Canon A1 – Der Husten ist weg

Illustration zu "Canon A1 – Der Husten ist weg!"

Eine Canon A-1 mit Motor Drive MA. Insgesamt 12 Mignonzellen (AA-Batterien) und eine recht stabile Verarbeitung sorgen für fast 1500g Gewicht.

Die Spiegelreflexkameras der Canon A Baureihe sind mittlerweile fast alle über 35 Jahre alt. Und so unterschiedlich die einzelnen Typen von AV-1 bis A-1 auch waren, sie alle(?) haben ein gemeinsames Handicap: nach und nach kann die Kamera am „Canon-Keuchhusten“ erkranken.

Die davon betroffenen Kameras machen beim Auslösen „interessante“ Geräusche, die irgendwo zwischen Quietschen und Husten einzuordnen sind. Daher auch die Bezeichnungen „Husten“ oder „Keuchhusten“ oder „Asthma“.
Die „Erkrankung“ kann man aber auch mit bloßem Auge sehen, bei den betroffenen Kameras bewegt sich der Spiegel deutlich langsamer, fast zähflüssig oder wie in Zeitlupe.

Im Internet gibt es einige Anleitungen, um das Problem mit einfachen Mitteln zu beheben. Und da ich auch ein betroffenes Modell habe, das dank des Husten quasi nicht mehr zu verwenden war, habe ich mir gedacht: „Selbst ist der Mann!“ und habe es ausprobiert.
Nach Rückfragen und etwas (auch Facebook-) Recherche habe ich online eine Anleitung gesucht und mich ans Werk gemacht.

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geschrieben/aktualisiert: / 13. Dez 2021

Lightroom Sonderangebot — wie geht das?

[EDIT: Das Sonderangebot ist zwar vorbei, aber hier kannst Du weiterhin nahlesn, wie man ein solches Angebot mit einem existierenden Lightroom Abo-nutzen kann. Es wird ja bestimmt bald wider ein Angebot kommen.] Zur Zeit gibt es bei Amazon(*) immer noch das fast schon rituelle Black-Friday-Sonderangebot für das Foto–Abo von Adobe(*). Also das mit Lightroom Classic CC, Lightroom CC, Photoshop und einigen anderen Programmen. Diesmal für mittlerweile 89,87€.

Von mittlerweile drei ehemaligen Kursteilnehmern wurde ich jetzt gefragt, ob man das einfach so zu einem bereits bestehenden Abo dazu buchen könne oder ob es da Probleme geben würde.

Kurze Antwort: „Ja, das kann man auch einfach ‚dazu buchen‘!“
Die nächste Frage war dann: „Und wie geht das genau?“

Und wie geht das?

Das Verfahren ist auch relativ einfach.
Erstmal bei Amazon bezahlen.
Dann erhält man einen Gutschein Code („Redeem-Code“), Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Dez 2021

Wer richtig belichtet, der braucht keine Bearbeitung? Falsch!

Stimmt das wirklich?

(Überarbeitet 03/21) Auch im Bereich Fotografie halten sich hartnäckig Ammenmärchen. Eines lautet:
Lerne richtig belichten, dann brauchst Du keine Bildbearbeitung!
Solche oder ähnliche Aussagen liest man immer mal wieder, gerade auch in den sozialen Netzwerken.
Angeblich reicht es also aus, wenn man richtig belichten kann. Richtig belichtet wäre das Bild dann fertig, weitere Schritte, speziell eine „Bildbearbeitung“, wären nicht nötig.

Das Ganze wird dann häufig auch noch mit dem Brustton tiefster Überzeugung vorgetragen. Und ergänzt um „Musste man früher ja auch nicht!“ oder „Der wahre Könner muss nicht bearbeiten!“ etc. pp..
Hört sich fast schon glaubhaft an.

Doch es ist grundlegend falsch! Gerade der Könner würde sich bei kritischen Bildern auf keinen Fall darauf einlassen, gut die Hälfte der Entscheidung für das Aussehen des Bildes einem mehr oder weniger dummen (und gefühllosen) Algorithmus im Computerteil der Kamera zu überlassen.

(Ein Video dazu folgt am Ende dieses Beitrags.)
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geschrieben/aktualisiert: / 12. Mai 2022

hilfe-meine-fotos-werden-zu-hell-zu-dunkel

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Der Knopf zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
(Ergänzt im Oktober 2021) Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie am Fotoapparat überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.

Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich auch schon mal in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, damit dabei etwas sinnvolles entsteht.

Auf der anderen Seite wäre es aber auch völlig falsch, kritiklos alles zu schlucken, was die Kamera so einstellt. Manchmal sind trotz (oder besser: wegen) all der vielen verschiedenen Automatiken ein paar hilfreiche Eingriffe durch den Fotografen nötig und sinnvoll.
Deshalb gebe ich Dir hier im Blog nach und nach einige kurze Tipps und erkläre Dir, was für Dich zu Anfang wirklich wichtig sein könnte.

Eines der größten Problem ist dabei die Belichtung, die die Helligkeit der Bilder beeinflusst. Die Kameras werden in dieser Hinsicht zwar immer aufwändiger mit immer mehr Automatiken. Aber trotzdem gibt es manches mal Bilder, deren Helligkeit anders ist als gewünscht, die zu hell oder zu dunkel sind. Stichwort: „Überbelichtung / Unterbelichtung“
Was kann man in so einem Fall machen? Wie soll man als Fotograf eingreifen? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Hilfe, die Fotos werden zu hell/zu dunkel!

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Der Knopf zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
(Ergänzt im Oktober 2021) Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie an der Kamera überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.

Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich auch schon mal in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Ausprobieren ist prinzipiell und gerade auch in der Fotografie gut, aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, damit dabei etwas sinnvolles entsteht.

Auf der anderen Seite wäre es aber auch völlig falsch, kritiklos alles zu schlucken, was die Kamera so einstellt. Manchmal sind trotz (oder besser: wegen) all der vielen verschiedenen Automatiken ein paar hilfreiche Eingriffe durch den Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Mai 2022

In the Hood – wie ein Flatpanorama ensteht

Illustration zur Lage vor Ort beim Graffiti " In the Hood"

Ein schmaler Bürgersteig und ein langes Graffiti

Die Ausgangslage erscheint auf den ersten Blick einfach. Ich möchte ein etwa 40m langes Graffiti/Mural auf einer bis zu 2 m hohen Mauer fotografieren.

Wenn man ausreichenden Abstand hat, ist das kein großes Problem. Aber das Bild (bzw. die Mauer) befindet sich an einer schmalen Straße.
Diese liegt in einem Stadtteil, der zur Zeit das Thema für ein längerfristiges Fotoprojekt ist, dass ich durchführe. (Vielleicht später mehr dazu.)

Meine selbstgestellte Aufgabe: Das Panorama möchte ich in voller Länge auch für einen Betrachter am Monitor/Smartphonedisplay erfahrbar machen.
Und ich möchte ihm das Gefühl geben, daß er in meinem Bild am Graffiti entlang geht und sich auch einzelne Details aus den Nähe ansehen („reinzoomen“) kann . Es soll ein Flatpano oder lineares Panorama werden.

Eigentlich ist das nicht schwer, wenn der Platz nicht so knapp und das Bild nicht so lang wäre. Eigentlich würde ich Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 22. Nov 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 11 – nach dem Urlaub

Illustration zu :"Nach dem Urlaub: Bilder auswählen"(Überarbeitet und ergänzt im August 2021) Für die eine oder den anderen ist der Urlaub schon ein paar Tage oder gar Wochen her.
Das ist die richtige Zeit, sich mal um die Urlaubsfotos zu kümmern.
Vor allem geht es nun darum, überhaupt erst einmal Ordnung zu schaffen.
Den während früher eher zu wenig fotografiert wurde, verfällt man heute quasi automatisch ins Gegenteil.
Es wird viel mehr fotografiert. …. und hinterher nicht sortiert.
Mit der Folge, das man in Bildern ertrinkt und den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht.

Es ist höchste Zeit, Ordnung zu schaffen!
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geschrieben/aktualisiert: / 22. Sep 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 10 – Schwarzweiß

Schwarzweißfotografie im Urlaub?

Schwarzweißfotografie und Urlaub? Das geht ja gar nicht, oder?
Doch, Schwarzweiß im Urlaub, das geht. Sogar recht gut. (So habe ich schließlich früher fast alle meine Urlaube fotografieren dürfen/müssen. Farbfilm war für einen armen Schüler/Studenten zu teuer.)

Allerdings gibt es ein paar Punkte bei der Gestaltung zu berücksichtigen, damit es nicht nur einfach langweilige farblose Bilder werden. Und auch technisch (in Bezug auf Kameraeinstellung und Ausarbeitung) solltest du für Schwarzweißfotos das eine oder andere beachten.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Aug 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 9 – Panorama

Illustration zu: Ein Beschnitt des Bildes zum Panorama kann bei fehlendem Vordergrund helfen

Wenn kein interessanter Vordergrund vorhanden ist hilft oft eine Beschränkung (oder Erweiterung ;-) ) aufs Panoramaformat.

(Überarbeitet August 2021) Es ist gerade in einem zweidimensionalen Foto manchmal sehr schwierig, die beeindruckende Tiefe eines Motivs zu zeigen.
Um das zu erreichen, ist es wichtig, den Betrachter durch diesen Raum, durch die Tiefe im Bild zu führen.
Das gilt besonders bei Landschaften und ähnlichen Motiven, also typischen Urlaubsfotos.

Dabei kann ein schönes und/oder interessantes Vordergrundobjekt helfen. Es führt den Betrachter dann in die Tiefe des Motivs hinein. Oder, wie mein Opa schon sagte:
Vordergrund macht Bild gesund!“.

Aber nicht immer ist ein passender Vordergrund vorhanden. Bei manchen Motiven, gerade bei Fernsichten von erhöhten Standpunkten oder beim Blick aufs Meer, bietet sich da einfach nichts an.
Fotografen auf Kreuzfahrt werden das kennen, da ist vorne oft erstmal nur Wasser. Und schlichtes Wasser, aber auch einfach nur der Bodenbereich, z.B. Sand und Gras gelten in dem Fall nicht als Vordergrundobjekte.

Und dann?
Als Lösung in der Not funktioniert es in solchen Situationen manchmal, für die Wiedergabe auf ein sehr Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Aug 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 8 – Autofokus

Autofokusumschaltung

(Überarbeitet Juli 2021) Wenn Du im Urlaub fotografierst, wirst Du in der Regel „scharfe“ Fotos machen wollen. (Lass Dich davon aber nicht versklaven. Manche Bilder wirken besser, wenn sie eine mehr oder weniger große Unschärfe aufweisen. Das kann Emotionen wecken.)

Egal welche Wirkung Du mit der (evtl. auch absichtlich nicht vorhandenen) Schärfe erreichen willst, Du wirst Dich über kurz oder lang mit dem Autofokus beschäftigen müssen.
(Warum der manuelle Fokus in der digitalen Fotowelt oft keine echte Alternative ist, erkläre ich weiter unten.)
Ich möchte jetzt hier zuerst einmal einige der grundlegenden Einstellungen erklären, die man an vielen Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 08. Aug 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 7 – Clippinganzeige

Illustration der Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

(Überarbeitet Juli 2021) Um das gerade eben aufgenommene Foto kontrollieren zu können, ist das Display der Kamera für den Digitalfotografen ein unersetzliches Hilfsmittel.
Man kann damit schon sehr gut die Bildkomposition, also vor allem den Ausschnitt und die Position der Bildinhalte zueinander erkennen. Und auch die Schärfe der Abbildung lässt sich mit etwas Zoomen meist ganz passabel einschätzen.

Aber es gibt auch Schattenseiten. Die sich gerade auch im Sonnenlicht zeigen. Und wer hat nicht gerne Sonne im Urlaub?
Wenn dann aber nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch das Kameradisplay von der Sonne beleuchtet wird, dann kann man die Helligkeit und den Kontrast des Fotos nicht gut erkennen.
Doch zum Glück gibt es in vielen Kameras Hilfsmittel um die Belichtung trotzdem Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 25. Jul 2021

Bildauschnitt oder: Lightroom und der Drogeriemarkt

Illustration zu "Schlechter Beschnitt"

Wenn die Software vom Fotoautomaten beim Wechsel von 3/4 zu 2/3 den Bildausschnitt einfach stur auf die Mitte legt, kann das schief gehen. Dann ist es besser, den Ausschnitt selber festzulegen.

Es ist ja ganz schön und gut, Fotos auf dem Smartphone Display oder am Monitor des Rechners oder am heimischen Fernseher anzuschauen.
Aber eigentlich gehören die guten Bilder doch eher auf Papier im Rahmen an die Wand oder ins Fotobuch. Und je nach Bild darf es natürlich auch Leinwand oder Acryl sein. Oder ganz was anderes.

Bei einem meiner Online-Tutorials zur Bildbearbeitung stellte mir letztens der Teilnehmer die Frage, wie er am effektivsten in Lightroom (Classic) ausgearbeitete Bilder für die Ausgabe auf Papier, in dem Fall den Ausdruck beim Drogeriemarkt, vorbereiten könne.

Ein spezielles Problem sind dabei die unterschiedlichen Seitenverhältnisse der Digitalbilder und der Papierformate. Und dieses Problem hat man ja evtl. auch bei höherwertigen Ausdrucken oder Ausbelichtungen auf andere Trägermaterialien. Wie legt man am besten den passenden Bildausschnitt fest? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 08. Aug 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 6 – welche Belichtungsautomatik

Pfähle am Strand

Welches Belichtungsprogramm soll ich wählen?

(Aktualisiert Juli 2021) Wer interessante Fotos machen möchte, braucht neben dem guten Auge oft zusätzlich ein Quäntchen Fototechnik — auch wenn die Technik für die Gestaltung oft nicht ganz so wichtig ist wie ein „gutes Auge“.

Um diese eher handwerkliche Seite der Fotografie sinnvoll einsetzen zu können, solltest Du ein paar Einstellungen an Deiner Kamera kennenlernen.
Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei natürlich die Einstellungen zur Belichtung.

Viele Einsteiger fotografieren standardmäßig mit der Vollautomatik (als Symbol wird dafür oft ein grünes Rechteck oder eine grüne  oder rote Kamera verwendet).
Diese Vollautomatik erhält gelegentlich auch Phantasienamen wie „überlegene Automatik“ oder „intelligente Automatik“ (iA) und dieser Name wird dann manchmal auch noch durch ein oder mehrere „+“ erweitert. Der Phantasie der Hersteller sind da scheinbar keine Grenzen gesetzt.

Die Angaben über diese Automatiken und ihre Unterschiede sind oft nicht sehr erhellend (jetzt noch automatischer!) das wenige liest sich ganz toll und oft sind die Fotos dann auch nicht wirklich schlecht. Aber vermutlich noch öfter sind sie auch nicht so ganz so optimal, wie sie sein könnten. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 25. Jul 2021

Photoshop für Lightroomer

Illustration zum Fotokurs "Photoshop für Lightroomer"

Fotokurs „Photoshop für Lightroomer“

(Neues Datum / zur Anmeldung)
Viele Digitalfotografen verwenden Lightroom. Und wie ich finde: auch aus gutem Grunde.
Wer eine aktuelle Version von Lightroom hat, dem steht ja dank des Abomodells automatisch auch die aktuelle Vollversion von Photoshop zur Verfügung.
Doch die wird oft kaum genutzt, sondern „verstaubt“ statt dessen auf der Festplatte.

Zuerst wird nach der Installation noch ein wenig mit Neugierde in Photoshop „herumgestochert“, doch dabei bleibt es dann leider oft. Das Interesse schläft ein.
Das ist durchaus verständlich, denn die grundlegenden Aufgaben kann man ja effektiv und schell mit LR erledigen.
Aber es ist auch schade, denn es gibt einige Funktionen bei Photoshop die für fast jeden Digitalfotografen sinnvoll sind. Nur ist es etwas schwieriger, diese auch zu finden und richtig zu nutzen.

Das möchte ich ändern, deshalb habe ich einen neuen Grundlagenkurs zum Thema Bildbearbeitung und Photoshop eingerichtet. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Dez 2021

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

(Überarbeitet und ergänzt 04.07.21) Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und hoffentlich auch behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.

Man kann den Betrachter aber auch mit einem interessanten Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn dann auf diese Art durch das Bild führen.

Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Ausdehnung der Schärfentiefe helfen.
Damit kann man dann wichtige Motivbereiche betonen und unwichtige in der Unschärfe im Vorder- oder Hintergrund verschwinden lassen.
Oder man verbindet eigentlich weit voneinander entfernte Bereiche und lenkt damit die Wahrnehmung des Betrachters auf besondere Zusammenhänge oder Ähnlichkeiten oder ….

Neben der Schärfentiefe gibt es aber auch andere Optionen, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erhalten und zu lenken. Eine dieser Methoden möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Ein sich bewegendes Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, im Bild völlig unterschiedlich aussehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 16. Jul 2021