn in den meisten Fällen ist die Unschärfe noch viel schlimmer als eine falsche Belichtung.
Das falsch belichtet Bild kann man im Nachhinein ja oft noch ein wenig an die eigenen Wünsche anpassen. Gerade wenn man mit RAW fotografiert, ist in der Ausarbeitung, Interpretation, oft noch was drin. Das Bild wird dann evtl. nicht optimal, aber man kann zumindest etwas erkennen.
Ein unscharfes Bild ist dagegen fast immer unrettbar verloren.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Mai 2022

Hilfe, meine Kamera löst nicht aus.

Die Kamera löst nicht aus

Die vielen verschiedenen Anfragen haben mir gezeigt, dass die zum Ende der letzten Woche auch in Deutschland sichtbaren Polarlichter zwar viele zum Fotografieren animierten, aber leider das bei manchen nicht so geklappt hat wie geplant.
Wegen der für den Autofokus schwierigen Situation haben anscheinend viele Kameras einfach den Auslöser blockiert.
Aus dem Grund habe ich meinen hier folgenden Artikel zu diesem Thema noch einmal überarbeitet.


„Meine Kamera will nicht fotografieren“, „Die Kamera macht keine Fotos.“, „Ich kann nicht auslösen.“ oder „Meine Kamera blockiert den Auslöser.“ usw.
Unter den typischen Fragen von Fotoneulingen sind das schon echte Klassiker.
Natürlich kommen verschiedene Ursachen in Frage, vom leeren Akku bis hin zur vergessenen Speicherkarte.
Der häufigste Grund hängt aber meiner Erfahrung nach mit dem Autofokus zusammen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Aktuelles Lightroom Oster-Sonderangebot 88,68 nutzen trotz bestehenden Abos

 Lightroom (in meinem Fall Lightroom Classic CC(*)) ist leider nicht umsonst, das Standard-Abomodell kostet im ungünstigsten Fall pro Jahr knapp 142,00Euro (bei jährlicher Zahlung).

Da sind Sonderangebote natürlich gern gesehen. Und es gibt sie, manchmal einfach zwischendurch, manchmal zum „Black Friday“, „Cyber Monday“ ,“Amazon Prime Day“ oder jetzt als „Oster-Angebot“ bei Amazon.  .

Lightroom gibt es aktuell bei Amazon zum Angebotspreis von 88,68€ (*).

Also spart man über 50,00Euro gegenüber dem (bereits reduzierten) Normalpreis , das lohnt sich.
Bestellen kannst Du es direkt hier(*) oder über die anderen Links im Text

Und das ist auch eigentlich gar nicht kompliziert. Aber da ich häufiger gefragt werde, wie das geht, habe ich hier eine kleine Anleitung geschrieben. Sowohl für Menschen, die mit Lightroom beginnen als auch für diejenigen, die bereits ein bestehendes Abo haben. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Lightroom Sonderangebote – Wie kann man den Gutschein einlösen?

Schade, das aktuelle Sonderangebot ist vorbei 
Lightroom (in meinem Fall Lightroom Classic CC(*)) ist leider nicht umsonst, das Standard-Abomodell kostet im ungünstigsten Fall pro Jahr knapp 144,00Euro (12 x 11,99 bei monatlicher Zahlung).

Und auch wenn man die jährliche Zahlungsweise wählt, sind es normalerweise immer noch 131,99Euro.

Da sind Sonderangebote natürlich gern gesehen. Und es gibt sie, manchmal einfach zwischendurch, manchmal zum „Black Friday“, „Cyber Monday“ ,“Amazon Prime Day“ oder jetzt als „Winter“ Angebot bei Amazon.  .

Lightroom gibt es aktuell bei Amazon leider nicht mehr im Sonderangebot(*).

Und das ist auch eigentlich gar nicht kompliziert. Aber da ich häufiger gefragt werde, wie das geht, habe ich hier eine kleine Anleitung geschrieben. Sowohl für Menschen, die mit Lightroom beginnen als auch für diejenigen, die bereits ein bestehendes Abo haben. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 03. Apr 2024

Parkleuchten 2024

Der erste Parkleuchten-Fotoausflug  ist bereits vorbei.
Aber es gibt jetzt einen zweiten Termin!
Am 20.02.24 (Di.)

Ein Jahr ist herum, es ist wieder Zeit für meinen Parkleuchten-Fotoausflug!

Was ist das: „Parkleuchten“?
Beim Parkleuchten wird der Essener Grugapark während einiger Wochen am Jahresbeginn an den Abenden mit Lichtinstallationen und leuchtenden Aktionen verschönert.
Die offizielle Website zum Parkleuchten im Grugapark ist hier zu finden. Und hier gibt es ein Kugelpanorama dass ich bei einem der Parkleuchten aufgenommen habe.
Das lockt natürlich viele Besucher, auch und gerade Fotografen und vor allem Fotografinnen. (Der Anteil an Fotografinnen ist mir schon bei meinem ersten Parkleuchtenbesuch durchaus positiv aufgefallen. Das war früher mal anders…)

Wer organisiert den Ausflug?
Niemand, ich gebe hier nur kund, dass ich zum Fotografieren im Grugapark sein werde und dabei auch ein wenig in der Gruga herumlaufe, also quasi ein Ein-Mann-Photowalk.  ;-) Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 21. Feb 2024

Geschenke für Fotografen

Es muss ja nicht gleich ein Fotoapparat sein

Es muss ja nicht gleich ein Fotoapparat sein

„Was kann ich einem Fotoamateur zu Weihnachten (oder zum Geburtstag, Abitur, zur Rente, etc.) schenken“?
Diese Frage erreicht mich regelmässig.

In den letzten Jahren habe ich schon öfter zu diesem Thema Tipps und Empfehlungen veröffentlicht und vieles davon, ist auch dieses Jahr aktuell.

Aber es kommen auch immer neue neue Geschenkideen hinzu, deshalb werde ich meine Antwort auf die Frage nach Geschenken für Fotografen (hier sind natürlich in erster Linie die mehr oder weniger stark engagierte Fotoamateure und keine Berufsfotografen gemeint) immer wieder überarbeiten und Ideen ergänzen.

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geschrieben/aktualisiert:

Wie kann man ein Feuerwerk fotografieren?

Dorffeuerwerk

Dorffeuerwerk – Rumms-Bumms

(Aktualisiert im Dezember 2023) Fotografieren heißt (aus dem griechischen übersetzt) in etwa „mit Licht malen“. Und mit einem guten Feuerwerk werden ja ebenfalls mit Licht bunte Muster und Linien und Formen an den Nachthimmel gemalt.
Was liegt also näher, als beides miteinander zu verbinden und ein Feuerwerk zu fotografieren.
Doch es gibt einige Dinge tau beachten, denn das Feuerwerk ist anders als viele andere Motive und birgt einige Herausforderungen für den Fotografen. Die Beleuchtung ändert sich ständig, die Lichtquelle selbst ist das Motiv ist, es leuchtet nur recht kurz und findet im Dunkeln mit viel Bewegung statt — da  ist es beim ersten Mal gar nicht so einfach, ein einigermassen vernünftiges Bild zu machen.

Wenn Du zum ersten Mal ein Feuerwerk fotografieren möchtest, fragst Du Dich also sicher: „Wie kann ich ein Feuerwerk fotografieren?“

Um Dir für den Start etwas Hilfe zu geben, habe ich in diesem Text ein paar Tipps und Gedanken zum Thema Feuerwerksfotografie zusammengefasst. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Wie fotografiert man ein Feuerwerk?

Dorffeuerwerk

Dorffeuerwerk Rumms-Bumms

(Aktualisiert im Dezember 2023) Fotografieren heißt (aus dem griechischen übersetzt) in etwa „mit Licht malen“. Und mit einem guten Feuerwerk werden ja ebenfalls mit Licht bunte Muster und Linien und Formen an den Nachthimmel gemalt.
Was liegt also näher, als beides miteinander zu verbinden und ein Feuerwerk zu fotografieren.
Doch es gibt einige Dinge tau beachten, denn das Feuerwerk ist anders als viele andere Motive und birgt einige Herausforderungen für den Fotografen. Die Beleuchtung ändert sich ständig, die Lichtquelle selbst ist das Motiv ist, es leuchtet nur recht kurz und findet im Dunkeln mit viel Bewegung statt — da  ist es beim ersten Mal gar nicht so einfach, ein einigermassen vernünftiges Bild zu machen.

Wenn Du zum ersten Mal ein Feuerwerk fotografieren möchtest, fragst Du Dich also sicher: „Wie kann ich ein Feuerwerk fotografieren?“

Um Dir für den Start etwas Hilfe zu geben, habe ich in diesem Text ein paar Tipps und Gedanken zum Thema Feuerwerksfotografie zusammengefasst. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 01. Jan 2024

Winter – Fotografieren bei zu wenig Licht

Illustration zu "An Weihnachten fotografieren"

An Weihnachten fotografieren ist für diesen kleinen Kerl einfach, seine Familie hält sicher still.

(Akt. 20.12.2023) Winter, das heißt wenig Licht, es ist aber aber auch die Zeit der Feiern, Bälle und Partys.
Der eine oder andere wird zu dieser dunklen Jahreszeit bei den anstehenden Familienfeiern fotografieren dürfen/müssen.
Und da es jetzt oft schon sehr früh recht dunkel ist, muss dann ein Blitzgerät her.
Wirklich?
Nein, nicht unbedingt!

Versuche es doch ruhig einmal mit höherer Empfindlichkeit. Einigermassen aktuelle Kameras machen auch bei ISO-Werten von 1600, 3200 oder gar 6400 (und mehr) noch ganz annehmbare Bilder.

In der 100% Ansicht sieht man dann zwar
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