Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 3 – richtig Belichten

Richtig belichten (1)

(Juli 2022 überarbeitet) Das Thema Belichtung beschäftigt die Fotografen schon seit den ersten Tagen der Fotografie und spielt natürlich auch bei Urlaubsaufnahmen eine wichtige Rolle.

Man kann das gleiche Motiv auf ganz unterschiedliche Arten belichten.
Je nachdem, welche Einstellungen man vornimmt, verändert sich die Helligkeit des entstehenden Bildes. Und bei manchen Veränderungen bleibt sie gleich — aber auch bei gleicher Helligkeit kann sich dann das Aussehen des Bildes recht stark verändern.
Die Art der Belichtung hat also sowohl Einfluß auf die Bildhelligkeit als auch auf das Aussehen der Bilder, die Bildgestaltung.

Kümmern wir uns hier zu Anfang dieses Beitrags erst einmal um die Helligkeit und wie man sie mit der Belichtung verändert und an die eigenen Wünschen anpasst.
Das erste Ziel sollte dabei sein, ein richtig belichtetes Bild zu erhalten. Ich will im folgenden versuchen, Dir zu erklären, wie Du dass erreichen kann.

(In meinem kostenlosen „Fotolehrgang im Internet“ verwende ich für dieses Thema viele Seiten. Belichtung“ umfasst viele Einstellungen und Überlegungen und man braucht etwas Zeit, um es wirklich ausführlich zu erläutern.
Hier auf dieser Seite werde ich dagegen versuchen, mich auf die absoluten Grundlagen zu beschränken, um es möglichst kurz zu halten. Willst Du mehr Infos, dann folge diesem Link zum Kapitel „Belichtung“ im Fotolehrgang .
)

Motive und Beleuchtung

Es gibt Motive mit sehr unterschiedlich hellen Details (z.B ein Gruppenfoto mit weiß gekleideten Bäckern oder eines mit Schornsteinfegern) und diese Motive können natürlich auch noch ganz unterschiedlich beleuchtet sein (volle Sonne, Bewölkung, Dämmerung, Nacht).
Die Motive können sich also stark in der Helligkeit unterscheiden und so  kann eine einzige Belichtungseinstellung gar nicht für alles passen.

Auf die Eigenarten des Motivs in Bezug auf die Beleuchtungsintensität und die Reflexion der Motivdetails muss die Belichtung jeweils abgestimmt werden.
Der Belichtungsmesser in der Kamera hat dabei das Problem, dass er gar nicht weiß, ob das Motiv von sich aus hell ist (also einen großen Anteil des auftreffenden Lichtes reflektiert wie die Bäcker) oder ob es einfach nur sehr stark, sehr hell beleuchtet wird.
Die Bäcker in der Dämmerung können dadurch für die Belichtungsmessung evtl. genauso hell erscheinen wie die Schornsteinfeger im direkten Sonnenlicht.
Im einen Fall haben wir ein stark reflektierendes Motiv in schwacher Beleuchtung, im anderen ist es das Gegenteil, nur schwach reflektierend aber mit starker Beleuchtung.
Beide Motive schicken dann evtl. die gleiche Lichtmenge zum Belichtungsmesser.

Wie soll die Kamera (bzw. der Belichtungsmesser) da die jeweils passende Belichtung erkennen, damit das Bäcker-Bild, auf dem überwiegend helle Bekleidung abgebildet ist, „Weiß-in-Weiß“ und das Schornsteinfeger-Foto „Schwarz-in-Schwarz“ wird.
Die Messung der Intensität des von den Motiven reflektierten Lichtes durch den  Fotoapparat kann das ja nicht sicher erfassen, das Messergebnis könnte ja in den beiden angenommenen Situationen gleich sein.

Mittelhell

Glücklicherweise stellen solche Motive die Ausnahme dar — die meisten Motive setzen sich aus hellen und dunklen Bestandteilen zusammen, deshalb ist häufig eine Mischung der Oberflächen der einzelnen Motivdetails in etwa „Mittelhell“ zu erwarten.
Weil man vermuten kann, dass das Motiv häufig (im Durchschnitt der verschiedenen im Bildausschnitt erfassten Objekte) ungefähr mittelhell ist, hat die Kameraindustrie einfach dieses „Mittelhell“ als Zielwert der Belichtungsmessung festgelegt.
Die Mehrzahl aller Foto sollte vermutlich, davon geht man aus, im Durchschnitt mittelhell sein.
Die Automatik versucht deshalb, das Bild nach den Angaben des Belichtungsmessers so zu belichten, dass der Durchschnitt aller dunklen und hellen Flächen im Foto später auf Papier oder am Display auch in etwa „Mittelhell“ ergibt.

Was heißt 'mittelhell'?

Was bedeutet ‚mittelhell‘?

Mittelhell bedeutet in dem Zusammenhang, dass ein Mensch die Helligkeit als in der Mitte zwischen ganz dunkel/Schwarz und ganz hell/Weiß empfindet. Man könnte also davon ausgehen, dass eine Fläche mittelhell ist, die die Hälfte des auftreffenden Lichtes reflektiert.
Das ist soweit logisch — aber die menschliche Wahrnehmung funktioniert anders und macht uns einen Strich durch diese einfache Rechnung.

Vermutlich lieget es anders Evolution: wir Menschen, die wir heute leben, sind dann evtl. Nachkommen derjenigen „Urmenschen“, die dunkle Bereiche heller sahen und so in der Lage waren, im dunklen Wald den dunklen Jaguar zu erkennen. Wer dagegen entsprechend der „messtechnisch richtigen Helligkeit“ den Jaguar nicht sah, wurde gefressen und konnten keine Nachkommen mehr zeugen.
Und so „sehen“ (vielleicht besser: empfinden) wir die Helligkeiten anders, als es messtechnisch zu erwarten wäre.

In Bezug auf das Fotografieren bedeutet das, das der Sensor ein Objekt als mittelhell sieht, das 50% des auftreffenden Lichtes reflektiert. Für uns Menschen ist das ein viel zu hoher Wert, für uns wirken schon 18% Reflexion als mittelhell.
Wenn auf dem Foto erst Objekte mittelhell wiedergeben würden, die 50% des Lichtes reflektieren, würde das Bild für uns viel zu dunkel wirken.
Deshalb werden meistens auch die Belichtungsmesser auf diese ca. 18% Reflexion geeicht.

Früher hat man zur präzisen Belichtungsmessung häufig spezielleTestmotive verwendet, die genau die 18% Helligkeit aufwiesen. Auf solche „Graukarten“ die für unsere Wahrnehmung mittelhell sind, wurde der Belichtungsmesser ersatzweise gerichtet und der gemessene Wert wurde anschliessend für das eigentliche Motiv übernommen.
Damit das dann auch richtig funktionierte, musst die Beleuchtungsintensität am Motiv und an der Graukarte gleich sein.


Apropos: Diese Graukarten mussten ein perfektes Grau aufweisen, damit sie alle möglichen Farben des Lichtes in gleichem Maße reflektieren. Dass macht sie auch besonders geeignet für den Weißabgleich.
Doch Vorsicht: nicht alle Graukarten, die für den Weißabgleich verkauft werden, sind auch wirklich 18%-Graukarten, es gibt auch deutlich hellere und dunklere, die zur Belichtungsmessung nur sehr bedingt verwendet werden können.

Für den Weißabgleich benötigt man sie übrigens auch nicht unbedingt, da wird oft viel zu viel gemessen und zu wenig gesehen und empfunden. („Richtiger“ Weißabgleich – ein Ammenmärchen)

Andere Motive

Doch was ist mit den anderen Bildern, den nicht-normalen Ausreißern? Was ist mit Weiß-in-Weiß und Schwarz-in-Schwarz?
Dies sind oft die spannendsten Bilder, es wäre schade, wenn diese nicht richtig belichtet würden. Aber für solche Motive braucht die Kamera Deine Unterstützung, damit sie sie entsprechend ihrer Helligkeiten „richtig“ wiedergeben kann. Denn eigentlich würde die Kamera überwiegend weiße Motive genau so mittelhell aufzeichnen wie überwiegende dunkle Motive.

Wird ein Weiß-in-Weiß Motiv zu dunkel wiedergegeben, musst Du bei der Belichtung eingreifen und in Richtung heller korrigieren. Und bei einem zu hellen Schwarz-in-Schwarz musst Du umgekehrt gegensteuern.
Das ist einfach, wenn Du mit manueller Belichtungseinstellung fotografierst. Du musst dann nur die Blende schließen/öffnen und/oder die Belichtungszeit verkürzen/verlängern (und/oder die Empfindlichkeit, den ISO-Wert, senken/steigern), wenn das Bild dunkler/heller werden soll.

zum Fotokurs

AKTUELL

Für meinen zweitägigen Grundlagen-Fotokurs (Zeche Zollverein) sind in diesem Jahr alle Termine ausgebucht. In 2023 ist das erste Wochenende mit freien Plätzen (z.Zt. noch zwei verfügbar) am
28.01.23/29.01.23 (Sa./So.).
Weitere Termine für 2023 sind auch schon buchbar. (Vielleicht als Weihnachtsgeschenk?)




1+

Automatisch steuern

Mit den Automatiken geht das so nicht. In den Vollautomatiken („grünes Rechteck“, „iA“, „A+“ „Omataste“) und in den Szenenprogrammen (Portrait, Landschaft, Sport, Nacht, etc.) hast Du auf Zeit und Blende (und ISO) bei vielen Kameras keinen Einfluss.

Und auch bei den Programmen, bei denen Du Blende oder Belichtungszeit einstellen kannst – bei Blendenvorwahl (‹AV› oder ‹A›) oder Zeitvorwahl (‹TV›, ‹T› oder ‹S›) würde eine Veränderung des jeweils anpassbaren Wertes nichts bewirken.
Die Automatik würde ja mit einem oder beiden der anderen Wert gegensteuern, um die Standardhelligkeit „mittelhell“ beizubehalten. Es ist ja gerade die Aufgabe der Automatik, ein Bild mit im Durchschnitt mittlerer Helligkeit zu erzeugen.

Belichtungskorrektur

Aber es gibt einen „Trick“. Wenn Du eine der Automatiken benutzt und die Helligkeit beeinflussen willst, kannst Du dazu die +/- Korrektur (Belichtungskorrektur, lies dazu auch „Hilfe, meine Fotos werden zu hell/zu dunkel!„) nutzen.

Diese Korrekturmöglichkeit ist bei manchen Kameras in Form eines eigenen kleinen Rädchens angelegt oder aber, etwas versteckt, erst nach Drücken eines Knopfes zugänglich. Viele Kompakt- und Bridgekameras haben diesen Knopf auf dem kleinen Multifunktionsknopf auf der Kamerarückseite. Diesen muss man gedrückt halten und dann am zentralen Rad drehen.

Aus den Tipps für bessere Urlaubsfotos: Korrekturwert auf -2/3

Korrekturwert auf -2/3

Viele Canon Kameras (DSLR und spiegellose) haben den Knopf ebenfalls auf der Kamerarückseite, dort steht dann ‹AV +/-›. Bei Nikon und einigen anderen Herstellern haben die Kameras diesen Knopf neben dem Auslöser, bei Nikon ist neben dem Knopf ein Symbol für die Blende abgebildet.

Illustration zu Belichtungskorrektur und Blendeneinstellung bei Canon und Nikon

Belichtungskorrektur und Blendeneinstellung bei vielen Kameras von Canon (inks) und Nikon (rechts).

Bei vielen Panasonic-Kameras (Lumix) muss man das Einstellrad „hinten oben rechts“ kurz eindrücken, um den Korrekturmodus zu aktivieren.
Und fast immer erreichst Du die Belichtungskorrektur auch über das „Quickmenu“, das heute viele Kameras aufweisen.

Wird Dir das Bild zu dunkel, dann kannst Du mit der Belichtungskorrektur nach Plus korrigieren. Wird es zu hell, korrigierst Du nach Minus.
Zumeist geschieht die Korrektur analog zur Einstellung von Blende und Zeit in Drittelschritten, drei Klicks verdoppeln oder halbieren dann die auf den Sensor auftreffende Lichtmenge. Dadurch ist schon ein deutlicher Unterschied zu bemerken.
Wie weit Du jeweils gehen musst, hängt natürlich davon ab, wie hell oder dunkel Du das Bild haben willst.
Außerdem stellt Dir Deine Kamera mit der einfachen „Clippinganzeige“ eine großartige Möglichkeit zur Verfügung, die Belichtung „richtig“ zu kontrollieren und die Fähigkeiten des Aufnahmesensors Deiner Kamera vollständig zu nutzen. (Mehr zu diesem Thema folgt in dieser Reihe in  Tipps 7)
Du solltest das in Ruhe schon vor dem Urlaub üben!


An der Stelle darf ich vielleicht noch ein bisschen Eigenwerbung machen: Die für Urlaubsfotos relevanten Themen wie Belichtung, Automatiken und Belichtungskorrektur,  aber auch Brennweite, Bildgestaltung und Bildbearbeitung sind ein wichtiger Teil meiner Fotokurse zu den Grundlagen der Fotografie, die ich an der Fotoschule-Ruhr.de anbiete.

Auf den richtigen Zeitpunkt warten (1)

Nach der vielen Technik folgt jetzt noch etwas zur Gestaltung. Auch diesmal ist es keine Regel und kein Gesetz, sondern nur ein Hinweis.
Viele Bilder, gerade Stadtansichten und Landschaftsbilder, werden gerne bei strahlendem Sonnenschein fotografiert. Aber so ein leerer blauer Himmel wirkt oft etwas kalt. Einige weiße Schönwetterwolken lockern den Himmel dann nett auf und geben der Phantasie etwas zu tun, wenn sie groß genug sind.

Licht und Schatten

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und diesen Schatten werfen die Wolken auf den Boden. Das kann eine Übersichtsaufnahme von einem hohen Berg auf eine Landschaft wundervoll beleben. Aber wenn der Schatten gerad zufällig das Hauptobjekt des Bildes abdunkelt, ist das nicht so schön.

Tipps für bessere Urlaubsfotos: Zum richtigen Zeitpunkt auslösen

Zwischen diesen beiden Bildern liegen ca. fünf Minuten Wartezeit.

Dann ist es besser, zu warten, bis die Wolke und damit der Schatten weiter gezogen ist. Nicht nur, daß der Schatten das Bild kalt wirken lässt (der Weißabgleich müsste hierfür auf offener Schatten stehen), der Schatten sorgt auch für eine meist langweilige gleichmäßige Ausleuchtung. Man kann die Struktur bzw. Oberfläche und die Räumlichkeit des Objektes dann nicht richtig erkennen. Man blickt nur auf die „Schattenseite“ des Objekts.

Der Bruch in der Lichtstimmung zwischen dem eher trist wirkenden Hauptobjekt und dem sonnigen Hintergrund verstärkt die negative Wirkung dieser Beleuchtungssituation zusätzlich.
Abhilfe ist aber nicht schwer!
Meist reicht es, wenn Du einige Augenblicke wartest, bis die Wolken weiter gezogen sind. Dann ist das Objekt wieder frei vom Schatten und zeigt Dir und Deinem Fotoapparat wieder seine Sonnenseite.
Nimm Dir diese Zeit.
Und nimm ruhig beide Fotos auf, denn durch den späteren Vergleich lernst Du das noch intensiver als nur durch die Beobachtung vor Ort.

Üben

Damit die Bilder im nächsten Urlaub wirklich besser werden, solltest Du nicht nur lesen, sondern vor allem üben, üben, üben. Nur dann sind Dir die nötigen Handgriffe auch dann klar, wenn es mal etwas schneller gehen muss.
Und für den „Gestaltungsmuskel“ ist Training ebenfalls wichtig.
Die folgenden Aufgaben sollen Dir dabei helfen.
Denk daran: wenn Du erstmal in der Situation bist, ist es zum Üben zu spät! ;-)

  1. Belichtungskorrektur einstellen
    Wenn Du erst überlegen musst, wo der Schalter für die Belichtungskorrektur ist, verlierst Du kostbare Zeit. Das Motiv ist dann wohlmöglich schon weg.
    Übe das Einstellen, bis es quasi blind klappt. Dabei kannst Du gleich ein wenig mit verschiedenen Werten experimentieren und so ein Gefühl für die Einstellungen bekommen.
  2. Fotografiere eine Belichtungsreihe
    Illustartion zum Thema Belichtungsreihe

    Ruhig mal ausprobieren: eine Belichtungsreihe

    Am besten geht das manuell, im „M“ Modus  (wichtig: mit deaktiviertem Auto-ISO).
    Fotografiere eine Tageslichtszene. Das Licht (die Beleuchtungsintensität) sollte für einige Minuten möglichst konstant sein.
    Der Ausschnitt sollte gleich bleiben, dabei hilft ein Stativ. Oder Selbstdisziplin. ;-)

    Mach als erstes ein Foto so dunkel wie möglich.
    Also kurze Belichtungszeit, hohe Blendenzahl für eine möglichst weit geschlossene Blende und einen niedrigen ISO-Wert einstellen.

    Dann öffne nach und nach die Blende.
    Immer um eine volle Stufe, das sind an den meisten Kameras drei Klicks, drei Drittelwerte. (z.B. 22 -> 16 -> 11 -> 8 -> …). Damit verdoppelst Du das Licht jedesmal.

    Wenn die Blende sich nicht weiter öffnen lässt und Bild noch nicht komplett weiß ist,  dann lass die Blende auf dem letzten möglichen Wert stehen und verdoppel jetzt Schritt für Schritt die Belichtungszeit (z.B. 1/2000 -> 1/1000 -> 1/500 -> 1/250 …)

    Das machst Du so lange, bis das erste mal ein Bild komplett weiß wird. Sieh Dir die Bilder dann in Ruhe an, um die Unterschiede zu erkennen.

    In der Automatik kannst Du diese Reihe auch versuchen, dann aber über die Belichtungskorrektur. Du hast aber oft nur die Möglichkeit von +3 bis -3 , also ingesamt sieben Schritte zu gehen, es kann sein, dass dann komplett schwarze oder weiße Bilder nicht möglich sind.

    Zusatzaufgabe: Versuch später zu Hause mal, die zur „richtigen“ Belichtung benachbarten Bilder durch eine angepasste Ausarbeitung zu „retten“.

  3. Beobachte das Licht(1)
    Such Dir an einem sonnigen Tag ein schönes Stück Landschaft, setzt dich auf die Picknickdecke und versuche zu entspannen. Versuche zu erkennen, wie sich das Licht und damit die Stimmung der Landschaft durch die ziehenden Wolken verändert.
  4. Beobachte das Licht (2)
    Such dir ein gut erreichbares Gebäude (am besten mit interessanten Details wie Erkern, Stuckarbeiten, Verzierungen, Balkonen) und fotografiere es an sonnigen Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten. (Keine Nordseite!)

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Nicht zu ernst nehmen!
Es handelt sich bei diesen Tipps keinesfalls um Gesetze, die man nicht brechen darf. Es sind nur Hinweise, die auch tendenziell langweilige Bilder, deren Inhalt den Betrachter nicht von vornherein fesselt, „erträglich“ machen können.
Ein Bild mit einem spannenden Inhalt, einer spannenden Idee, kann dagegen trotz (oder wegen) einer Missachtung dieser Überlegungen ein tolles Bild ergeben.
Je mehr man sich mit Gestaltung und Inhalt der eigenen (und fremder) Bilder auseinandersetzt, desto eher wird man in die Situation kommen, solche Hinweise nicht mehr zu benötigen oder auch bewusst missachten zu können. Solange man da noch nicht angekommen ist, kann es helfen, diese Hinweise bei der Planung/Gestaltung der eigenen Bilder zu berücksichtigen.


2 thoughts on “Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 3 – richtig Belichten

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