Auf den Spuren anderer Fotografen
Justin Balog beschreibt in Wort und Bild, wie er sich, zusammen mit seinem Co-Autor Armando Martinez, auf die gestalterischen Spuren von Stephen Shore gesetzt hat. Drei Tage lang folgten Sie einem Abschnitt der Route 66 in Texas und nutzen die Themen und die Bildsprache aus Stephen Shores Buch „American Surfaces„(*) (mit Bildern aus den frühen 70igern) als Inspriation für eigene Bilder.
Viele Fotoamateure ahmen bekannte und berühmte Fotografen nach und versuchen, ähnliche Bilder zu fotografieren. Oft geschieht das gar nicht richtig bewusst. Und wenn es bewusst wird/ist, ist es vielen unangenehm. Man hat ja dann „nichts eigenes“ (Jodeldiplom) und ist nur Plagiator. Weiterlesen
diese Woche … (1519)
Dank der Renovierungsarbeiten, die mich auch noch einige Wochen beschäftigen werden, ist nur wenig „ersurftes“ angefallen. Dafür habe ich einen Haufen Macken an den Händen.
Für mein heutiges „Sonntagsbild“ musste ich auf den „Frühling nebenan“ zurückgreifen. Wenn ich hoffentlich bald mal etwas mehr Zeit habe, werde ich mich mit diesem kleinen Park nebenan vielleicht etwas intensiver fotografisch beschäftigen. Könnte ein interessantes Thema werden.
Die nächsten Tage soll es heiß werden, deshalb beginne ich jetzt mit einem Thema zum abkühlen.
Weiterlesen
Schärfentiefe kontrollieren
Eigentlich ist es ja total simpel:
Eine kleinere Blendenzahl führt zu kleinerer Schärfentiefe, eine größere Blendenzahl zu größerer Schärfentiefe.
Aber wie groß ist die Schärfentiefe tatsächlich?
Das Thema Schärfentiefe lässt mich anscheinend nicht los. Vor fast drei Wochen habe ich ja bereits geschrieben, das leider nur noch an wenigen Kameras bzw. Objektiven Hilfsmittel zur vorherigen Einschätzung der im Bild zu erwartenden Schärfentiefe vorhanden sind.
Und dass an manchen Kameras/Objektiven solche Hilfsmittel zwar vorhanden sind, diese aber nicht auf das gestaltete Bild ausgerichtet, sondern eher nur für Pixelpeeper tauglich sind (das kannst Du hier hier im Beitrag nochmal nachlesen).
Doch was kann man machen, wenn man den Umgang mit der Schärfentiefe erst noch lernen und deshalb die Schärfentiefe schon vor der Aufnahme beurteilen möchte?
Zu dieser Frage möchte ich Dir hier einige Antworten aus meiner Praxis geben. Weiterlesen
diese Woche … (1518)
Was in der letzten Woche alles liegen blieb:
Das ist ein ganz besonderer Selfiestick, den die Künstler Justin Crowe and Aric Snee da gebaut haben. Tolle Idee, muss ich mit dem Arm meines Blitztestopfers (Schaufensterpuppe) direkt mal nacharmen(!). Aber ich werde eine linke Hand nehmen, für den imaginären Fotografen (einen typischen Rechtshänder vorausgesetzt) würde es ja schwierig, solch ein Foto zu schießen.
Mir gefällt die Idee, mit der die beiden Künstler hier die Idee der allgegenwärtigen Selbstinszenierung karikieren. Weiterlesen
Hardware kauft Software
„GoPro hat Kolor gekauft.“
Heute morgen erwartet mich diese Nachricht im Internet. (Quelle)
Das ist für Leute außerhalb der Paronomaszene wohl eher nebensächlich. Aber für mich ist es sehr interessant, dass hier zwei Firmen aus ganz unterschiedlichen Lagern um eine Aufgabe im Bereich Foto/Video herum zusammen“wachsen“. Das wird sicherlich großen Einfluß haben auf den Bereich (Video-) Kugelpanorama.
In diesem speziellen Segment der VR (Virtual Reality) hat sich die Nutzung von GoPros anscheinend mittlerweile durchgesetzt. Meist werden dabei sechs dieser Actioncams mit einem speziellen Halter zu einem Würfel verbunden. Der Halter stammt oft aus dem 3D-Drucker, so lassen sich solche Geräte in den doch eher kleinen Stückzahlen, die benötigt werden, recht preiswert produzieren.
Jede der Kameras nimmt dann ein Teilbild der die Einheit umgebenden Szene auf, dass mit der Software von Color zu einem Einzelbild oder eben einem (ja aus Einzelbildern bestehenden) Video zusammengefügt werden kann. Weiterlesen
Kapitel Gestaltung upgedatet
Ich habe heute das Kapitel „Gestaltung“ in meinem „Fotolehrgang im Internet“ für Smartphones besser lesbar gemacht. Ich hoffe, das funktioniert auch gut.
Zu bewundern unter: https://www.fotolehrgang.de/5_1.htm
diese Woche … (1517)

Wochenbild: Zebrarot
Was in der letzten Woche alles liegen blieb:
Auf Bilder von Peter Dareth Evans, die er in einer amrikanischen Kleinstadt Aufnahme, habe ich ja schon einmal hingewiesen. Sie gefallen mir in Ihrer Farbigkeit und Klarheit sehr gut.
Ich finde es auch spannend, dass die Bilder zeigen, dass man auch (gerade?) in „nichtststädtischem“ Umfeld solche Aufnahmen realisieren kann.
Der Fotograf hat seine Website mittlerweile mit einer neuen Bilderserie aus einer nordamerikanischen Kleinstadt erweitert, die ebenfalls sehr sehenswert ist.
Ob man dafür unbedingt eine Fuji braucht (die ich auch sehr mag) lass ich aber mal offen. ;-)
Weiterlesen
diese Woche … (1516)
Was in der letzten Woche alles liegen blieb:
Anfangen möchte ich mit Bildern, die die amerikanische Library of Congress bei flickr veröffentlicht. Es sind Farbaufnahmen aus den 30iger und 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts, viele sind wohl während der großen Wirtschaftskrise entstanden.
Wie ich schon bei meinem Bericht über die Ausstellung mit Farbfotografien aus der Frühzeit der Fotografie (Link) schrieb (die Ausstellung läuft übrigens noch einige Tage, besucht sie!), finde ich solche „alten“ Farbaufnahmen sehr interessant. Sie zeigen mir ganz banal, dass die Menschen damals nicht nur in Schwarzweiß existierten. Natürlich weiß ich, das, aber mein „Urbild“ dieser Zeit ist in Grautönen, nicht in Farbe.
Und auch die besondere Farbigkeit dieser Aufnahmen beeindruckt mich. Weiterlesen
diese Woche … (1515)
Die Osterferien sind vorbei, mal schauen, was in den zwei Wochen alles liegen blieb:
Beginnen wir mit einer Fotoausstellung in Madrid. Die dort gezeigten Aufnahmen von Garry Winogrand (Streetphotography) kann man sich noch bis zum 03.05 vor Ort in Madrid in voller Pracht ansehen. Aber auch zuhause am Computermonitor bewundern. Denn zu der Ausstellung gibt es einen virtuellen Rundgang, der um (leider spanisch) gesprochene Hinweise zu einzelnen Stationen und einige Bilder in größerer Ansicht ergänzt wurde. Klasse, ich mag die Bilder von Gary Winogrand und einer meiner Lieblingsbereiche in der Fotografie sind Kugelpanoramen. Und hier kommt beides zusammen: Weiterlesen
ICE – Tutorial zur Panoramasoftware (Teil 2)
Mein zweites Video über die kostenlose Panoramasoftware ICE von Microsoft ist online.
Bei ICE handelt es sich um ein Panoramaprogramm von Microsoft, das mehr oder weniger vollautomatisch unterschiedliche Panoramaarten erzeugen kann.
In diesem Video geht es speziell um die Möglichkeit, aus einem Videoschwenk (z.B mit dem Smartphone aufgenommen) ein Panorama-Standbild zu machen. Das ist praktisch, wenn man vom letzten Urlaub noch einen schönen Videoschwenk über einen Strand oder eine Almwiese oder die Skyline einer Stadt hat. Es eignet sich evtl. aber auch für Gruppenaufnahmen, die als Schwenk vorliegen. Weiterlesen
Fotoausstellung „Around the world“- eine Empfehlung
Normalerweise interessiere ich mich eher für Ausstellungen, bei denen es primär um die Bildgestaltung geht, oft um einen speziellen Fotografen. Themenorientierte Ausstellungen sind dagegen machmal ein ziemliches Sammelsurium (glücklicherweise gibt es da aber auch großartige Ausnahmen).
Heute geht es mir um eine solche themenorientierte Ausstellung, die sich, was oft eher ein zusätzlicher Nachteil ist, auch noch in erster Linie um ein spezielles Technikthema dreht.
Die in dieser Ausstellung gezeigten Bilder vereint vor allem ein technischer Aspekt, es handelt sich um Bilder aus der Frühphase der Fotografie. Es sind Fotografien aus der Zeit, als es noch keine farbemfindlichen Aufnahmematerialien zu kaufen gab.
Damals gab es nur „Filme“, die Helligkeiten unterscheiden konnten, Farben konnten diese Materialien nicht erkennen. Das änderte sich erst mit der Entwicklung des Farbfilms in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Weiterlesen
diese Woche … (1513)
Was diese Woche noch liegen blieb:
Ich habe nie tiefergehend drüber nachgedacht, aber eigentlich ist es ja klar, das Weltraumteleskop Hubble muss tatsächlich farbenblind sein. Es ist ja zuerst einmal „nur“ eine (natürlich sehr spezielle) Digitalkamera. Und deren Sensoren können üblicherweise die Farbe im Motiv nicht erkennen.
Natürlich gibt es trotzdem digitale Farbfotografien, man wendet einfach einen „kleinen“ Trick an. Das Ergebnis ist dann zwar nicht 100%ig wissenschaftlich korrekt, reicht aber bei normalen Fotos in der Regel aus.
Das Problem mit den „farbenblinden Sensoren gibt es aber nicht nur bei den kleineren Digitalkameras, die wir verwenden, sondern auch Hubble ist farbenblind. Weiterlesen
Schade, da fehlt etwas
Gestern Abend war ich zur Vorbereitung eines Fotoworkshops mal wieder in Sachen „Industrie“ & Nacht“ unterwegs. Leider war es recht diesig, so dass weder zur blauen Stunde noch zur Nacht der Himmel fotogen war.
Aber kein Problem, unter anderem wollte ich ja auch noch einmal mit einer besonderen Aufnahmetechnik experimentieren. Per Lightpainting wollte ich einzelne Details der Industrieanlage mit einer Taschenlampe(*) und Farbfiltern(*) „ausmalen“.
Das Problem dabei ist, das die Taschenlampe je nach Situation im Verhältnis zum Umgebungslicht relativ schwach ist — erst recht wenn das Licht noch durch die Folie gefiltert wird. Wenn dann die Belichtung für die Taschenlampe ausreicht, ist der vom Umgebungslicht beleuchtete Bildteil wohlmöglich bereits ausgefressen. Falls man das Umgebungslicht steuern kann, ist das kein Problem, aber in solchen alten Industrieanlagen hat man in der Regel keinen Einfluss darauf. Weiterlesen
Notiz zu „Universalobjektiv“ ergänzt
Ich schreibe nicht nur hier, sondern überarbeite auch mehr oder weniger regelmässig meinen Fotolehrgang im Internet. Während ich dort im letzten Monat in erster Linie einige Kapitel für die Wiedergabe am Smartphone optimiert habe, habe ich jetzt mal wieder am Text gearbeitet und die Notiz zum Thema „Universalobjektiv“ überarbeitet und ergänzt.
Hier geht es zum Text.
diese Woche … (1511)
Was diese Woche noch liegen blieb:
Die letzte Woche war zumindest zur Hälfte ein ziemlicher Reinfall, ich hatte Magen-Darm (habe ich glücklicherweise auch immer noch, aber zu Anfang der Woche war ich daran erkrankt). Das ist auch der Grund, weshalb es letzten Sonntag keinen Wochenbeitrag gab. Sorry, ging einfach nicht.
Aber nun geht es wieder und es ist mir natürlich auch in dieser Woche wieder das eine oder andere aufgefallen.
Los geht’s:
Zum Start wie schon beim letzten Mal eine interaktive Landkarte. Diesmal geht es um ein Projekt der Universität von Yale, um Photogrammar. Das ist eine Art Fotoarchiv-Landkarte, mit der viele wichtige Bilder, die während der Wirtschaftskrise in den USA der 30iger Jahre entstanden sind, mit ihren Aufnahmeorten in Verbindung gebracht werden. Weiterlesen












