Archiv der Kategorie: Fotografie

Kugelpanorama – Nadirretusche mit SuperCubic

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit dem kostenlosen Photoshop-Plugin „SuperCubic“ bearbeiten kann, so dass das Stativ nicht mehr sichtbar ist.
Das ist aus meiner Sicht einer der elegantesten Wege der Bodenretusche, klappt aber leider nur mit älteren Versionen (32-bit) von Photoshop und nicht am Apple.

Nachtrag März 2016:
Es gibt jetzt eine 64-Bit Version, die in PhotoshopCC läuft.
Leider läuft der Filter immer noch nur unter Windows.

Link zu Supercubic: http://www.superrune.com/tools/supercubic.php

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit Hilfe von PTGui (Variante 1)

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit PTGui für eine Retusche (z.B. mit Photoshop) exportiert, so dass das Stativ im Ergebnis nicht mehr sichtbar ist.

(Sorry fürs laute Klicken, werde das Mikrophon in Zukunft anders plazieren)

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit Spiegelkugel

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit einer „Spiegelkugel“ füllen kann, so dass das Stativ nicht mehr sichtbar ist.

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit Pano2VR

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit Pano2VR extrahieren, bearbeiten und wieder einfügen kann, so dass das Stativ bzw. der „Nodalpunktadapter“ nicht mehr sichtbar ist.

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit krPano

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit kr Pano extrahieren, bearbeiten und wieder einfügen kann, so dass das Stativ bzw. der „Nodalpunktadapter“ nicht mehr sichtbar ist.

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Steife Brise

Muschel im Wind

Muschel im Wind

Schon ziemlich heftig, wie hier an der holländischen Küste der Wind weht.
Praktisch, dass ich mit dem Smartphone keine Angst haben muss, dass der Sand mechanische Bauteile zerstört. Und die große Schärfentiefe (primär durch den kleinen Sensor verursacht) sowie die asymetrische Bauform (Objektiv in der Ecke des Gehäuses) erlauben es, diese Muschel im Wind von sehr weit unten und sehr nah zu filmen.


geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2013

Photokina Halle 1 – Ausstellungsbereich

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Auch wenn sie etwas abseits liegt, ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert, die Halle 1 der Photokina mit den Ausstellungen. Hier, im hinteren Bereich der Halle, gibt es einige sehr interessante Ausstellungen zu sehen. (Mich haben besonders die Bilder in der Ausstellung „Cocaine Love“ von Michael von Graffenried beeindruckt.)

Weiter vorne ist der Bereich der Foto-Hochschulen, die einen Überblick über die unterschiedlichen fotografischen Schwerpunkte der einzelnen Universitäten liefert. Neben den spannenden Bildern (es waren natürlich auch einige weniger spannende dabei ;-)) hat man dort auch die Möglichkeit hat, mit den Studenten zu sprechen. Das ist gerade für junge Fotografen, die ein Studium planen, interessant.

(Diese Seite war bereits auf dem Vorläufer dieses Blogs, ich habe sie jetzt „reanimiert“.)
geschrieben/aktualisiert: / 06. Sep. 2016

Lineares Panorama eines 1500 Jahre alten Baumes

Horizontal ausgrichtete lineare Panoramen, die z.B. einen Straßenzug der Länge nach abbilden, sind nichts richtig neues.
Das ganze aber vertikal, um die volle Höhe (300m) eines 1500 Jahre alten Redwood Baumes abzubilden, das habe ich noch nicht gesehen.

Der Film zeigt den Entstehungsprozess, das Bild ist in kleiner Version unter http://www.npr.org/blogs/pictureshow/2009/09/redwoods.html zu sehen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2013

Zeche Zollverein – Abendlicht

Sorry, da ist was schief gelaufen. Dieser uralte und völlig unwichtige Beitrag hier sollte gar nicht an die Newsletter Abonnenten rausgehen, es tut mir leid.
Aber zur Entschädigung ein Hinweis: Ich habe den ersten Beitrag zum Thema Urlaubsfotografie überarbeitet.
Zum Artikel Urlaubsfotografie
Ich hoffe, das ist eine kleine Entschädigung für die falsche Benachrichtigung….

 

Hier der alte Beitrag…
———

Der Fotoworkshop ist zu Ende, es geht nach Hause, aber vorher noch ein Bild.

Zollverein am Abend

geschrieben/aktualisiert: / 20. Apr. 2019

Károly Álmos – Strassenfotograf in Amsterdam

Am letzten Wochenende habe ich in Amsterdam dem Straßenfotografen Károly Álmos bei der Arbeit zugesehen und hatte das Vergnügen, ein paar Worte mit ihm zu wechseln.
Er benutzt eine sehr alt wirkendende, evtl. auch selbst gebaute (ich habe vergessen, ihn zu fragen) “Kamera”, die aus einer (zum Teil aus Phantasie, zum Teil aus praktischer Notwenigkeit sehr skurril anmutenden) Holzkiste mit Objektiv und diversen Anbauten besteht.

Das Objektiv (vermutlich ca. 150mm, wohl aus einer Großformatkamera aber mit Einstellschnecke) ist anscheinend auf eine fixe Entfernung eingestellt, zumindest sah ich ihn nicht fokussieren. Das kann auch gut klappen, denn der zu Porträtierende sitzt in einem festgelegtenen Abstand auf einem zur Ausrüstung gehörenden “Sessel” (einem mit Stoff behängtem Rollstuhl, auf dem wohl auch die Ausrüstung transportiert wird).

Hier nimmt man Platz und muss, nach dem man arrangiert wurde, für eine je nach Intensität des Tageslichts längere oder kürzere Zeit stillhalten. (Bei sehr dunklen Szenen kann auch geblitzt werden, meist ist der Magnesiumblitz aber wohl eher Bestandteil der Show.)
Die lange Belichtungszeit zwingt die Personen vor dem Objektiv zur Ruhe. In einer eigentlich eher hektischen Umgebung (z.B. einer Fußgängerzone) muss man als Motiv Ruhe und Konzentration aufbringen. Zusammen mit der eingeschränkten Kontrolle des Fotografen (er hat keinen Sucher an der Kamera und benutzt auch keinen Belichtungsmesser) führt das zu Bildern, in denen sich auch die Aufnahmesituation verfestigt und die etwas anderes (mehr) zeigen als ein Schnappschuss an gleicher Stelle. (Weiter unten fiden Sie einen lInk zu seinen Bildern.)
Herr Álmos entfernt zum Belichten einen Deckel und zählt die Belichtungszeit in Sekunden langsam mit, bis er den Deckel wieder auf das Objektiv setzt. Danach muss er in der Kamera das (Papier-) Negativ aus dem Halter nehmen und in den Schälchen mit Entwickler und Fixierer (es wird wohl kein Stopbad verwendet ;-) ) ausgearbeitet werden.

Sofortbildkamera

Die Kamera in der “Reprostellung” zur Erzeugung des Postivs (siehe weiter unten)

Verschiedene Anbauten an der Kamerakiste sind nötig, damit zuerst das Negativ und später auch das in der gleichen Kiste erzeugte Positiv entwickelt und fixiert werden kann. Dazu muss der Fotograf von oben durch eine verschließbare Öffnung mit Rotfilter in die Kiste schauen können. Durch eine andere Öffnung (mit einem angehängten Ärmel vor einfallendem Licht geschützt) kann der Fotograf mit einer Hand in der Kiste das Fotopapier und die Chemikalien verwenden.
Während der Entwicklung kontrolliert der Fotograf der Vorgang von oben durch einen kleinen, zu seinen Augen hin abgedichteten Schacht in die Kiste. Damit er zwar das Bild beobachten kann, es aber nicht zusätzlich belichtet wird, ist in der Kiste eine rote Dunkelkammerbeleuchtung. Dazu wird, ein Zugeständnis an die Neuzeit, eine Bremsleuchten-LED-Reihe verwendet, die per 12V Batterie angetrieben werden.

Nach dem Entwickeln und Fixieren wandert das Bild als (Papier-) Negativ durch eine Klappe nach außen und fällt in einen Eimer mit Wasser.
Es wird kurz gewässert, dann kommt ein bisher ungenutztes Zusatzteil der Kamera zum Einsatz. Unterhalb des Objektivs hängt eine Holzschiene in der Form eines “L”s. Diese Schiene wird hochgeklappt, so dass das der Fuß des L nun in einigem Abstand senkrecht vor dem Objektiv steht. Das ist der Vorlagenhalter, an den das Papiernegativ kommt.
In der Kamera lädt der Fotograf den “Negativ”halter mit einen neuem Blatt Fotopapier. Dann wird erneut ein Foto gemacht, jetzt vom Papiernegativ.
Ganz ohne Fokussieren?
Ja und nein. Äußerlich ist keine Veränderung sichtbar, aber innen wird der Negativhalter für die Reproduktion in eine neue, jetzt weiter vom Objektiv entfernte Position gebracht. Dadurch wird auf den Nahbereich scharf gestellt und es kann eine Kopie des Negatives angefertigt werden. Da das Papiernegativ auf Fotopapier reproduziert wird, entsteht nun ein Papierpositiv, das wieder in der Kamera entwickelt und fixiert wird, um dann abschliessend gewässert und luftgetrocknet zu werden.
Das Bild bekommt man in einem schwarzen Passpartout mit ovalem Ausschnitt ausgehändigt.

Der Fotograf reist von Zeit zu Zeit mit der Kamera durch die Gegend und besucht auch andere Länder, mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger.
Der ganze Aufwand scheint sich für ihn aber eher zu lohnen, wenn er für Betriebsfeiern etc. engagiert wird.
Wenn Sie Kontakt aufnehmen wollen, hier ist seine (niederländische) Seite. (Er spricht sehr gut deutsch.)
Und hier können Sie einige seiner Bilder sehen.

Anmerkung 2013:
In Afghanistan hat diese Form der Fotografie eine alte, bis heute bewahrte Tradition, hier ist eine Website, die sich um dieses Thema kümmert.

geschrieben/aktualisiert: / 03. Juli 2016