Ein „Ameisenpanorama“

Der Begriff Ameisenpanorama taucht in einem Interview, das Stephan von fotopodcast.de Anfang Juli mit mir geführt hat, öfter auf. (Zum Podcast des Interviews)

Was ein Ameisenpanorama ist, sollte das interaktive Bild oben erklären (zum öffnen anklicken).
Wie man so ein spezielles Kugelpanorama macht, werde ich versuchen, im folgenden kurz und knapp zu erklären.
Hauptsächlich benötigt man dazu eine Kamera mit Fisheyeobjektiv, das auf dem Sensor ein kreisförmiges Abbild mit etwa 180° Bildwinkel (oder mehr) erzeugt. Ich habe dazu eine Canon 5D MKII und ein altes Sigma 8mm 4.0 verwendet.

Die Kamera wird möglichst flach auf den Boden gelegt und die Aufnahmeentfernung und Belichtung usw. vorher manuell eingestellt. Per Selbst- oder Fernauslöser wird dann das Foto aufgenommen.
Das Bild wird anschließend in PTGui geladen, der kreisrunde Crop festgelegt und als Ausgabe ein equirectangulares Bild festgelegt. Das Ausgangsbild wird mit einem ‚Pitch‘ von 90° beschrieben, also als Blick senkrecht nach oben.

Das entstandene Panorama zeigt 360°x180° Das Fisheye konnte aber nur ein Feld von 180° aufnehmen. Deshalb ist der untere Teil des entstandenen Panoramabildes leer, meist schwarz.

In der Wiedergabe muss/will/soll man den unteren leeren bzw. schwarzen Teil des Panoramas nicht sehen. In krPano habe ich dazu in den Viewerangaben die ‚view‘ Zeile um vlookat=“90″ fovmin=“40″ fovmax=“80″ limitview=“lookat“ vlookatmin=“-40″ vlookatmax=“-90″ ergänzt.
Dadurch kann der Betrachter nur in den oberen Teil der Bildkugel blicken.


Ich biete zum Thema Kugelpanorama und Verwandtes individuelle Schulungen und manchmal auch Workshops an.
Infos dazu:  Zu meinen Kugelpanorama-Kursen

Mehr Kugelpanoramen von mir gibt es unter www.langebilder.de und www.essen-360grad.de

/ 30. Jul 2017

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