diese Woche … (1519)

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Der "Central Park" von Frohnhausen

Der „Central Park“ von Frohnhausen

Dank der Renovierungsarbeiten, die mich auch noch einige Wochen beschäftigen werden, ist nur wenig „ersurftes“ angefallen. Dafür habe ich einen Haufen Macken an den Händen.
Für mein heutiges „Sonntagsbild“ musste ich auf den „Frühling nebenan“ zurückgreifen. Wenn ich hoffentlich bald mal etwas mehr Zeit habe, werde ich mich mit diesem kleinen Park nebenan vielleicht etwas intensiver fotografisch beschäftigen. Könnte ein interessantes Thema werden.

Die nächsten Tage soll es heiß werden, deshalb beginne ich  jetzt mit einem Thema  zum abkühlen.
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/ 18. Sep 2017

Schärfentiefe kontrollieren

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Schärfentiefeskala

Schärfentiefeskala

Eigentlich ist es ja total simpel:
Eine kleinere Blendenzahl führt zu  kleinerer Schärfentiefe, eine größere Blendenzahl zu  größerer Schärfentiefe.
Aber wie groß ist die Schärfentiefe tatsächlich?

Das Thema Schärfentiefe lässt mich anscheinend nicht los. Vor fast drei Wochen habe ich ja bereits geschrieben, das leider nur noch an wenigen Kameras bzw. Objektiven Hilfsmittel zur vorherigen Einschätzung der im Bild zu erwartenden Schärfentiefe vorhanden sind.
Und dass an manchen Kameras/Objektiven solche Hilfsmittel zwar vorhanden sind, diese aber nicht auf das gestaltete Bild  ausgerichtet, sondern eher nur für Pixelpeeper tauglich sind (das kannst Du hier hier im Beitrag nochmal nachlesen).
Doch was kann man machen, wenn man den Umgang mit der Schärfentiefe erst noch lernen und deshalb die Schärfentiefe schon vor der Aufnahme beurteilen möchte?
Zu dieser Frage möchte ich Dir hier einige Antworten aus meiner Praxis geben. Weiterlesen

/ 06. Jan 2019

diese Woche … (1518)

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Synch

Synch

Was in der letzten Woche alles liegen blieb:

Das ist ein ganz besonderer Selfiestick, den die Künstler Justin Crowe and Aric Snee da gebaut haben. Tolle Idee, muss ich mit dem Arm meines Blitztestopfers (Schaufensterpuppe) direkt mal nacharmen(!). Aber ich werde eine linke Hand nehmen, für den imaginären Fotografen (einen typischen Rechtshänder vorausgesetzt) würde es ja schwierig, solch ein Foto zu schießen.
Mir gefällt die Idee, mit der die beiden Künstler hier die Idee der allgegenwärtigen Selbstinszenierung karikieren. Weiterlesen

Hardware kauft Software

Lesezeit: ca. 2 Minuten
"Panini" Darstellung eines PKW-Inneraumes (Opel P2)

Auch solche Innenraum Panoramen aus PKWs lassen sich mit sechs GoPros als Video aufnehmen

„GoPro hat Kolor gekauft.“
Heute morgen erwartet mich diese Nachricht im Internet. (Quelle)
Das ist für Leute außerhalb der Paronomaszene wohl eher nebensächlich. Aber für mich ist es sehr interessant, dass hier zwei Firmen aus ganz unterschiedlichen Lagern um eine Aufgabe im Bereich Foto/Video herum zusammen“wachsen“. Das wird sicherlich großen Einfluß haben auf den Bereich (Video-) Kugelpanorama.

In diesem speziellen Segment der VR (Virtual Reality) hat sich die Nutzung von GoPros anscheinend mittlerweile durchgesetzt. Meist werden dabei sechs dieser Actioncams mit einem speziellen Halter zu einem Würfel verbunden. Der Halter stammt oft aus dem 3D-Drucker, so lassen sich solche Geräte in den doch eher kleinen Stückzahlen, die benötigt werden, recht preiswert produzieren.
Jede der Kameras nimmt dann ein Teilbild der die Einheit umgebenden Szene auf, dass mit der Software von Color zu einem Einzelbild  oder eben einem (ja aus Einzelbildern bestehenden) Video zusammengefügt werden kann. Weiterlesen

diese Woche … (1517)

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Zebrarot

Wochenbild: Zebrarot

Was in der letzten Woche alles liegen blieb:

Auf Bilder von Peter Dareth Evans, die er in einer amrikanischen Kleinstadt Aufnahme, habe ich ja schon einmal hingewiesen. Sie gefallen mir in Ihrer Farbigkeit und Klarheit sehr gut.
Ich finde es auch spannend, dass die Bilder zeigen, dass man auch (gerade?) in „nichtststädtischem“ Umfeld solche Aufnahmen realisieren kann.
Der Fotograf hat seine Website mittlerweile mit einer neuen Bilderserie aus einer nordamerikanischen Kleinstadt erweitert, die ebenfalls sehr sehenswert ist.
Ob man dafür unbedingt eine Fuji braucht (die ich auch sehr mag) lass ich aber mal offen. ;-)
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/ 18. Sep 2017

Neue Fotokurstermine Juli/August/September 2015

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Schacht 1/2/8

Schacht 1/2/8

Die ganze Woche über war ich neben dem üblichem Krams rund um die Kurse (man glaubt gar nicht wie viel Büroarbeit damit zusammenhängt) zusätzlich mit Arbeiten an meiner Fotoschule-Ruhr.de  Website beschäftigt.
Das macht zwar irgendwie auch Spaß und ich lerne vor allem auch immer noch etwas neues dazu, aber es nervt auch, speziell dann, wenn das Wetter eigentlich danach schreit, zu fotografieren. Mal sehen, vielleicht kann ich heute noch etwas vor die Tür.
Am Wochenende werde ich dann wohl bei Regen eher nur an der Schlechtwetterserie weiter fotografieren können. Blöd gelaufen. Oder mir Bildbände ansehen oder in die Robert Frank Ausstellung gehen. Vielleicht doch nicht so blöd gelaufen. ;-)

Aber die Arbeit an der Website war auch dringend nötig, es war doch alles recht dunkel und trist und vor allen Dingen am Smartphone auch nicht gut lesbar. Da musste ich unbedingt etwas ändern.
Jetzt ist das Gröbste getan, so langsam legt sich der Staub, ich muss „nur noch“ bei einigen Texten die Illustrationen anpassen und diese dann wieder einfügen.
Und die ersten neuen Termin sind auch schon da. Weiterlesen

/ 16. Mai 2015

diese Woche … (1516)

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Tubes

Tubes

Was in der letzten Woche alles liegen blieb:

Anfangen möchte ich mit Bildern, die die amerikanische Library of  Congress  bei flickr veröffentlicht. Es sind Farbaufnahmen aus den 30iger und 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts, viele sind wohl während der großen Wirtschaftskrise entstanden.
Wie ich schon bei meinem Bericht über die Ausstellung mit Farbfotografien aus der Frühzeit der Fotografie (Link) schrieb (die Ausstellung läuft übrigens noch einige Tage, besucht sie!), finde ich solche „alten“ Farbaufnahmen sehr interessant. Sie zeigen mir ganz banal, dass die Menschen damals nicht nur in Schwarzweiß existierten. Natürlich weiß ich, das, aber mein „Urbild“ dieser Zeit ist in Grautönen, nicht in Farbe.
Und auch die besondere Farbigkeit dieser Aufnahmen beeindruckt mich.  Weiterlesen

/ 18. Sep 2017

Wo ist die Schärfentiefe hin?

Lesezeit: ca. 7 Minuten
Schärfentiefeskala

Schärfentiefeskala

Ein Thema mit Technikalarm! (Aber am Ende geht es dann doch um Gestaltungsmöglichkeiten.)
Am liebsten fotografiere ich ja im Bereich leichter Weitwinkel – also 35mm an Vollformat, das entspricht 23mm an APS-C oder 17mm an meiner Olympus E-M1(*).
In diesem Brennweitenbereich mit etwa 50°-60° Bildwinkel fotografiere ich in Bezug auf die Schärfentiefe meist eher nach Gefühl. Mein 17mm Olympus hätte zwar im Prinzip eine Schärfentiefenskala, aber ich benutze überwiegend den „manuellen Autofokus“ (Backbuttonfokus), und im Autofokusmodus ist diese Schärfentiefeskala nicht sichtbar. Auch deshalb beachte ich sie normalerweise gar nicht.

Aber vor einigen Tagen habe ich mit dem Objektiv etwas herumgespielt und da fiel mir an dieser Anzeige etwas ungewöhnliches auf.
Die an der Skala angezeigten Bereiche der Schärfentiefe sind viel kleiner als ich das Weiterlesen

/ 26. Aug 2018

diese Woche … (1515)

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Raster

Raster

Die Osterferien sind vorbei, mal schauen, was in den zwei Wochen alles liegen blieb:

Beginnen wir mit einer Fotoausstellung in Madrid. Die dort gezeigten Aufnahmen von Garry Winogrand (Streetphotography) kann man sich noch bis zum 03.05 vor Ort in Madrid in voller Pracht ansehen. Aber auch zuhause am Computermonitor bewundern. Denn zu der Ausstellung gibt es einen virtuellen Rundgang, der um (leider spanisch) gesprochene Hinweise zu einzelnen Stationen und einige Bilder in größerer Ansicht ergänzt wurde. Klasse, ich mag die Bilder von Gary Winogrand und einer meiner Lieblingsbereiche in der Fotografie sind Kugelpanoramen. Und hier kommt beides zusammen: Weiterlesen

/ 18. Sep 2017

ICE – Tutorial zur Panoramasoftware (Teil 2)

Lesezeit: ca. 1 Minute
ICE New Panorama from Video

ICE New Panorama from Video

Mein zweites Video über die kostenlose Panoramasoftware ICE von Microsoft ist online.
Bei ICE handelt es sich um ein Panoramaprogramm von Microsoft, das mehr oder weniger vollautomatisch unterschiedliche Panoramaarten erzeugen kann.

In diesem Video geht es speziell um die Möglichkeit, aus einem Videoschwenk (z.B mit dem Smartphone aufgenommen) ein Panorama-Standbild zu machen. Das ist praktisch, wenn man vom letzten Urlaub noch einen schönen Videoschwenk über einen Strand oder eine Almwiese oder die Skyline einer Stadt hat. Es eignet sich evtl. aber auch für Gruppenaufnahmen, die als Schwenk vorliegen. Weiterlesen

/ 31. Mai 2018

Fotoausstellung „Around the world“- eine Empfehlung

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Dreifarbenfotografie (nicht aus der Ausstellung)

Dreifarbenfotografie (nicht aus der Ausstellung)

Normalerweise interessiere ich mich eher für Ausstellungen, bei denen es primär um die Bildgestaltung geht, oft um einen speziellen Fotografen. Themenorientierte Ausstellungen sind dagegen machmal ein ziemliches Sammelsurium (glücklicherweise gibt es da aber auch großartige Ausnahmen).
Heute geht es mir um eine solche themenorientierte Ausstellung, die sich, was oft eher ein zusätzlicher Nachteil ist, auch noch in erster Linie um ein spezielles Technikthema dreht.
Die in dieser Ausstellung gezeigten Bilder vereint vor allem ein technischer Aspekt, es handelt sich um Bilder aus der Frühphase der Fotografie. Es sind Fotografien aus der Zeit, als es noch keine farbemfindlichen Aufnahmematerialien zu kaufen gab.
Damals gab es nur „Filme“, die Helligkeiten unterscheiden konnten, Farben konnten diese Materialien nicht erkennen. Das änderte sich erst mit der Entwicklung des Farbfilms in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Weiterlesen

/ 22. Jun 2016

diese Woche … (1513)

Lesezeit: ca. 3 Minuten
click

click

Was diese Woche noch liegen blieb:

Ich habe nie tiefergehend drüber nachgedacht, aber eigentlich ist es ja klar, das Weltraumteleskop Hubble muss tatsächlich farbenblind sein. Es ist ja zuerst einmal „nur“ eine (natürlich sehr spezielle) Digitalkamera. Und deren Sensoren können üblicherweise die Farbe im Motiv nicht erkennen.
Natürlich gibt es trotzdem digitale Farbfotografien, man wendet einfach einen „kleinen“ Trick an. Das Ergebnis ist dann zwar nicht 100%ig wissenschaftlich korrekt, reicht aber bei normalen Fotos in der Regel aus.
Das Problem mit den „farbenblinden Sensoren gibt es aber nicht nur bei den kleineren Digitalkameras, die wir verwenden, sondern auch Hubble ist farbenblind. Weiterlesen

/ 18. Sep 2017

ICE – Tutorial zur Panoramasoftware (Teil 1)

Lesezeit: ca. 1 Minute
Panoramaraster

Panoramaraster

Es hat etwas gedauert, aber jetzt ist es fertig. Das erste Video zu Microsofts Image Composite Editor (ICE) habe ich gerade zu Youtube hochgeladen.
Bei ICE handelt es sich um ein kostenloses Panoramaprogramm von Microsoft, das mehr oder weniger vollautomatisch unterschiedliche Panoramaarten erzeugen kann.
Bei den Panoramen kann es sich um klassische Versionen mit großem Bildwinkel halten, es können aber auch aus vielen Einzelbildern bestehende hochaufgelöste „normale“ Bilder entstehen.

In dem unten folgenden Video kannst Du lernen, wie man mit mit ICE aus einem freihändig aufgenommenen Bilderraster ein hochauflösendes Panorama erzeugt. Solche hochaufgelösten Bilder sind ideal, wenn der Betrachter später auch näher an das Bild herangehen und Details studieren soll.
Speziell in der Landschafts- und Architekturfotografie kann das sehr wichtig sein.

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/ 31. Mai 2018

Schade, da fehlt etwas

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Mit LIveComposite aufgenommenes Lightpaining

Mit und ohne Lightpaining

Gestern Abend war ich zur Vorbereitung eines Fotoworkshops mal wieder in Sachen „Industrie“ & Nacht“ unterwegs. Leider war es recht diesig, so dass weder zur blauen Stunde noch zur Nacht der Himmel fotogen war.
Aber kein Problem, unter anderem wollte ich ja auch noch einmal mit einer besonderen Aufnahmetechnik experimentieren. Per Lightpainting wollte ich einzelne Details der Industrieanlage mit einer Taschenlampe(*) und Farbfiltern(*) „ausmalen“.

Das Problem dabei ist, das die Taschenlampe je nach Situation im Verhältnis zum Umgebungslicht relativ schwach ist — erst recht wenn das Licht noch durch die Folie gefiltert wird. Wenn dann die Belichtung für die Taschenlampe ausreicht, ist der vom Umgebungslicht beleuchtete Bildteil wohlmöglich bereits ausgefressen. Falls man das Umgebungslicht steuern kann, ist das kein Problem, aber in solchen alten Industrieanlagen hat man in der Regel keinen Einfluss darauf. Weiterlesen

/ 29. Jun 2016