Hilfe, meine Fotos sind weg (Lightroom)

(Überarbeitet 10/23 – Video am Seitenende) „Hilfe, meine Fotos sind verschwunden!“ oder gar „Lightroom hat alle meine Fotos gelöscht!“
Solche und ähnliche Hilferufe lese ich häufiger, sowohl  von Anfängern als auch von gestandenen Hobbyfotografen (und manchmal auch von dem einen oder anderen Profi).

Und tatsächlich, mit etwas Pech kann eine Situation entstehen, die uns glauben lässt, dass Bilder in Lightroom unerklärlicherweise verschwunden sind. Doch keine Sorge, in allen Fällen, mit denen ich zu tun hatte, waren die Bilder am Ende wieder wohlbehalten da.
Und die Ursache für das Verschwinden war nicht Lightroom, sondern saß vor dem Monitor. ;-)

Wenn man Lightroom in erster Linie nur als RAW-Konverter verwendet und die Möglichkeiten der dem Programm zugrundeliegenden Datenbank dabei ignoriert, kann es passieren, das Bilder scheinbar aus Lightroom verschwinden.
Um die dann nötigen Schritte geht es im folgenden Text und auch ausführlich im  Video am Ende des Textes.

 

Lightroom hat eine Datenbank? Warum denn?

(Ich werde mich im folgenden hauptsächlich auf Lightroom Classic beziehen, der Einfachheit halber aber meist nur die Bezeichnung Lightroom verwenden.)
Die Datenbank arbeitet in der Regel vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund. Und da das so stille und leise abläuft, ist sie einer der am meisten unterschätzten Vorteile Lightrooms gegenüber vielen anderen RAW-Konvertern.
Denn durch diese Datenbank ist es möglich, alle Bilder zu verwalten (d.h.: zu suchen und zu finden und zu sortieren). Und das gilt dank der Datenbank sogar für die Bilder, die aktuell gar nicht mehr auf einer mit dem Rechner verbundenen Festplatte liegen.
Die sich daraus ergebenden Vorteile bemerkt man in der Regel aber erst später, wenn (meist aus Platzmangel) Bilder ausgelagert werden müssen. Wer neu in der digitalen Fotowelt ist, und nur wenig Platzbedarf für seine Bilder hat, lernt das in der Regel erst später zu schätzen. Dann aber umso mehr..

Denn um das Auslagern kommt man früher oder später meist nicht herum. Je mehr man fotografiert, desto größer wird halt der Bilderfundus. Und irgendwann passt das alles nicht mehr auf die Festplatte des Rechners. Die Bilder müssen dann auf externe Datenträger ausgelagert werden.

Dann sind sie für viele andere Programme unsichtbar und aus dem (wegen fehlender Datenbank nicht vorhandenen) „Gedächtnis“  dieser Programme verschwunden. Um die Fotos wiederzufinden, muss man dann mühselig nach und nach die verschiedenen in Frage kommenden Laufwerke anschliessen und durchsuchen.

In eigener Sache:
Der nächste Termin zu meinem Grundlagenkurs Bildbearbeitung ist am Sonntag 18.08.24.
Es wird dann im Schwerpunkt um die Ausarbeitung von RAW-Dateien und um die sinnvolle Verwaltung der Bilder gehen, in erster Linie wird Lightroom (Classic) zum Einsatz kommen.
Natürlich ist auch Zeit für Fragen der Teilnehmer.
Zur Nacharbeit stelle ich umfangreiches Material in Form von Videos zur Verfügung und stehe regelmässig bei meinen (Online-) Fototreffen für Fragen zur Verfügung.
Informationen und Anmeldung

Danke für die Aufmerksamkeit.

Bei Lightroom ist das zum Glück anders. Ein  Bild, das Lightroom einmal kennengelernt hat, wird weiterhin in der Datenbank verwaltet, auch wenn es später auf einer externen, nicht angeschloßenen Festplatte liegt. Man kann es weiterhin nach den verschiedensten Kriterien und Stichworten oder Ortsangaben oder … suchen und finden und bekommt auch weiterhin ein Vorschaubild angezeigt.
Das erleichtert die Verwaltung von Bildern ungemein. Man sucht einfach zuerst mit Lightroom das Bild und schließt dann direkt die passende (von LRcClassic bei der Suche auch angegebene) Festplatte an.

Anmerkung:
Mit den Smartvorschauen (dazu an anderer Stelle mehr) kann man sogar eine auf den angeschlossenen Festplatten gar nicht vorhandene RAW-Datei ausarbeiten. Und man kann das Foto  bis zu einer durchaus praxistauglichen Größe exportieren, ohne die Platte mit der RAW-Datei überhaupt anschliessen zu müssen.

Die Datenbank ist also ein echter Pluspunkt. Die Verwaltung der Bilder mit Lightroom ist dadurch sehr viel einfacher.

Die Lightroom Datenbank füllen, kein Problem

Die bereits vor der Installation von Lightroom evtl. vorhandenen Informationen zu den Bildern (EXIF-Daten, GPS-Angaben, bereits vorhandene Stichworte etc.) sollten natürlich direkt auch in die Datenbank aufgenommen werden.
Doch keine Sorge, das ist recht einfach und geschieht automatisiert im Hintergrund — ohne dass der Benutzer eingreifen muss. Mit einem kleinen Trick kann man diesen Vorgang auch noch verkürzen. (Mehr dazu hier im Blog: Bilder importieren auf die einfache Art )

Eigentlich ist also alles super, vor allem, wenn man bedenkt, dass ja auch alle Bearbeitungen mit LR nondestruktiv sind, den RAW-Daten (und anderen Bildern) also auch gar nichts passieren kann.
(Jedoch Vorsicht, es gibt tatsächlich doch einen destruktiven Vorgang: Vo der Festplatte gelöscht ist, auch wenn es mit Lightroom geschieht, gelöscht!
Mit etwas Glück liegt das Bild aber noch eine Zeit im Papierkorb des Betriebssystems. Aber danach…

Aber irgendwann passiert es…

Du klickst zum Bearbeiten doppelt auf ein Vorschaubild und Lightroom reagiert im sich öffnenden Entwicklungsdialog mit einer Fehlermeldung: „Die Datei wurde nicht gefunden.“

Illustration zu:"Die Datei wurde nicht gefunden"

Oh Schreck! Die Datei wurde nicht gefunden

Wenn Du dann zur Überprüfung zurück in das Bibliotheksmodul wechselst (Taste G), siehst Du sowohl in der Rasteransicht als auch im Filmstreifen am unteren Rand ein Warnsymbol, ein Ausrufezeichen.

Illustration zu "Ausrufezeichen"

Das Warnzeichen für nicht gefundene Bilder, ein Ausrufezeichen.

Fährst Du mit dem Cursor über das Warnsymbol, wird es hervorgehoben dargestellt. Und mit einem einfachen Klick auf das Symbol öffnet sich in einem schwebenden Fenster ein fett geschriebener Hinweis, dass das Bild nicht gefunden werden konnte und man es suchen könne.

Illustration zu:"Das Bild konnte nicht gefunden werden."

Das Bild konnte nicht gefunden werden.

In etwas kleinerer Schrift ist dann zusätzlich noch zu lesen, wo Lightroom das Bild das letzte Mal gefunden hat, in dem Beispiel hier links  waren das Bild für Lightroom zuletzt im Ordner „Pictures“ im Benutzerkonto „tost“.

Sollte hier ein zur Zeit aktuell nicht verbundenes externes Laufwerk angegeben werden, ist die Lösung einfach: die externe Festplatte anschliessen und fertig, das Bild ist wieder da und kann bearbeitet etc. werden..

Bei diesem Beispiel ist es aber anders, das Bild war zuletzt (beim letzten Zugriff mit Lightroom) noch auf der Festplatte des Rechners in einem bestimmten Ordner. Aber dort ist es jetzt nicht mehr zu finden.

Jetzt gilt es, den Ordner oder das Bild zu finden. In vielen Fällen erinnert man sich, dass man Bild oder Ordner mit dem Betriebssystem (Finder/Arbeitsplatz) oder einem anderen Programm umbenannt oder an einen Anderen Ort auf der Festplatte verschoben hat.
Aber manchmal weiß man nicht mehr, wie das Bild (oder sein ganzer Ordner) verschwinden konnte. Dann muss man mit den Mitteln des Betriebssystems oder speziellen Programmen eine systemweite Suche (evtl. unter Einbeziehung der externen Festplatten) starten.

Den Dialog in Lightroom kannst Du im Hintergrund geöffnet lassen, das spart dann im Anschluss etwas Zeit.
Hast Du das „verlorene“ Bild dann gefunden (oder erinnerst Du dich noch, wohin Du es verschoben hast), kannst Du im (noch geöffneten) Lightroom-Dialog „Suchen“ aktivieren.
Jetzt gilt es, zu dem gefundenen neuen Speicherplatz zu navigieren und dort auf die vermisste Datei zu klicken. Lightroom lernt dadurch den neuen Speicherort kennen.

Das Programm aktualisiert jetzt in seiner Datenbank den Verweis zum Speicherplatz des Bildes, das Problem ist gelöst. Und falls mehrere Bilder betroffen sind und in denselben neuen Ordner verschoben wurden, aktualisiert Lightroom Classic nach Rückfrage auf Wunsch automatisch auch den Pfad zu diesen Bildern.

Illustration zu"Falscher Dateiname"

Warnhinweis zwei

Sollte zusätzlich zum Speicherort auch noch der Name der Datei geändert worden sein, kommt ein weiterer Warnhinweis von Lightroom, so wie links abgebildet.

Das Programm möchte dann wissen, ob unter dem neuen Namen tatsächlich die gesuchte Datei zu finden ist oder ob die geplante Zuweisung ein Versehen ist.

Unbill vermeiden

All diese Probleme liegen fast immer an Änderungen, die abseits von Lightroom vorgenommen wurden und deshalb von Lightroom in der Datenbank nicht aktualisiert werden konnten.

Wenn Du dagegen z.B. die Änderungen des Speicherorts oder des Namens in Lightroom vornimmst, ist alles in Ordnung.
Die einfachste Weg zur Vermeidung solcher Schwierigkeiten besteht deshalb darin, die Bildverwaltung ausschliesslich in Lightroom vorzunehmen.

Und was passiert, wenn der ganze Ordner fehlt?

Manchmal fehlt nicht nur eine einzelne Bilddatei, sondern in der Ordneransicht des Bibliotheksmoduls ist der Ordnername nur mit geringer Deckkraft angezeigt und das Ordnersymbol hat ein Fragezechen bekommen. Und die Bilder in diesem Ordner weisen dann alle ein „!“ auf.

Das ist der Hinweis, das Lightroom den ganzen Ordner nicht findet. Meist sind auch hierfür Aktionen außerhalb von Lightroom der Grund, es wurden vielleicht der komplette Ordner verschoben oder umbenannt.
Das passiert vielen Anwendern, wenn sie (ohne Lightroom dafür zu benutzen) aufräumen wollen und ganze Bilderordner ins „Archiv“ auf eine externe Festplatte verschieben.

Die Lösung ist ganz ähnlich wie oben für eine einzelne verschwundene Bilddatei beschrieben.
Mit einem Rechtsklick auf den Ordnernamen öffnet sich ein kleines Auswahlfenster. An erster Stelle steht die Option „Fehlenden Ordner suchen…“.

Im Idealfall weiß Deine „Datenbank im Kopf“ nun noch Bescheid und Du erinnerst dich, was Du mit dem Ordner angestellt hast.
Wenn Du dich aber nicht mehr erinnerst, wie Du den Ordner verschoben oder umbenannt hast, muss Du ihn mit dem Betriebssystem suchen  Das geht meist am einfachsten, indem Du eine der im Ordner vorhandenen Bilddateien suchst. Hoffentlich hast Du die nicht auch noch umbenannt.
(Dann geht es zur Not vielleicht noch über eine Suche nach dem Dateityp und dem Entstehungs-/Aufnahmedatum oder anderen bekannte Werten z.B. GPS-Angaben oder EXIF-Daten zu dem Bild. Kann aber aufwändig werden).

Hast Du dann den neuen Speicherort (und/oder Namen) des Ordners, aktivierst Du die Suchen-Option in Lightroom und führst das Programm im folgenden zu dem neuen Speicherplatz. Mit „Wählen“ weisst Du dann das Programm an, in der Datenbank die Angaben zu aktualisieren.
Damit sollten die vermissten Bilder wieder verfügbar sein.

Vorsicht:
In dem (nach einem Rechtsklick auf den Ordnernamen mit Fragezeichen erscheinenden) Auswahlfenster kann man auch den Ordner aus der Datenbank entfernen (Zum Beispiel, weil man ihn und die darin befindlichen Bilder außerhalb von Lightroom gelöscht hat.)
Aber Vorsicht, damit geht in der Datenbank auch das Wissen um die Bilder, die sich im gelöschten Ordner befunden haben, verloren. „Entfernen“ würde ich also nur wählen, wenn ich mir sicher bin, daß die Ordner und Bilder gelöscht sind. (Glücklich, wer nach einem versehentlich Löschen auf ein Backup zugreifen kann. Also: Backup Backup Backup!)

zum Fotokurs

AKTUELL

Der nächste Termin für meinen zweitägigen Grundlagen-Fotokurs (Zeche Zollverein) ist am Wochenende
10.08.24/11.08.24 (Sa./So.).

Spätere Termine sind natürlich auch schon verfügbar.




-1

Und dann war da noch der Klassiker… ;-)

Wenn Lightroom erst kurz verwendet wird und bisher nur ein erstes Mal Bilder importiert wurden —zum Beispiel der Inhalt des Bilderordner auf der Festplatte — kommt es bei fast allen Nutzern beim nächsten Import zum ersten Schreck.
Da sind nach dem Import in der Lightroom-Übersicht (Taste G / Grid -> Rasteransicht)  nur noch die neuen Bilder zu finden, alle anderen sind weg!
Verschwunden!
Einfach so!
Hat Lightroom sie wieder vergessen? Oder gar gelöscht?
Nein, keine Sorge.

Es werden nach einem Import von Lightroom ganz bewusst nur die neuen, frisch importierten Bilder angezeigt. Das ist ein Feature, kein Fehler!
Nach einem Import geht Lightroom davon aus, dass nun im nächsten Schritt des Workflows die neuen Bilder ausgemistet, sortiert und verwaltet werden sollen.

Je nach vorgewählter Sortierung — die ist einstellbar in der Werkzeugleiste (Taste „T“ für Tools) — würden aber nun neue und alte Bilder wild gemischt angezeigt, das würde die Arbeit mit den neuen Bildern ziemlich erschweren.
Aus diesem Grund zeigt Lightroom nach einem Import standardmässig nur die neuen Bilder an.

In der Infoleiste über dem Filmstreifen am unteren Bildrand steht dann auch  recht deutlich: „Vorheriger Import“. Mit einem Klick auf diesen Text kann man die Ansicht der Bilder auf verschiedene andere Optionen umstellen, zum Beispiel auf „Alle Fotos“.
(Dieser Auswahlbereich für Ansichten ist sehr praktisch, da hier auch die zuletzt benutzen Ansichten spezieller Ordner oder Sammlungen etc. gespeichert werden und zum erneuten Aufruf dieser Detailansichten des Bildbestandes zur Verfügung stehen.)

Also: Das ist kein Felher, es ist ein Feature. ;-)

Grundregel

Es ist eigentlich ganz einfach: „Benutze Lightroom und nur Lightroom zum Umsortieren und Umbenennen Deiner Bilder und der Bilderordner, dann hast Du schon fast alle Fehlerquellen bei der Verwaltung beseitigt.“
Wenn Du dagegen parallel zu LR mit dem Betriebsystem oder anderen Tools an diese Aufgaben gehst, sind Probleme quasi vorprogrammiert.
Ein außerhalb von LR umbenanntes oder in einen anderen Ordner verschobenes Foto kann Lightroom später einfach nicht wiederfinden.

Das ist zwar kein Weltuntergang, denn Du kannst LR ja den neuen Namen oder Speicherort zeigen. Aber das Durcheinander und die damit verbundene Arbeit kannst Du Dir auch ersparen.
Mach solche Operationen auf Bild- bzw. Ordnerebene einfach nur innerhalb von Lightroom.

Falls Dir dieses Konzept völig gegen die Hutschnur geht, dann kannst Du aber auch komplett umsteigen. Denn im LR-Abo sind ja Photoshop und der Dateibrowser „Bridge“ sowie der RAW-Konverter „Camera RAW“ enthalten.
Mit der „Bridge“ kannst Du ganz ähnlich wie auf dem Arbeitsplatz / im Finder arbeiten und  „Camera RAW“ entspricht fast vollständig dem Entwicklungsmodul von Lightroom. Es ist nur etwas anders aufgebaut.
Vielleicht sind die beiden Werkzeuge ja eine Alternative für Dich. (Ich würde aber ganz klar LIghtroom Classic empfehlen!)

Nur fallen dann die großartigen Organisationsmittel von Lightroom weg.
Ich würde sie sehr vermissen.

Das Video

Zum Thema „Verschwundene Bilder in Lightroom“ habe ich ein Video gemacht,
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Für diejenigen, die das Video nicht ansehen können folgt ein Transkript weiter unten.


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geschrieben/aktualisiert: / 05. Apr 2024

4 thoughts on “Hilfe, meine Fotos sind weg (Lightroom)

  1. Fritz

    Kennst Du auch die Meldung „Keine Bilder in Ordner“? Lightroom zeigt mir zwar noch die Ordnerstruktur an, aber in den Ordern diese Meldung. Kein Ausrufe- oder Fragezeichen. Bei den Bildern, die in Sammlungen habe, funktioniert alles normal. (Die Originaldateien liegen auf einer externen Festplatte.) Auch ältere Kataloge zeigen dieses Verhalten.
    Ich kämpfe mit dem Problem schon seit einigen Wochen. Die Adobe-Hotline ist wenig hilfreich und schickt nur Links zu den üblichen Adobe-Hilfe-Seiten, die mir aber nicht weiterhelfen. Als letzten Möglichkeit zur Abhilfe sehe ich nur noch das Löschen und Neuinstallieren von Lightroom.

    Antworten
  2. Tom! Beitragsautor

    Hallo Fritz,
    vermutlich hast Du die Bilder (evt. ungewollt) verschoben und so sind die Ordner leer.
    Wenn Du sie in den Sammlungen noch ohne Ausrufezeichen siehst, dann klick doch mal mit der rechten Maustaste auf eines der Bilder und wähle dann „Gehe zu Ordner in Bibliothek“, dann weißt Du, wo sie jetzt liegen. Von da aus kannst Du sie dann, falls gewünscht, in den/die leeren Ordner zurück verschieben.
    Ich hoffe das hilft,
    Tom!

    Antworten
  3. Daniel Fahrig

    Hallo Tom,

    nachdem ich „aus versehen“ meine Festplatte mit den Fotos des letzten Jahres formatiert hatte, konnte ich glücklicherweise den Großteil wiederherstellen, allerdings haben diese Dateien jetzt alle andere Dateinamen (z.B. f162641920).
    Dadurch findet Lightroom die Bilder nicht mehr.
    Ich möchte jetzt ungern jedes Foto einzeln über das Ausrufezeichen -> „Suchen“ dem Foto mit dem geänderten Dateinamen zuordnen.
    Gibt es eine Möglichkeit wie ich hier mit LR oder einem anderen Programm schneller zum Ziel komme (Stichwort Stapel-Umbenennung, oä.)?
    Über eine Rückmeldung wäre ich Dir sehr dankbar!!!

    Liebe Grüße
    Daniel

    Antworten
    1. Tom! Beitragsautor

      Hallo Daniel,
      vorab: Ich gehe von Lightroom Classic aus.
      Klugscheißermodus: nimm einfach das Backup der gelöschten Festplatte. ;-)
      Ernsthaft:
      Mir fallen im Moment nur zwei Lösungen ein.

      1) Es könnte sein, das in den EXIF-Daten der geretteten Bilder der Dateinamen noch enthalten ist und so wiederhergestellt werden kann.

      2) Falls nein, was ich leider vermute, sollte in den EXIF Daten der geretteten Bilder der Aufnahmezeitpunkt noch vorhanden sein.
      Du kannst in einer neuen Datenbank (temporär einen Katalog anlegen) diese Bilder (zur Sicherheit Kopien) nach dem aufnahemzeitpunkt umbenennen.
      Und in der Datenbank (einer Kopie davon) von LR kannst Du mit einem Datenbanktool (da bin ich kein Fachmann für) den Bereich des Dateinamens mit dem ebenfalls in der Datenbank gespeicherten Aufnahmezeitpunkt füllen.
      Dann sollten die neuen Bilder einen Namen haben, der durch die Anpassung auch in der Datenbank bekannt ist.
      Aber alles ohne Gewähr (vorher Backups machen, mit Kopien arbeiten.)

      Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Hat jemand eine andere Idee?

      Tom!

      Antworten

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