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Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 11 – nach dem Urlaub

Illustration zu :"Nach dem Urlaub: Bilder auswählen"Für viele ist der Urlaub schon ein paar Tage oder gar Wochen her. Das ist die richtige Zeit, sich mal um die Urlaubsfotos zu kümmern.
Vor allem geht es nun darum, überhaupt erst einmal Ordnung zu schaffen.
Den während früher eher zu wenig fotografiert wurde, verfällt man heute quasi automatisch ins Gegenteil.
Es wird viel mehr fotografiert. …. und hinterher nicht sortiert.
Mit der Folge, das man in Bildern ertrinkt und den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.

Es ist Zeit Ordnung zu schaffen!

Wurde früher viel zu wenig fotografiert?


Ja, zumindest wenn man es unter der Voraussetzung betrachtet, dass man Fotografieren lernen wollte.
Zum „richtigen“ Fotografieren ist eine gewisse Selbstverständlichkeit im Umgang mit der Kamera nötig, die man aber kaum erreichen konnte, wenn man den Fotoapparat nur alle 10 Tage mal in dei Hand nimmt.

(In den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in der alten BRD pro Haushalt und Jahr im Durchschnitt nur ein Film belichtet — zumindest wenn ich meiner Erinnerung an eine ältere Statistik vertrauen darf . Und dass, obwohl es , ebenfalls der Durchschnittswert, vier Kameras pro Haushalt gab.)

Und so musste jedesmal, wenn die Kamera eingesetzt wurde, erneut überlegt werden: „Wie war das nochmal mit den Einstellungen?“.
Zu der Zeit waren die Automatiken, deren (bis heute vorhandenen) Fehler der gnädige Negativfilm damals ausbügeln half, eine echte Erleichterung. (Siehe dazu auch: https://www.tom-striewisch.de/belichtungsautomatik-und-m-modus.htm )

Doch richtig Fotografieren lernen konnte man bei so seltener Verwendung der Kamera nur sehr langsam.

Für mich persönlich hatte sich das dramatisch zum Besseren geändert, als ich mir Filme nicht mehr einzeln kaufte. Während des Studiums holte ich mir zum Monatsbeginn ein 50iger Pack Filme (und manchmal sogar einen 100er Karton).
Das war teuer und so gab es (trotz diverser Nebenjobs, u.a. VHS-Fotokurse) zum Ende des Monats oft nur trocken Brot — wenn überhaupt. Aber ich habe dadurch zuerst den Umgang mit der Kamera und dann auch die Bildgestaltung schnell gelernt.

Quasi kostenlos fotografieren zu können kann also ein echter Vorteil sein. Und sei es erst zum Ende des Monats. ;-)

Es kostet ja nichts (1)

Es kostet ja nichts und deshalb spricht erstmal nichts dagegen, viel zu fotografieren.

Und so nähert man sich dann auf der Strandwanderung dem Leuchtturm und fotografiert ihn dabei natürlich. Duchaus auch öfter…
Aus zwei Kilometer Entfernung. Wofür hat man schliesslich das Superzoom? ;-)
Und etwas später, während man sich dem Leuchtturm nähert, fotografiert man ihn mit Dünengras.
Danach, noch etwas näher, mit angeschwemmten Strandgut, dem knorrigen Ast.
Und mit einem bunten Strandkorb und auch mal mit der freundlichen Bikinischönheit im Vordergrund.
Auf gleicher Höhe mit dem Leuchtturm fotografiert man später auch senkrecht hoch.

Nachdem man dann am Leuchtturm vorbei gegangen ist und sich nach einigen Metern umsieht, bemerkt man, dass er nun nicht mehr im Gegenlicht liegt, sondern statt dessen jetzt  von der Sonne angestrahlt wird — seine roten Streifen leuchten nun viel schöner als vorher.
Also werden jetzt noch mehr Fotos vom Leuchtturm aufgenommen.
Und noch mehr. (Kostet ja nix.)
Da hat man dann hinterher ganz fix 30 oder mehr Leuchtturmfotos auf der Speicherkarte. Das die alle großartig sind, ist aber eher nicht zu erwarten.

Es kostet ja nichts (2)

Es kostet ja nichts, und deshalb löscht man dann unterwegs von den 30 Bildern tatsächlich nichts. Das ist ganz richtig, da man unter freiem Himmel mit heller Sonne auf dem Display nicht so richtig viel erkennen kann.Mit den kleinen Fummeltasten auf den Kameragehäusen macht das außerdem auch keinen echten Spaß.
Und am Abend hat man natürlich Besseres zu tun, als im Zimmer die Bilder auf den Laptop zu ziehen und eine Auswahl zu treffen.
Und so wächst der Bilderberg vom ersten Urlaubstag an.

Und dann kostet es doch etwas

Wenn man dann nach zwei Wochen wieder Hause kommt, werden die Bilder auf den Rechner gezogen und die Karte (nachdem die Bilder hoffentlich im Backup sind) formatiert.
Das ist jetzt ist der Zeitpunkt, zu dem Du dann doch noch bezahlen musst. Nicht unbedingt in harter Währung, aber mit Deiner Zeit.
Die Bilder müssen sortiert werden. Spreu sollte vom Weizen getrennt werden. Und zwar am besten sofort!

Wer jetzt zu lange wartet, macht das dann später vermutlich gar nicht mehr, sondern schleppt die ganzen unnötigen Bilder sein Leben lang mit sich herum. (Oder zumindest bis zum nächsten Festplattencrash, falls er kein Backup hat.)
Dann kostet das Festplatten.

Und, aus meiner Sicht viel schlimmer, man muss sich dann immer durch den Müll wühlen, um die Perlen zu finden. Du solltest also in jedem Fall sortieren und löschen!

Alternative: Bewertung

Es gibt, falls Du genug Platz auf der Festplatte hast, die Möglichkeit, die miesen Bilder nicht zu löschen, sondern einfach mit einer schlechten Bewertung (null Sterne) oder einer Farbmarkierung oder einem entsprechenden Stichwort zu kennzeichnen.
LIghtroom kann dann diese Bilder ausblenden, so dass sie nicht weiter stören.

Aber der Katalog wird so größer und gerade bei beschränktem Speicherplatz kann der Platzbedarf für die eigentlich unnötigen Vorschaubilder der Löschkandidaten schon Problem bereiten.
Ich bleib dabei: Müll löschen!

Keine Angst vorm Löschen

Manche Leute haben viel Angst vorm Löschen. Es könnte ja sein, dass man heute ein mieses Bild löscht, dass sich Jahre später als ganz toll gestaltet herausstellt.
Ich will jetzt gar nicht darüber diskutieren, wie realistisch das ist, denn mit etwas Überlegung und einer kleinen Investition lässt sich dieses Problem leicht lösen.

Hol Dir einfach eine große externe Festplatte, sowas kostet vielleicht hundert Euro. Und noch vor dem Löschen kopierst Du dann einfach alle Bilder zusätzlich auf diese Platte.
Dann hast Du zur Not auf dieser Platte auch noch den ganzen aussortierten Bildermüll.
Aber Dein Arbeits-Bildarchiv bleibt frei von dem Müll.
Gerade auch wenn Du mit einem Laptop und so in der Regel mit beschränktem Speicherplatz unterwegs ist, wird es vermutlich gar nicht anders gehen.

In Lightroom Classic CC(*) (das ist die Version, die ich meine, wenn ich hier sonst einfach nur „Lightroom“ schreibe) kannst Du das übrigens ganz einfach automatisieren. Beim Import der Bilddateien von der Speicherkarte kann LR direkt eine zusätzliche Kopie auf der externen Festplatte ablegen.
Diese Kopien der Bilder werden von Lightroom dann gar nicht erfasst und sie werden so auch nicht gelöscht, wenn Du aus LR heraus ein Bild löschst.

Illustration zu "Lightroom (Import) Bild an zweiten Ort kopieren"

Lightroom (Import) Bild an zweiten Ort kopieren

Wie schon geschrieben, ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Du Bilder, die Dir heute nicht gefallen, in Zukunft vermissen wirst.
Aber wenn Du willst, kannst Du sie auf diese Art vom Rechner löschen und hast trotzdem noch eine Version in petto.

Wie auswählen?

Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Bilderarten mit ganz verschiedenen Aufgaben. Das eine sind Erinnerungsbilder, die ich nicht aus gestalterischen Gründen sondern aus emotionalen Gründen aufnehme (und aufbewahre).
Zu den emotionalen Bildern gehört das letzte Bild von Tante Clara kurz vor ihrem plötzlichen Ableben, der nette Zimmerwirt aus den Dolomiten, die abfotografierte Eintrittskarte zum Museum .
Solche Bilder spielen bei den folgenden Überlegungen keine Rolle, sie werden bereits vorher zur Seite gelegt und gesichert.

Was übrig bleibt sind die 30 Bilder vom Leuchtturm, die Bilder vom Sonnenuntergang, vom  Treiben auf den Straßen von Paris.

Da sollte jetzt recht rigoros ausgewählt werden. Sowohl nach gestalterischen als auch nach technischen Gesichtspunkten.

Schnelle Auswahl mit der Großansicht

Mit dem entsprechenden Programm kann man sich die einzelnen Bilder in voller Monitorgröße anzeigen lassen und bei Bedarf auch schnell einzoomen(s.u.).
Bei Lightroom geht das mit dem Buchstaben „F“.
Danach geht es in der Großansicht mit den Cursortasten („Pfeile“) zum vorherigen oder zum nächsten Bild, das man dann mit „x“ als Löschkandidat und mit „p“ als besonders gelungen kennzeichnet.
Da ich nur ein zweistufiges System verwende, reicht es, die nicht wirklich gelungenen Bilder mit „x“ zu kennzeichnen und später zu löschen, dann bleiben nur die guten Fotos übrig.

Das Verfahren lässt sich noch vereinfachen, indem man die Kennzeichnung mit dauerhaft arretierter Feststelltaste (links neben dem A) vornimmt.
Wenn man dann die „X“-Taste drückt, wird das Bild als Löschkandidat gekennzeichnet und LR springt sofort zum nächsten Bild.
Ohne eine Kennzeichnung (also bei einem guten Bild) kannst Du mit dem Cursor nach rechts zum folgenden Foto wechseln.
Als Alternative kannst Du auch nur die guten Bilder mit arretierter Feststelltaste und „P“ kennzeichnen.

Beim dreistufigen System reichen „x“ und „p“ nicht aus, dann kommt noch ein „u“ für unmarkiert hinzu. Das wäre dann für die mittelmäßigen Bilder, falls Du diese auch im Archiv  lassen willst. Also Festelltaste und dann „x“ für Löschkandidat, „p“ für gute Bilder und „u“ für mittelmäßig.

Natürlich wäre es praktisch, wenn man in der Großansicht mal eben schnell ins Bild zoomen könnte, um Details besser beurteilen zu können. Das geht mit einem Mausklick. Solange dann die Maustaste gedrückt gehalten wird, wird auf 100% gezoomt. Mit der Maus kann man dabei auch den Ausschnitt verschieben.

Verfeinerte Auswahl

Manchmal ist es unpraktisch, wenn man die Bilder zur Auswahl in der Vollbildansicht immer nur eins nach dem anderen sieht. Falls zwischen den Fotos, die verglichen werden sollen, noch weitere Aufnahmen liegen, nehmen diese in der Rasteransicht der Bibliothek (Taste „G“) relativ viel Platz weg — das ist auch nicht gut zur Bildauswahl.
Glücklicherweise bietet Lightroom aber noch einige weitere Möglichkeiten, eine Auswahl zu verfeinern.

Am einfachsten wählt man dazu zuerst mit gedrückter Steuerungstaste (cmd) mit der Maus die in Frage kommenden Bilder aus.

Illustration zu "Die Werkzeugleiste von Lightroom (Bibliotheksmodul)"

Die Werkzeugleiste

Mit der Werkzeugleiste, die unter dem Raster bzw. der Einzelansicht eingeblendet werden kann (Taste „T“ für Tools) oder dem Tastenbefehl „N“ kann man danach auf die Übersichtsansicht umschalten.Illustration zu: "Die Lightroom Werkzeugleiste"

 

Illustration zu "Lightroom Übersichtsmodus"

Übersichtsmodus

Illustration zu "Lightroom der Vergleichsmodus"

Vergleichsmodus

Das „x“ am rechten unteren Rand der Bilder (es wird erst sichtbar, wenn man mit der Maus über dem Bild ist) dient dann dazu, einzelne Bilder aus der Auswahl zu kicken. (In der Illustration ist es am linken unteren Bild zu sehen — in der vergrößerten Ansicht).

Wenn dann nach der ersten groben Auswahl nur noch zwei mögliche Kandidaten übrig sind, kann man mit dem Symbol in der Werkzeugleiste oder mit der Taste „c“ (für compare) in den Vergleichsmodus umschalten.

Damit ist es möglich, gleichzeitig in beide Bilder hinein zu zoomen (mit Mausklick oder per Schieberegler) und die Ausschnitte zu verschieben. Der sichtbare Bereich wird dabei zwischen den Bildern synchronisiert, man kann ihn (nach Öffnen des Vorhängeschloßsymbols) aber auch individuell verschieben.

Diese Möglichkeit, mit Lightroom(*) mal eben schnell auch bei größeren Mengen an Bildern Vergleiche durchzuführen um Bilder auswzuwählen, ist für mich eine sehr große Hilfe.

Nach der Kennzeichnung

Illustraion zu "Lightroom Markierungen nach der Auswahl"

Lightroom Markierungen nach der Auswahl

Mit dem X-Fähnchen sind die Löschkandidaten gekennzeichnet, die zusätzlich hinter einer Art Milchglasscheibe schon fast verschwunden sind. Mittelmäßige Bilder haben keine Kennzeichnung und die als besonders gut markierten Aufnahmen haben einen weißen Rahmen und ein weißes Fähnchen.

Gestaltung zählt, nicht Technik

Bei der Auswahl der Bilder kommt es mir noch nicht so sehr auf die Beurteilung der Technik an. Viele meiner RAW-Bilder sehen in der nach „Schema F“ automatisch ausgearbeiteten Voransicht sogar deutlich zu dunkel aus.
(Nicht weil ich sie falsch belichtet habe, sondern ganz im Gegenteil, gerade weil ich sie richtig belichtet habe. Dazu habe ich den vollen Helligkeitsumfang des Sensors ausgenutzt.
Das Bild ist dann perfekt belichtet, sieht aber in der Standardausarbeitung der Kamera oder der RAW-Programme oft recht duster aus.
Mehr würde hier zu weit führen, Du kannst das bei Bedarf in Ruhe in dem  Artikel „Wer richtig belichtet, der braucht keine Bearbeitung? Falsch!“ nachlesen.)

Bei der Auswahl der Bilder geht es mir also nicht so sehr um Technik sondern primär um die Bildgestaltung. Es geht mir dabei um Fragen wie:
Ist etwas ungünstig angeschnitten?
Hat das Bild einen häßlichen Hintergrund?
Stimmt die Position des Motivs im Bild nicht?
Habe ich nicht den richtigen Moment erwischt?
etc.

Manchmal sind Bilder wegen kleiner Fehler nicht optimal gestaltet, aber mit etwas Erfahrung in der Bildbearbeitung sieht man, dass eine nachträgliche Korrektur dieses Fehlers nur ein paar Sekunden dauern würde. Dann wird das Bild von mir trotzdem als gut im Archiv geführt.

Ein Beispiel für ein solches Bild wäre der Sonnenuntergang, der durch die leere Zigarettenpackung, die auf dem Strand liegt, „versaut“ wird.
So etwas sollte eigentlich schon bei der Aufnahme gesehen werden. Aber wenn das Problem sich mit wenigen Mausklicks in er Bildbearbeitung einfach entfernen lässt, würde ich hier nachträglich eingreifen und nicht löschen.

Ich hab mit einem solchen Eingriff auch moralisch überhaupt keine Probleme, denn ich will ja schliesslich keine Dokumentation über Umweltverschmutzung machen, sondern ein Bild präsentieren, dass beim Betrachter eine bestimmte Stimmung erzeugen soll.

Trotzdem ärgere ich mich (und das nicht zu knapp), wenn mir so ein Lapsus bei der Aufnahme passiert ist.

Abschliessend ein Hinweis für Lightroom Neulinge

Nach dem Import zeigt LR immer nur die zuletzt importierten Bilder an. Eigentlich ein Feature, erspart es doch das Suchen und Scrollen.
Aber gerade Neuling sind da oft verwirrt und befürchten, dass die bereits vorher von LR erfassten Bilder nun verschwunden wären. [Ich habe dazu schon einige erschreckte Emails erhalten. ;-) ]

Illustration zu: "Lightroom vorheriger Import"

Lightroom Ansicht: „vorheriger Import“

Aber keine Angst, die „alten“ Bilder sind noch da. Sie werden wieder sichtbar, wenn man im Bibliotheksmodul direkt oberhalb des Filmstreifens die Auswahl von „Vorheriger Import“auf „Alle Fotos“ setzt.
Das kann man alternativ auch oben links im Seitenbereich im Karteireiter „Katalog“ machen.

Fazit

Um mit den großen Bildermengen klar zu kommen, die durch die „kostenlose“ Digitalfotografie anfallen, ist Sortieren und Auswählen sehr wichtig.
Und Du solltest damit nach dem Fotografieren nicht zu lange warten. Nutze die Möglichkieten, die Dir Deine Bildbearbeitung liefert und lösche den „Müll“.
Wie machst Du das? Schreib es mir doch unten in die Kommentare.

Eigenwerbung

Das Thema Bildverwaltung und damit auch die Bildauswahl spielen in meinen Grundlagenkursen zur Bildbearbeitung eine wichtige Rolle.
Ich würde mich freuen, Dich da einmal begrüßen zu dürfen.



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Und wenn Du meinst, ich hätte das nicht verdient, dann lässt Du es eben. ;-)


5 thoughts on “Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 11 – nach dem Urlaub

  1. Hans-Peter Durand

    Ach ja, 1500 Fotos (RAW) nach einer Iran Reise auszusortieren bzw. auszuarbeiten, ja so etwas macht Mann genau 1x: Zum ersten und letzten mal. Dein Bericht bringt es auf den Punkt. Sofort sichten/aufräumen. Sonst droht der blanke Horror! Daten/Bilder Friedhöfe hat es genug.

    Dank für den witzigen Beitrag

    Antworten
  2. Stefan Arend

    Ich kann nur empfehlen jedem Bild zumindest Schlagworte mitzugeben und die W – Fragen zu beantworten: wer, was , wann, wo , wie und warum.

    Beispiel: Oberbürgermeister Sören Link schaut am Sonntag, 13. September 2020 im Rathaus von Duisburg die Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 auf einer Leinwand. Seine SPD musste Verluste hinnehmen. Fotograf / Agentur

    Lightroom finde ich in dem Zusammenhang nicht ideal für die Verschlagwortung von Bildern. Viele Kollegen schwören dabei auf Photo Mechanic. Ich auch.

    Antworten
    1. Tom! Beitragsautor

      Hallo Stefan,
      danke für Deinen Kommentar.
      Damit hast Du natürlich recht und gerade im professionellen Bereich ist es wichtig Stichworte und eine Legende zum Bild zu haben.
      Photo Mechanic scheint wirklich gut zu sein, wurde mir auch schon von mehreren Profis (in der Regel Bildjournalisten) ans Herz gelegt. Ich werde es mal ausprobieren (ich hoffe, es wird eine Demoversíon geben), aber ich vermute, dass es für mich (Industrie und Architekturfotografie) evtl. nicht so relevant ist.
      Lightroom deckt das ja auch teilweise ab.
      Mal sehen, ich berichte….

      Antworten
      1. Stefan Arend

        Hi Tom,

        der Trick ist es bei Photo Mechanic als erstes den Zeichensatz auf „Western European“ umzustellen. Dann sind auch Umlaute kein Problem mehr. Das Schöne bei PM ist dabei das man direkt beim Kopieren der Bilder von der Karte auf seine Festplatte die Caption gleich ganz schnell mit dazu schreiben lassen kann.

        Antworten
        1. Tom! Beitragsautor

          Hallo Stefan,
          den Titel beim Import vergeben geht bei Lightroom nur mit einem Umweg. Direkt kann ich beim Import nur Stichworte vergeben.

          Aber direkt nach dem Import mit STRG + A kann ich die Metadaten (also auch den Titel) aller zuletzt importierten Bilder anpassen.
          Geht natürlich auch später.
          Ich denke, das sich das nicht wirklich viel unterscheidet.

          Aber PM ist bei der sofortigen Bilddarstellung wohl deutlich schneller als LR.

          Antworten

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