Meine besten Fototipps für Anfänger …

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Illustration zu: "Fotografieren in Paris"

Fotografieren in Paris

Mein wichtigster Fototipp für Einsteiger: „Lerne möglichst schnell die wichtigsten Grundlagen, speziell rund um das Thema Belichtung.“

Viele Anfänger fragen in den diversen Foren und sozialen Netzwerken nach einzelnen Tipps für bessere Fotos.
Das liegt ja auch nahe.
Fotografieren können die Kameras doch schliesslich vollautomatisch, da kann das alles eigentlich nicht sooo schwierig sein. Ein paar Fototipps und dann sollte es schon klappen.

Und solche Tipps sind tatsächlich als kleine Ratgeber manchmal sehr hilfreich. Und manchmal gibts es auch für totale Anfänger gute Ratschläge.
Aber die meisten sind doch eher für diejenigen sinnvoll, die sich schon auf den Weg gemacht haben, das Fotografieren zu lernen. (Das gilt natürlich auch für den einen oder anderen Beitrag hier in meinem Blog.)

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geschrieben/aktualisiert: / 07. Apr 2019

Der Sucher, doppelt unscharf wird nicht scharf!

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Unscharf durch Fehlfokussierung oder durch falschen Dioptrienausgleich?

Scharf Unscharf

Viele Kameras bieten heutzutage die Möglichkeit, das Sucherbild durch einen Dioptrienausgleich an eine leichte Fehlsichtigkeit anzupassen.
Meist ist dazu am Sucher ein kleines Rädchen, an dem man die Dioptrien zur Korrektur einstellen kann.
Prima, aber wird das falsch einstellt, ist das Sucherbild dadurch auch bei richtiger Fokussierung unscharf.

Gelegentlich höre ich nun die Vermutung, dass unscharfe Fotos auch durch eine falsche Dioptrieneinstellung am Sucher der Kamera entstehen können.

Und ja, natürlich kann man das Sucherbild, wenn es unscharf erscheint, nicht so gut erkennen und die Schärfe nicht so gut beurteilen.
Aber auf das eigentlich Bild hat das überhaupt keinen Einfluss.
Und das „Warum“ werde ich jetzt hier erklären. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Aug 2018

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 9 – Panorama

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Illustration zu: Ein Beschnitt des Bildes zum Panorama kann bei fehlendem Vordergrund helfen

Wenn kein interessanter Vordergrund vorhanden ist hilft oft eine Beschränkung (oder Erweiterung ;-) ) aufs Panoramaformat.

Es ist gerade in einem zweidimensionalen Foto manchmal sehr schwierig, die beeindruckende Tiefe eines Motivs zu zeigen. Dazu ist es wichtig, den Betrachter durch diesen Raum im Bild zu führen. Das gilt besonders bei Landschaften und ähnlichen Motiven, also typischen Urlaubsfotos.
Meist hilft dabei ein schönes und/oder interessantes Vordergrundobjekt. Damit wird der Betrachter ins Motiv hinein geführt.
(„Vordergrund macht Bild gesund!“, sagte schon mein Opa).

Aber nicht immer ist ein passender Vordergrund vorhanden. Bei manchen Motiven, gerade bei Fernsichten von erhöhten Standpunkten oder beim Blick aufs Meer, bietet sich da einfach nichts an. (Sand und Gras gelten nicht als Vordergrund.)

Als Lösung in der Not funktioniert es dann manchmal, auf ein sehr breites Panoramaformat zurückgreifen. Das kann das Fehlen des Vordergrunds ausgleichen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Aug 2018

Fotolehrgang erneut aktualisiert (2017/07)

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Illustration zum Thema Empfindlichkeit im Bereich Fotografie

Dies ist ein früher sehr weit verbreiteter Belichtungsmesser, eingestellt auf 100 ASA oder 21 DIN. Das entspricht heute ISO 100.

Es gibt ein neues Update für meinen kostenlosen „Fotolehrgang im Internet“.
Das heutige „freundliche Wetter“   habe ich auch dazu genutzt, die ersten beiden Seiten im Kapitel zum Themenbereich Belichtung zu überarbeiten.

Es kamen neben der besseren Lesbarkeit (speziell am Smartphone) und einigen neuen Illustrationen auch einige bisher nicht erwähnte inhaltliche Ansätze hinzu. Es geht um eine Einführung in das Thema Belichtung, die anderen Seiten zu diesem Bereich werde ich bald auch überarbeiten

Die beiden aktualisierten Seiten sind zu finden unter:

Was bedeutet Belichtung?
und
Was bedeutet (Film-) Empfindlichkeit?

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geschrieben/aktualisiert: / 17. Okt 2017

Unerwartete Fotoweisheiten 01 – Die Sonnenbrille

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Fernsehen

Vorsicht, Fernsehen!

Fernsehen bildet!
Ein Urlaubsfototipp des Sat1 Frühstücksfernsehens, heute morgen durch Zufall gesehen:
Er ist eigentlich ganz einfach, man solle doch beim Fotografieren mit dem Smartphone einfach die Sonnenbrille vor das Objektiv halten.
Dann könnte man die bunten Farben als Effektfilter verwenden.
Okay, das kann anschliessend schon wirklich schön krank aussehen, muss hat jeder selber wissen.

Aber dann kommt im Nachsatz noch eine echte unerwartete Fotoweisheit.  Sat1 im O-Ton:

“Durch den UV-Schutz der Brille werden Unter- und Überbelichtung automatisch ausgeglichen.“

So einfach ist das!
Nix muss man wissen, nix braucht man. Kein Belichtungsmesser, kein Histogramm, keine Clippinganzeige. Die Sonnenbrille reicht!

Und da erkläre ich den Leuten in meinen Tipps zur Fotografie lang und breit, wie man richtig belichtet usw., dabei ist es doch so einfach. ;-)

 

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geschrieben/aktualisiert: / 05. Sep 2017

Besuch der „Street“-Ausstellung Observations 2017

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Illustration zum Artikel über die Ausstellung "Observations 2017 in Iserlohn"

Plakat zur Ausstellunsgreihe Observations 2017 in Iserlohn

Das Wetter soll zum Wochenende hin durchwachsen werden, deshalb hier noch schnell ein Ausflugstipp für Streetphotographer und Interessierte.
[Und wer ist das heutzutage nicht? ;-)]

In Iserlohn läuft seit dem letzten Wochenende (Eröffnung war am 14.07.2017) die Ausstellungsreihe „Observations 2017“.
An insgesamt 6 (plus 1) Standorten in und um Iserlohn werden Fotografien aus dem Genre Street gezeigt.
Dabei handelt es sich durchweg um aktuelle Arbeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Genres.

So sind Bilder zu sehen, die im Rahmen des VIA!-Projektes des Goethe-Institues Italien(?) entstanden. An anderen Ausstellungsorten werden die Aufnahmen der Fotografen-Gruppen „Observe Collective„, „EyeGoBananas“ und „Full Frontal Flash Collective“ Auch der Foto Club der VHS Iserlohn zeigt seine Bilder in dem Rahmen der u sehen.
Die schon 2014 für einige Stunden präsentierte Ausstellung „Under Construction“ hängt OpenAir am Fritz-Kühn-Platz in direkter Nähe des „Luftschutzstollen Altstadt“, der ebenfalls Bilder beherbergt. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 25. Jul 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 8 – Autofokus

Lesezeit: ca. 9 Minuten

Autofokusumschaltung

Wenn Du im Urlaub fotografierst, wirst Du in der Regel „scharfe“ Fotos machen wollen. (Lass Dich davon aber nicht versklaven. Manche Bilder sind besser, wenn sie eine mehr oder weniger große Unschärfe aufweisen.)
Egal was für eine Wirkung Du mit der (evtl. auch absichtlich nicht vorhandenen) Schärfe erreichen willst, Du wirst Dich über kurz oder lang mit dem Autofokus beschäftigen müssen.
(Warum der manuelle Fokus in der digitalen Fotowelt oft keine echte Alternative ist, erkläre ich weiter unten.)
Ich möchte jetzt hier zuerst einmal einige der grundlegenden Einstellungen erklären, die man an vielen Kameras wählen kann. Natürlich gibt es bei der großen Zahl verschiedener Kameramodellen viele Sonderfälle , aber es lassen sich doch einige Gemeinsamkeiten feststellen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 09. Dez 2018

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 7 – Clippinganzeige

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Illustration der Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

(Aktualisiert Juni 2018) Um das gerade eben gemachte Foto kontrollieren zu können, ist das Display der Kamera unersetzlich. Man kann damit schon ziemlich gut die Bildkomposition, also vor allem den Ausschnitt und die Position der Bildinhalte erkennen. Und auch die Schärfe der Abbildung lässt sich mit etwas Zoomen passabel einschätzen.

Aber es gibt auch Schattenseiten. Die sich im Sonnenlicht zeigen. Und wer hat nicht gerne Sonne im Urlaub?
Wenn aber das Display von der Sonne oder einer anderen hellen Lichtquelle beleuchtet wird, kann man die Helligkeit und den Kontrast des Fotos nicht gut erkennen.
Doch zum Glück gibt es oft Hilfsmittel in der Kamera, an erster Stelle hilft hier die “Clippinganzeige”.
Von den Kameraherstellern wird sie in den Bedienungsanleitungen ganz unterschiedlich bezeichnet: „Überbelichtungswarnung„, „Lichter„, „Markieren„, „High Licht und Schatten„, etc., gemeint ist aber immer dasselbe. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Jun 2018

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 6 – welche Belichtungsautomatik

Lesezeit: ca. 5 Minuten
Pfähle am Strand

Welches Belichtungsprogramm soll ich wählen?

(Aktualisiert Juni 2018) Wer interessante Fotos machen möchte, braucht neben dem guten Auge oft zusätzlich ein Quäntchen Fototechnik, auch wenn diese meist nicht ganz so wichtig ist.
Um diese Technik sinnvoll einsetzen zu können, solltest Du ein paar Einstellungen an Deiner Kamera kennenlernen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Einstellungen zur Belichtung.

Viele Einsteiger fotografieren standardmäßig mit der Einstellung auf Vollautomatik (als Symbol wird dafür oft ein grünes Rechteck, eine grüne Kamera oder eine rote Kamera verwendet).
Diese Vollautomatik erhält gelegentlich auch Phantasienamen wie „überlegene Automatik“ oder „intelligente Automatik“.

Das liest sich alles ganz toll und oft sind die Fotos dann auch nicht wirklich schlecht. Aber oft sind sie auch nicht so ganz optimal. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Aug 2018

GPS-Track in Lightroom verwenden (und anpassen)

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Illustration zu GPS-Tracks

Google Maps in Paris (GPS-Tracks)

Die eigenen Bilder mit Hinweisen auf den jeweiligen Aufnahmestandort, das ist klasse.
So kann man dann später auf die Weltkarte schauen und sehen, wo man schon überall fotografiert hat.
Aber von Hand wird das ziemlich arbeitsaufwendig.

Viele Fotografen (egal ob Amateur oder Profi) verwenden zur Bearbeitung ihrer Bilder Lightroom.
Und häufig werden die Bilder damit auch organisiert und archiviert. Stichworte etc. sind sehr hilfreich um Bilder später wiederzufinden. Eine weitere Möglichkeit, Bilder zu suchen und zu finden, sind die GPS-Daten. Diese können mit manchen Kameras schon bei der Aufnahme erfasst und gespeichert werden und beschreiben Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 09. Dez 2018

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

(Aktualisiert 07.06.2018) Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.
Man kann den Betrachter aber zum Beispiel auch mit dem Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn dann auf diese Art durch das Bild führen.
Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Ausdehnung der Schärfentiefe helfen.
Damit kann man dann wichtige Bereiche betonen und unwichtige in der Unschärfe im Vorder- oder Hintergrund verschwinden lassen.
Oder man verbindet eigentlich weit voneinander entfernte Bereiche und lenkt damit die Wahrnehmung des Betrachters auf besondere Zusammenhänge oder Ähnlichkeiten oder ….

Neben der Schärfentiefe gibt es aber auch andere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erhalten und zu lenken. Eine dieser Methoden möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Das gleiche Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, durch seine Bewegung völlig unterschiedlich aussehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Aug 2018

Welches Objektiv verwendest Du?

Lesezeit: ca. 7 Minuten
Beispielbild für ein Objektiv mit einem Bildwinkel von etwa 60 Grad.

Leichtes Weitwinkel, mein ideales Urlaubsobjektiv

Die meisten meiner Kursteilnehmer haben als erstes Objektiv das sogenannte „Kit“ zu ihrer DSLR oder Systemkamera, meist ein 18-55mm Standardzoom.
Es wird ja mehr oder weniger alternativlos mitgeliefert und ist, erst recht, wenn man den geringen Preis berücksichtigt, auch wirklich nicht schlecht.
Außerdem deckt es einen wichtigen Brennweitenbereich ab, es reicht also gerade zum Anfang oft erst einmal aus.

Aber es gibt sehr viele andere Objektive mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, Preisen, Größen und Fähigkeiten.
Und irgendwie hat man eine Kamera für Wechselobjektive ja eigentlich auch gekauft, um dann auch Objektive zu wechseln.

Aber was soll man kaufen?
Lieber eine lichtstarke Festbrennweite (welche?) oder ein Telezoom, mit dem man auch entfernteste Details noch formatfüllend ablichten kann?
Oder ein Superweitwinkelzoom für Landschaften?
Oder am besten doch eher ein „Reiseobjektiv“ als „Immerdrauf“?

Die Fragen lassen sich gerade als Fotoneuling nicht so einfach beantworten. Aber anscheinend, so suggerieren es zumindest die Werbung, die Berichte in den Fotozeitungen und das Verhalten vieler Fotografen, braucht man doch „irgendwas“.

Und so ist es klar, dass ich immer mal wieder bei meinen Anfänger-Fotokursen gefragt werde, welches Objektiv man sich denn als nächstes holen sollte.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Jan 2019

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 4 – Bildgestaltung vereinfachen

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Schärfentiefe zur Reduktion

Kleine Schärfentiefe um Bilder zu vereinfachen

Schon zu Beginn des ersten Tipps dieser Reihe habe ich darauf hingewiesen: es ist auch und gerade für Urlaubsfotos wichtig, ein Bild nicht zu chaotisch zu gestalten.
Oft ist es besser, sich auf einen Hauptakteur zu beschränken. Die Beschränkung kann dabei aber auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.
Du kannst zum Beispiel einen engeren Auschnitt wählen. Oder (und das ist erfahrungsgemäß oft besser), näher heran gehen.

Eine andere, wirklich schon klassische Methode für weniger Durcheinander im Bild ist der Einsatz geringer Schärfentiefe. (Mehr zur Schärfentiefe in meinem Fotolehrgang im Internet und hier im Blog.)

Nicht zu ernst nehmen! Es handelt sich bei diesen Tipps keinesfalls um Gesetze, die man nicht brechen darf. Es sind nur Hinweise, die auch tendenziell langweilige Bilder, deren Inhalt den Betrachter nicht von vornherein fesselt, „erträglich“ machen können. Ein Bild mit einem spannenden Inhalt, einer spannenden Idee, kann dagegen trotz (oder wegen) einer Missachtung dieser Überlegungen ein tolles Bild ergeben. Je mehr man sich mit Gestaltung und Inhalt der eigenen (und fremder) Bilder auseinandersetzt, desto eher wird man in die Situation kommen, solche Hinweise nicht mehr zu benötigen oder auch bewusst missachten zu können. Solange man da noch nicht angekommen ist, kann es helfen, diese Hinweise bei der Planung/Gestaltung der eigenen Bilder zu berücksichtigen.

Mit einer geringen Schärfentiefe wie im unteren Bild kannst Du den mit seinen vielen Details ablenkenden Hintergrund einfach ausblenden. Das ist einer der vielen Wege um den Bildinhalt auf das wirklich wichtige zu reduzieren. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 07. Jun 2018

Woran erkennt man Unschärfe durch Verwackeln?

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Illustartion zum Thema Verwackeln

Typischer Verwackler, die Verwacklungslinien laufen quasi parallel zur Bewegungsrichtung des Auslösefingers. Es war schon etwas dämmrig und die Belichtungszeit  war zu lang.

Unscharf ist doof!
Zumindest in den meisten Fällen sind unscharfe Fotos unerwünscht und man will sie vermeiden. Aber gerade für einen Fotoanfänger ist es aber oft schwierig, den tatsächlichen Grund für eine Unschärfe zu erkennen.
Online findet man viele hilfsbereite Leute, die aber bei der Suche nach dem Grund für unscharfe Fotos oft mehr oder weniger ziellos raten.
Das bringt Dich dann auch nicht richtig weiter, sondern verwirrt nur zusätzlich. Deshalb will ich Dir hier und in den komenden Beiträgen zeigen, wie Du den Grund für ein unscharfes Foto selber recht gut erkennen kannst.
Beginnen wir mit dem meiner Erfahrung nach häufigsten Grund für Unschärfe, dem Verwackeln.

Ein Foto zu verwackeln, das ist wohl einer der häufigsten Fehler den Fotoeinsteiger machen. Passiert aber durchaus auch erfahren Fotografen das eine oder andere Mal.

Was geschieht beim Verwackeln?

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geschrieben/aktualisiert: / 16. Dez 2018

Ich habe meine Seite zu den Schärfentieferechenscheiben aktualisiert

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Illustration: eine Schärfentieferechenscheibe

Schärfentieferechenscheibe

Gerade jetzt, vor der Urlaubszeit, ist der richtige Zeitpunkt, um sich etwas intensiver mit dem Thema Schärfentiefe zu beschäftigen.
Ich hatte es damals“, als ich fotografieren lernte, einfach. An vielen Objektiven gab es Skalen, mit denen man ganz einfach die Schärfentiefe ablesen konnte.
Das war wirklich sehr praktisch.
Heutzutage fehlen diese Skalen leider oft.

Deshalb habe ich schon vor vielen Jahren meine Rechenscheiben für die Schärfentiefe entwickelt, die ich auf der Seite der Fotoschule-Ruhr.de kostenlos zum Download und Ausdrucken zur Verfügung stelle.

Mittlerweile gibt es auf dieser Seite auch einen kurzen Film, in dem mich erkläre, wie man eine solche Schärfentiefeskala zum Ablesen der Schärfentiefe einsetzt.

In dem Film beschreibe ich auch, was die hyperfokale Distanz ist und wie man sie an Schärfentiefescheiben und den Skalen an den Objektiven abliest. Gerade für Landschaftsfotos (und die  nimmt man im Urlaub ja doch oft auf) ist das ein interessantes Thema.

Schärfentiefe ist ein wichtiger Teil meiner Kurse zu den Grundlagen der Fotografie. Wenn Du Dich dafür interessierst, findest Du hier eine Übersicht meiner Fotokurse.

geschrieben/aktualisiert: / 28. Jun 2017