Archiv der Kategorie: Olympus

Olympus: Fotos mit WLAN in den Rechner laden

Olympus WLAN starten

Olympus WLAN starten

Neulich wollte ich mit dem Mac Book Air Bilder aus meiner Oympus (OM-D E-M10II*) laden. Blöderweise hatte ich weder USB-Kabel noch Kartenleser dabei. Und das kleine Air hat auch keinen Kartenslot für SD-Karten. Blöd.
Aber, hurra, die Kamera kann ja WLAN. Doch leider kann ich darauf eigentlich nur per Smartphone und Olympus App zugreifen. Und bekomme so auch nur die JPEGs. Außerdem muss ich dann wieder raus aus dem WLAN der Kamera, um die Bilder zwischen Smartphone und Rechner per AirDrop auszutauschen. Das ist ziemlich viel hin und her mit den Verbindungen (und funktioniert nur mit JPEGs).
Mit meiner Fuji X 100 gab es für solche Fälle einen Weg, mit dem Browser die Karte n der Kamera auszulesen, dass muss doch auch mit Olympus funktionieren. Und das tut es auch.
Ich habe dazu der Einfachheit halber einen kleinen kurzen Youtube-Film gemacht (und es zusätzlich im Text unten erklärt). Weiterlesen

/ 01. Jul 2016

Hätte man mal einen Fotografen gefragt… ;-)

Eine MFT-Kamera von Olympus. Die O-EM10II

Eine MFT-Kamera von Olympus. Die E-M10II(*)

Gerade eben beim Altpapier entsorgen in der (schon eine Woche alten) mehrseitigen Werbebeilage eines Elektronikmarktes entdeckt: eine vertane Chance. Da gab es eine halbseitige Anzeige mit großen Produktbildern zu Micro Four Thirds Kameras (MFT / µFT).( Was ist das? )

Das MFT-System gibt es seit mittlerweile über acht Jahren, es sind in erster Linie Kameras von Panasonic und Olympus. Der verwendete Sensor ist kleiner als üblich, der Umrechnungsfaktor auf Kleinbild beträgt hier 2, nicht 1,5 (bzw. 1,6) wie bei den meisten DSLRs.
Der kleinere Sensor hat die typischen Merkmale solcher Baugrößen, z.B. zeigen die damit aufgenommenen Fotos bei gleicher Einstellung in Bezug auf die Motivgröße im Bild und bei gleicher Blendenzahl mehr Schärfentiefe.  Für den einen ist das ein Nachteil, für den anderen (u.a. mich) durchaus auch ein Vorteil.
Da das ganze mit recht kleinen Kameragehäusen und, noch wichtiger, auch entsprechend kleineren Objektiven einhergeht, ist ein wichtiges Merkmal dieses Systems. („Man muss nicht soviel schleppen.“)
Es handelt sich durchgängig um Systemkameras, es sind keine DSLRs. Auch hier gilt, das geht einher mit Vorteilen (u.a. Suchertechnik und Anzeigen und Kameragröße), die für manche auch Nachteile sein können.

Im Prospekt werden mehrere MFT-Kameras und Zubehör mit den jeweils wichtigsten Produktdaten und Preisen abgebildet. Soweit alles gut. Aber daneben ist eine Illustration. Ein fotografierendes Pärchen mit Kamera. Weiterlesen

Erfahrungen mit dem OLYMPUS-Service

Nur zur INFO, es ist alles OK!

Nur zur INFO, es ist alles OK!

An meiner Olympus OM-D E-M1(*) hatte sich schon vor einiger Zeit die „Belederung“ auf der Rückseite gelöst. Nicht weiter tragisch. Das ist bei vielen Kameras, auch anderer Hersteller, ein übliches „Problem“.
Und ich bin ja eigentlich auch selber schuld, da ich die Kamera oft mit einer selbstgemachten „Zeigefingerschlaufe“ trage. Dadurch drückt der Daumen immer mal wieder etwas seitlich schiebend auf diese Gummiauflage.
Irgendwann verrutschte die Auflage zuerst ein wenig und fiel dann ganz ab. Wie gesagt/geschrieben: nicht weiter tragisch. Meine Kameras müssen keine Schönheitswettbewerbe gewinnen und ich brauche auch nicht Lenny Krevitz’s Leicamodifikation ( … So weisen die glänzend schwarzlackierte Kamera und die dazu passenden Objektive als Hommage an eine gebrauchte Kameraausrüstung bewusst herausgearbeitete Abnutzungsspuren auf, wie sie üblicherweise erst nach vielen Jahren unter Dauereinsatz entstehen.) damit die Geräte nach Benutzung aussehen. ;-) Weiterlesen

/ 05. Aug 2016

Warum ich die Schärfentiefe anders berechne als Fuji, Olympus und Co.

Schärfentiefeanzeige auf dem Display der Fuji X100

Schärfentiefeanzeige auf dem Display der Fuji X100

Eine meiner „Beinahe-Lieblingskameras“ ist eine Fuji X100 (*/**). Zu den Besonderheiten dieser Kamera (noch ohne das „S“ oder „T“ oder „F“ der neueren Modelle) gehört auch die Anzeige des Bereichs der Schärfentiefe auf dem Display.
Diese hat wunderbar funktioniert, man konnte die (automatisch oder manuell) eingestellte Entfernung (roter Strich) und den in der Schärfentiefe liegenden Bereich (weiß hervorgehoben) ganz ähnlich wie früher auf den Objektiven ablesen. Das ist praktisch, auch zum Erklären in meinen Fotokursen.
Das war praktisch. Solange, bis ich ein Firmwareupdate aufspielte.
[Fuji gehört (wie z.B. auch Ricoh und Olympus) zu den wenigen Kameraherstellern, die mir über kostenlose Updates der Kamerasoftware zusätzliche Funktionen noch nach dem Kauf geliefert haben.]

Die Schärfentiefe schrumpft?

Doch nach diesem Update stimmten auf einmal die angezeigten Werte für die Schärfentiefe nicht mehr mit meinen Erfahrungen überein. Irgendetwas war anders. Weiterlesen

/ 22. Apr 2017

Drei Gründe, das neue Firmware-Update (4.0) für die Olympus E-M1 zu installieren

Olympus OM-D E-M1

Olympus OM-D E-M1

Wie schon im September angekündigt, gibt es ein neues Update der Firmware der Olympus OM-D E-M1(*) (und der E-M5II(*)). Ich muss an dieser Stelle Olympus einmal wirklich ausdrücklich loben, denn leider ist es ja nicht selbstverständlich, dass auch bereits über zwei Jahre alte Kameramodelle noch so gepflegt werden.
Da könnten sich gerade auch die „Platzhirsche“ mal eine Scheibe von abschneiden. Die bereits bezahlten Hardware-Fähigkeiten der Kamera durch eine (nachträglich kostenlos erweiterte) Firmware für den Kunden besser nutzbar zu machen, das ist schon eine nette Geste.
Ich habe das Update frisch installiert und, zumindest in den für mich interessanten Teilen, ausprobiert.
Hier folgen jetzt meine ersten Anmerkungen zu den Neuerungen. Weiterlesen

/ 24. Jun 2016

Olympus Firmware Update

Olympus

Olympus

Bei meinen Fotokursen schimpfe ich ja oft über die etwas „sehr zögerliche“ Update-Poltik der Kamerahersteller. Man bekommt ja zum Teil den Eindruck, bei Nachfolgemodellen vorhandene Features würden nur deshalb nicht auch für die Vorgänger aktiviert, um den Absatz neuer Kameras zu forcieren. (Stichwort u.a. Intervallaufnahmen und größere Bracketingreihen.)

Wer schimpft, sollte aber auch mal loben. Und so freue ich mich, dies bei einer Gelegenheit machen zu können, von der ich auch noch profitieren werde.
Heute habe ich von einem Weiterlesen

/ 24. Jun 2016

Wo ist die Schärfentiefe hin?

Schärfentiefeskala

Schärfentiefeskala

Ein Thema mit Technikalarm! (Aber am Ende geht es dann doch um Gestaltungsmöglichkeiten.)
Am liebsten fotografiere ich ja im Bereich leichter Weitwinkel – also 35mm an Vollformat, das entspricht 23mm an APS-C oder 17mm an meiner Olympus E-M1(*).
In diesem Brennweitenbereich mit etwa 50°-60° Bildwinkel fotografiere ich in Bezug auf die Schärfentiefe meist eher nach Gefühl. Mein 17mm Olympus hätte zwar im Prinzip eine Schärfentiefenskala, aber ich benutze überwiegend den „manuellen Autofokus“ (Backbuttonfokus), und im Autofokusmodus ist diese Schärfentiefeskala nicht sichtbar. Auch deshalb beachte ich sie normalerweise gar nicht.

Aber vor einigen Tagen habe ich mit dem Objektiv etwas herumgespielt und da fiel mir an dieser Anzeige etwas ungewöhnliches auf.
Die an der Skala angezeigten Bereiche der Schärfentiefe sind viel kleiner als ich das Weiterlesen

/ 21. Apr 2017

Schade, da fehlt etwas

Mit LIveComposite aufgenommenes Lightpaining

Mit und ohne Lightpaining

Gestern Abend war ich zur Vorbereitung eines Fotoworkshops mal wieder in Sachen „Industrie“ & Nacht“ unterwegs. Leider war es recht diesig, so dass weder zur blauen Stunde noch zur Nacht der Himmel fotogen war.
Aber kein Problem, unter anderem wollte ich ja auch noch einmal mit einer besonderen Aufnahmetechnik experimentieren. Per Lightpainting wollte ich einzelne Details der Industrieanlage mit einer Taschenlampe(*) und Farbfiltern(*) „ausmalen“.

Das Problem dabei ist, das die Taschenlampe je nach Situation im Verhältnis zum Umgebungslicht relativ schwach ist — erst recht wenn das Licht noch durch die Folie gefiltert wird. Wenn dann die Belichtung für die Taschenlampe ausreicht, ist der vom Umgebungslicht beleuchtete Bildteil wohlmöglich bereits ausgefressen. Falls man das Umgebungslicht steuern kann, ist das kein Problem, aber in solchen alten Industrieanlagen hat man in der Regel keinen Einfluss darauf. Weiterlesen

/ 29. Jun 2016

Erster Praxiseindruck: MENGS L-Winkel

MENGS L-Winkel

MENGS L-Winkel

[Der folgende Text ist mittlerweile über zwei Jahre alt, Zeitt für ein Resümee: Ich bin immer noch zufrieden. Aber was soll da auch dran kaputt gehen? ;-) ]
Vorgestern ist mein neuer MENGS L-Winkel(*) bei Dämmerungs- und Nachtaufnahmen zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Er ist (nach vier Tagen Lieferzeit) schon vor einigen Tagen bei mir angekommen und, als recht sauber verarbeitet und perfekt passend eingestuft, erst einmal an die Seite gelegt worden. Jetzt kam also der Praxistest.

Ich habe den Winkel aus dem klassischen Grund gekauft: ich war es leid, dass meine Kamera im Hochformat auf dem Stativkopf immer zur Seite überhing und schlecht auszurichten war. Ein L-Winkel dagegen erlaubt es, die Kamera sowohl im Quer- als auch im Hochformat mittig über dem Stativkopf zu platzieren, das wollte ich auch für meine Olympus E-M1(*) .  Weiterlesen

/ 14. Mrz 2017

Wieder gesund (zumindest beinahe)

Feiner Ausblick

Feiner Ausblick

Nachdem ich am Wochenende krank wurde (Magen-Darm, mehr sag‘ ich jetzt nicht) und deshalb nicht nur mein wöchtentlicher Blogpost ausfiel, sondern ich auch den sonntäglichen Teil meines Fotoworkshops verlegen musste, bin ich langsam wieder unter den Lebenden (aber noch etwas schlapp).
Gestern ging es dann zuerst einmal an die drängendsten Aufgaben, da gibt es doch viel liegen gebliebene Aufgaben. Aber jetzt habe ich etwas Zeit, mich wieder um den Blog zu kümmern. Los geht’s.

Letzte Woche habe ich mit der neuen Olympus OM-D E-M5 II(*) (ohje, was für ein Namensungetüm ;-) ) fotografiert. Das war bei einem Dreh für FotoTV(*). Weiterlesen

/ 09. Mai 2016

OM-D E-M1 – neue Firmware

Olympus Warp 3.0

Olympus Warp 3.0

Hah, das nenne ich eine Punktlandung.
Morgen möchte ich mit der Olympus ein wenig filmen und wäre froh, wenn ich dazu die Kamera per Smartphone kontrollieren könnte. Und heute bringt Olympus dafür ein (kostenloses!, was ja wohl nicht mehr selbstverständlich ist, siehe hier) Update der Firmware. Das schließt genau diese Lücke in den bisherigen Möglichkeiten der Funksteuerung der Kamera. Prima Olympus, danke dafür!

Der AF ist jetzt angeblich auch schneller geworden und kann nun kontinuierlich mit über 9 Bildern je Sekunde nachstellen. Brauche ich glücklicherweise nicht. ;-)

Weiterlesen

/ 09. Mai 2016

Was ist Live Composite?

Auf der Bank

Auf der Bank

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich auf das Firware-Update von Olympus hingewiesen, dass u.a. Live Composite in meine Olympus E-M1 (*)  brachte. Einige fragten mich jetzt, wie das funktioniert und wofür man es einsetzen kann.
In Textform ist das nur unzureichend zu erklären, ein Blick auf das Display Weiterlesen

/ 26. Jun 2016

Firmware-Update bei Olympus OM-D E-M1

Tethering Software Olympus Capture

Tethering Software Olympus Capture

Ich schimpfe in meinen Fotokursen (und auch an anderen Stellen) ja immer mal wieder gerne über die Kamerahersteller, die ihre Produkte mit „unreifer“ Software ausliefern und so den Kunden mögliche Funktionen (absichtlich?) vorenthalten.
Natürlich kann der Hersteller die Hardware der Kamera nicht mal eben schnell nachträglich austauschen, aber es gibt evtl. sinnvolle Funktionen, die sich durch eine Anpassung der Kamera-Software („Firmware“) ergänzen lassen. Bei vielen Hersteller wird dieser Bereich des Service aber leider sehr stiefmütterlich behandelt.
Ich finde das sehr ärgerlich und nehme da auch kein Blatt vor den Mund – aber man sollte auch loben, wenn es etwas zu loben gibt.
Und so möchte ich jetzt Olympus positiv erwähnen, die für die schon seit fast einem Jahr im Handel befindliche Olympus E-M1 (*) ein Firmware-Update herausgebracht hat.
Dabei handelt es sich nicht um eine Fehlerbeseitigung, das wäre der Erwähnung nicht wert, sondern die Kamera hat zusätzliche Funktionen Weiterlesen

/ 09. Mai 2016

Workshop Reisefotografie

Skyline

Skyline

Olympus hat zur Vorstellung des Flaggschiffs „OM-D E-M1“ eine Reihe von Workshops zu unterschiedlichen Themen und mit unterschiedlichen Workshopleitern organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltungen bin ich für den Bereich „Reisefotografie“ zuständig. ‚
Am letzten Märzwochenende werden von Freitag Nachmittag bis Sonntag mehrere vierstündige Tutorials zum Themenbereich Fotografieren auf Reisen stattfinden, die sich speziell an Menschen richten, die sich für eine kleine aber professionell nutzbare Kamera interessieren.

Olympus OM-D E-M1

Olympus OM-D E-M1

Die Teilnahme kostet mit dem Gutscheincode „Workshopleiter“ weniger als  28,00 Euro. Weiterlesen

/ 09. Mai 2016

Frage zum Schärfentieferechner

Rechenscheibe zum Ablesen der Schärfentiefe

Rechenscheibe zum Ablesen der Schärfentiefe, eine Alternative zu dem Schärfentieferechner, die man auch ohne Computer/Smartphone nutzen kann. Ebenfalls bei den Tipps der Fotoschule Ruhr.de zum freien Downlaod

In der letzten Woche erreichte mich per Email eine Frage zu meinem Schärfentieferechner, den ich bei den Tipps der Fotoschule-Ruhr.de veröffentlicht habe.

Frage:

“Nicht sicher bin ich mir bei dem von Ihnen verwendeten Zerstreuungskreisdurchmesser von 0,015 mm für Olympus FT, da es ja bei Olympus 12 Megapixel und 16 Megapixel Auflösung gibt. Für welche Auflösung geben sie die Formel an und welche Korrekturfaktoren muss ich ggf. für die Ergebnisses für den Nahpunkt und die hyperfokale Distanz nutzen?“

Die Ursache für diese Frage liegt wohl darin, dass kleine Sensoren mit hohen Megapixelzahlen mehr Details aufzeichnen können und in der 100% Ansicht am Monitor so Unschärfen sichtbar werden können, die bei weniger Auflösung evtl. auf größeren Sensoren nicht sichtbar würden. Die Megapixelzahl könnte also zusammen mit der Sensorgröße eine Rolle spielen bei der Berechnung des Bereiches der Schärfentiefe.
Doch das ist meiner Meinung nach ein Trugschluß, ich versuche das in der Antwort weiter unten zu erklären.

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/ 30. Sep 2016