Archiv der Kategorie: Fotografie

Rollei 35

Rollei 35 TE von 1982

Rollei 35 TE von 1982

Anfang der 80iger Jahre kam die Rollei 35 TE zu mir. Ich war ein „armer Student“, deshalb reichte es nur für die „TE“ mit dem einfacheren Objektiv. 3,5er Tessar mit 40mm. Die Lichtstärke ist nicht überragend, aber da man die Entfernung schätzen muss, sind große Öffnungen wegen der geringen Schärfentiefe eh nicht so optimal nutzbar.
Die Schärfe ist jedenfalls, wenn man denn richtig geschätzt hat, auch bei dieser Variante ziemlich gut. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 19. Feb. 2018

Lieblingskameras (und -zubehör)

Analog aufgenommene Montage, direkt auf ein Polaroidnegativ belichtet

„Lieblingskamera“, das ist der Name einer neuen Rubrik, in der ich bei Gelegenheit immer mal wieder Kameramodelle (und anderes Fotozubehör) vorstellen möchte, die mir im Laufe der Jahre aufgefallen sind. Das wird eine persönliche Auswahl werden, die sich sicher nicht an objektiven Kriterien orientieren wird.

Es gibt Kameras, mit denen kann ich einfach so gut arbeiten. Die benutze ich sehr gerne, warum soll ich mir auch das Leben schwer machen. Wenn ich im Job bin, für Geld fotografiere, dann brauche ich zuverlässig ein Ergebnis, dann will ich eine Kamera, die einfach so funktioniert. Das gilt auch für einen Teil meiner „privaten“ Fotografie. Wenn ich eine Familienfeier dokumentieren oder „für mich“ ein Kugelpanorama aufnehmen will, möchte ich mich auf das Aufnahmegerät verlassen können.
Solche Kameras, die einfach(!) funktionieren, sind tolle Werkzeuge, sie haben aber trotzdem nicht automatisch alle das Zeug, auch Lieblingskamera zu werden. Das schaffen nur wenige. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 14. Dez. 2017

Für schnelle Motive eine neue Kamera?

Pas de deux (Charlie und Keaton)

Pas de deux am Strand (Charlie und Keaton)

Heute in der Tageszeitung: eine „Erklärung“ des Fotoindustrie Verbandes.
Der Wortlaut war in etwa: „Wer Schnappschüsse von Sportlern, schnell fahrenden Autos oder rennenden Tieren machen möchte, greift am besten zu einer Spiegelreflex oder Systemkamera.“.
Diese wiesen, so weiter, die Möglichkeit auf, kurze Verschlusszeiten zu wählen. Spiegelreflexkameras bis zu 1/4000 Sekunde, Systemkameras bis zu 1/16.000. Ob die Belichtungszeit wirklich der entscheidende Faktor ist, der andere Kameras (z.B. Kompakt- und Bridgemodelle) für solche Aufnahmen disqualifiziert? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 28. Apr. 2017

Opel P2 / Baujahr 1962

Zum Kugelpanorama des Opel P2 Dieses Kugelpanorama zur interaktiven Wiedergabe) zeigt Armaturenbrett und Innenraum eines Opel Rekord P2 von 1962. Der 1700er ist hier als Viertürer mit Schiebedach zu sehen. Das Fahrzeug hatte 55 PS und ist liebvoll vollständig restauriert worden. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Sep. 2018

Fotoführung auf Zeche Zollverein

Zeche ZollvereinGestern war ich im Rahmen eines ganztägigen Individualworkshops, den zwei Fotoamateure bei mir gebucht hatten, auf Zeche Zollverein. Unter anderem haben wir dabei auch einen Führung nur für uns gehabt.
Im Gegensatz zu einer „normalen“ Führung hatten wir viel Zeit zum Fotografieren. Und im Gegensatz zu einer „normalen“ Fotoführung(*) hatten wir einen „Privat“-Guide, der nur für unsere kleine dreiköpfige Gruppe zuständig war und uns durch verschiedene Innenbereich auf Zollverein (auch abseits des sonst bei Führungen üblichen Denkmalpfades) begleitete. Volle drei Stunden konnten wir in aller Ruhe und auch mit Stativ vor Ort die spannenden Details fotografieren.

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geschrieben/aktualisiert: / 30. Aug. 2013

Weegee in Oberhausen

Kritik, 1943 © Weegee/ Institut für Kulturaustausch, Tübingen 2013

Kritik, 1943 © Weegee/ Institut für Kulturaustausch, Tübingen 2013

Das ist der Vorteil, wenn man in so einem dicht besiedelten Gebiet wie dem Ruhrgebiet lebt, es ist eine Menge los. Auch an Fotoausstellungen.

In der Galerie Ludwig in Oberhausen (ist von hier aus auch nur ein Katzensprung) werden Bilder von Weegee gezeigt. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 30. Mai 2013

Schlafmütze

Kirmes - Kugelpanorama als "Little Planet"

Kirmes – Kugelpanorama als „Little Planet“

Da habe ich doch tatsächlich ein kleines Jubiläum verschlafen.
Vor 10 Jahren (und einigen Tagen) habe ich meinen ersten Workshop zum Thema Kugelpanorama gehalten. Heutzutage ist dieser Kurs auf der Website  der Fotoschule-Ruhr zu finden, damals war das für die Teilnehmer noch etwas komplizierter.
Die meisten der ersten sechs Teilnehmer kamen auf eigene Initiative und haben mit mir über meine Website www.langebilder.de Kontakt aufgenommen und nach einer Schulung gefragt. Es war damals alles viel schwieriger, nicht nur was das Bauen von Panoramen angeht (das war im Vergleich zu heute eine echte Quälerei) sondern auch die Organisation war voller Hindernisse. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 18. Okt. 2019

„Made in Germany“ Besuch einer Ausstellung

Link zum der Ausstellung zugrunde liegenden Buch bei Amazon(*)

Gestern war ich im Museum Folkwang, um im Rahmen einer Kuratorenführung (durch den neuen Leiter der „Fotografischen Sammlung“, Florian Ebner) mehr über diese Ausstellung zu erfahren. Über den Fotografen Leonard Freed (1929-2006) wusste ich bisher so gut wie nichts (was sich als echte Wissenslücke herausstellte).
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geschrieben/aktualisiert: / 30. Aug. 2013

Lineare Panoramen, ein Film für FotoTv

Ich war mal wieder bei FotoTv in Köln
Wir haben Filme aufgezeichnet rund um das Thema „flaches“ oder lineares Panorama bzw. Hyperperspective.

Aufnahme einer Häuserfront an einer Gracht am Steenhouserdijk als lineares Panorama

Am Steenhouwersdijk / Vlaams Gevest

Das Ganze ist nichts neues, solche Panoramen gibt es schon recht lange. Ich erinnere mich, dass in meiner Heimatstadt Essen in den 70igern eine Fotogruppe mit vielen aneinandergeklebten Kleinbildaufnahmen (natürlich analog aufgenommen und auf das Format 10*15 cm vergrößert) einen mehrere Kilometer langen Straßenzug dokumentiert hat.
Das war, wenn ich mich recht erinnere, die Frohnhauser Straße. Weiß jemand, was aus dem Bild geworden ist?

Im Internet gibt es dazu einige Interessante Seiten, u.a. die Entstehungsgeschichte zu einem linearen Panorama eines über 100m hohen Redwoodbaumes oder die sehr schönen Stadtansichten von Guillaume Fulchiron oder von Marco Brunetti

geschrieben/aktualisiert: / 08. Sep. 2021

Stativplättchen

Man lernt nie aus …

Am Strand von Cadzand-Bad wollte ich heute eine Langzeitbelichtung machen. Mit einem starken Graufilter kam ich so auf etwa 15 Sekunden Belichtungszeit. Die Kamera war natürlich auf einem Stativ, ich benutze einen Fernauslöser und die Spiegelvorauslösung war auch aktiv.
Aber trotzdem wurden die Bilder auch in Bereichen unscharf, die eigentlich unbewegt waren und scharf abgebildet werden sollten.

D5II3_2939Erst als ich mir die Aufnahmen genauer ansah, kam ich durch die Richtung der Bewegungsunschärfe auf die Lösung. Das Stativ versank langsam aber sicher im Sand im Auslaufbereich der Brandung. Da war noch sehr viel Feuchtigkeit im Boden und der Sand entsprechend weich. Das Gewicht von Kamera, Objektiv und Stativ konzentrierte sich auf die wenigen Quadratzentimeter Auflagefläche der drei Stativfüße.
Mit einigen untergelegten flachen Steinen konnte ich das dann soweit stabilisieren, dass ich die Aufnahme machen konnte.

(Mehr zu den Langzeitbildern demnächst in einem kleinen Film.)

 

geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2013

Kugelpanorama – interaktiv bei Google+ präsentieren

Dieser Film zeigt eine Möglichkeit, eine equirectangulare Datei (also ein flaches Kugelpanorama) im sozialen Netzwerk Google+ zu zeigen. Das Panorama ist dann interaktiv steuerbar.

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit Hilfe von PTGui (Variante 3)

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit PTGui und einem Template von Erik Krause (www.erik-krause.de) exportieren kann. Diesen Nadirbereich kann man dann in der Bildbearbeitung optimieren und mit einem weiteren Template wieder importieren, so dass das Stativ im Ergebnis nicht mehr sichtbar ist.

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018

Kugelpanorama – Nadirretusche mit Hilfe von PTGui (Variante 2 – Viewpoint)

Im Bodenbereich (Nadir) eines Kugelpanoramas ist normalerweise der Stativkopf bzw. „Nodalpunktadapter“ zu sehen. In diesem Video erkläre ich, wie man den Bereich mit der Viewpoint-Funktion von PTGui direkt bearbeiten kann, so dass das Stativ im Ergebnis nicht mehr sichtbar ist.

Noch mehr Tipps zur Retusche des Stativs (Bodens) in einem Panorama:

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mai 2018