Steife Brise

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Muschel im Wind

Muschel im Wind

Schon ziemlich heftig, wie hier an der holländischen Küste der Wind weht.
Praktisch, dass ich mit dem Smartphone keine Angst haben muss, dass der Sand mechanische Bauteile zerstört. Und die große Schärfentiefe (primär durch den kleinen Sensor verursacht) sowie die asymetrische Bauform (Objektiv in der Ecke des Gehäuses) erlauben es, diese Muschel im Wind von sehr weit unten und sehr nah zu filmen.


geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2013

Was, schon wieder Weihnachten?

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Hallo Ihr Lieben,

alle Jahre wieder … kaum schaut man mal nicht so genau hin, ist schon wieder Weihnachten, nur  knapp über 360 Tage nach dem letzten Mal.

Das geht einfach viel zu schnell. Diese kurzen Abstände zwischen solchen Feiertagen machen das Leben nur unnötig hektisch.

Deshalb plädiere ich für eine Veränderung des Kalenders.
Das sollte leicht möglich sein, ist ja nur bedrucktes Papier und so teuer dürfte es nicht sein, ein paar zusätzliche Seiten einzufügen.
Mir schweben zur Zeit Jahre mit 450 bis 600 Tagen vor. Das könnte man auch, zur Abwechslung, mal kürzer oder länger machen. So ein längeres Jahr würde etwas den Druck aus der hektischen Folge der Jahreszeiten nehmen und gelegentliches Durchatmen ermöglichen.

Vielleicht könnte man die gewonnen Tage auch etwas stärker im Sommer konzentrieren.
(Ich habe nichts grundsätzliches gegen Weihnachtsmärkte, Glühwein oder Hoppediz-Erwachen, aber mir wären ein paar zusätzliche Juni-Tage lieber.)

Denkt mal darüber nach, vielleicht können wir das ja langfristig durchsetzen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Lieben ein besinnliches und ausreichend langes Weihnachtsfest.

Tom!

geschrieben/aktualisiert: / 03. Jul 2016

Photokina Halle 1 – Ausstellungsbereich

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Auch wenn sie etwas abseits liegt, ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert, die Halle 1 der Photokina mit den Ausstellungen. Hier, im hinteren Bereich der Halle, gibt es einige sehr interessante Ausstellungen zu sehen. (Mich haben besonders die Bilder in der Ausstellung „Cocaine Love“ von Michael von Graffenried beeindruckt.)

Weiter vorne ist der Bereich der Foto-Hochschulen, die einen Überblick über die unterschiedlichen fotografischen Schwerpunkte der einzelnen Universitäten liefert. Neben den spannenden Bildern (es waren natürlich auch einige weniger spannende dabei ;-)) hat man dort auch die Möglichkeit hat, mit den Studenten zu sprechen. Das ist gerade für junge Fotografen, die ein Studium planen, interessant.

(Diese Seite war bereits auf dem Vorläufer dieses Blogs, ich habe sie jetzt „reanimiert“.)
geschrieben/aktualisiert: / 06. Sep 2016

Matrix me!

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Eine spektakuläre Installation in Halle 4.1 am Stand der „adf“.
Der Matrixring (eigentlich sind es sogar zwei Ringe) der OTTO-Fotostudios für einen „Bullet Time“ Effekt.
50 Kameras (plus 18 im inneren Ring) im 14m Ring sind zur Zeit wohl Weltrekord.
Wenn ich richtig rechne, reicht das für 2 Sekunden „Bullet Time“.
Das Kreuz am Boden gibt den optimalen Standort z.B. für den Sprung eines Models an.

(Diese Seite war bereits auf dem Vorläufer dieses Blogs, ich habe sie jetzt „reanimiert“.)
geschrieben/aktualisiert: / 24. Mai 2013

Eine Million Bilder?

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Der Lomo Bereich zwischen den Hallen 4 und 5 ist wie schon auf früheren Photokinas (…kinen?) ein Bildermeer.

Passend dazu gibt es Liegestühle und Reisegepäck.

(Diese Seite war bereits auf dem Vorläufer dieses Blogs, ich habe sie jetzt „reanimiert“.)
geschrieben/aktualisiert: / 24. Mai 2013

Treppenhaus der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein – Ruhrmuseum

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Gestern habe ich ein Kugelpanorama des spektakulären Treppenhauses der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein veröffentlicht. Die gesamte Kohlenwäsche wurde vom holländischen Architekturbüro Rem Koolhaas für die neue Nutzung als Besucherzentrum und vor allem als RuhrMuseum umgestaltet.

kohlenwaesche_treppenhaus_ruhrmuseum_01_vg

Zum großen Kugelpanorama

geschrieben/aktualisiert: / 03. Mai 2013

Lineares Panorama eines 1500 Jahre alten Baumes

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Horizontal ausgrichtete lineare Panoramen, die z.B. einen Straßenzug der Länge nach abbilden, sind nichts richtig neues.
Das ganze aber vertikal, um die volle Höhe (300m) eines 1500 Jahre alten Redwood Baumes abzubilden, das habe ich noch nicht gesehen.

Der Film zeigt den Entstehungsprozess, das Bild ist in kleiner Version unter http://www.npr.org/blogs/pictureshow/2009/09/redwoods.html zu sehen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Mai 2013

Zeche Zollverein – Abendlicht

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Sorry, da ist was schief gelaufen. Dieser uralte und völlig unwichtige Beitrag hier sollte gar nicht an die Newsletter Abonnenten rausgehen, es tut mir leid.
Aber zur Entschädigung ein Hinweis: Ich habe den ersten Beitrag zum Thema Urlaubsfotografie überarbeitet.
Zum Artikel Urlaubsfotografie
Ich hoffe, das ist eine kleine Entschädigung für die falsche Benachrichtigung….

 

Hier der alte Beitrag…
———

Der Fotoworkshop ist zu Ende, es geht nach Hause, aber vorher noch ein Bild.

Zollverein am Abend

geschrieben/aktualisiert: / 20. Apr 2019

Károly Álmos – Strassenfotograf in Amsterdam

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Am letzten Wochenende habe ich in Amsterdam dem Straßenfotografen Károly Álmos bei der Arbeit zugesehen und hatte das Vergnügen, ein paar Worte mit ihm zu wechseln.
Er benutzt eine sehr alt wirkendende, evtl. auch selbst gebaute (ich habe vergessen, ihn zu fragen) “Kamera”, die aus einer (zum Teil aus Phantasie, zum Teil aus praktischer Notwenigkeit sehr skurril anmutenden) Holzkiste mit Objektiv und diversen Anbauten besteht.

Das Objektiv (vermutlich ca. 150mm, wohl aus einer Großformatkamera aber mit Einstellschnecke) ist anscheinend auf eine fixe Entfernung eingestellt, zumindest sah ich ihn nicht fokussieren. Das kann auch gut klappen, denn der zu Porträtierende sitzt in einem festgelegtenen Abstand auf einem zur Ausrüstung gehörenden “Sessel” (einem mit Stoff behängtem Rollstuhl, auf dem wohl auch die Ausrüstung transportiert wird).

Hier nimmt man Platz und muss, nach dem man arrangiert wurde, für eine je nach Intensität des Tageslichts längere oder kürzere Zeit stillhalten. (Bei sehr dunklen Szenen kann auch geblitzt werden, meist ist der Magnesiumblitz aber wohl eher Bestandteil der Show.)
Die lange Belichtungszeit zwingt die Personen vor dem Objektiv zur Ruhe. In einer eigentlich eher hektischen Umgebung (z.B. einer Fußgängerzone) muss man als Motiv Ruhe und Konzentration aufbringen. Zusammen mit der eingeschränkten Kontrolle des Fotografen (er hat keinen Sucher an der Kamera und benutzt auch keinen Belichtungsmesser) führt das zu Bildern, in denen sich auch die Aufnahmesituation verfestigt und die etwas anderes (mehr) zeigen als ein Schnappschuss an gleicher Stelle. (Weiter unten fiden Sie einen lInk zu seinen Bildern.)
Herr Álmos entfernt zum Belichten einen Deckel und zählt die Belichtungszeit in Sekunden langsam mit, bis er den Deckel wieder auf das Objektiv setzt. Danach muss er in der Kamera das (Papier-) Negativ aus dem Halter nehmen und in den Schälchen mit Entwickler und Fixierer (es wird wohl kein Stopbad verwendet ;-) ) ausgearbeitet werden.

Sofortbildkamera

Die Kamera in der “Reprostellung” zur Erzeugung des Postivs (siehe weiter unten)

Verschiedene Anbauten an der Kamerakiste sind nötig, damit zuerst das Negativ und später auch das in der gleichen Kiste erzeugte Positiv entwickelt und fixiert werden kann. Dazu muss der Fotograf von oben durch eine verschließbare Öffnung mit Rotfilter in die Kiste schauen können. Durch eine andere Öffnung (mit einem angehängten Ärmel vor einfallendem Licht geschützt) kann der Fotograf mit einer Hand in der Kiste das Fotopapier und die Chemikalien verwenden.
Während der Entwicklung kontrolliert der Fotograf der Vorgang von oben durch einen kleinen, zu seinen Augen hin abgedichteten Schacht in die Kiste. Damit er zwar das Bild beobachten kann, es aber nicht zusätzlich belichtet wird, ist in der Kiste eine rote Dunkelkammerbeleuchtung. Dazu wird, ein Zugeständnis an die Neuzeit, eine Bremsleuchten-LED-Reihe verwendet, die per 12V Batterie angetrieben werden.

Nach dem Entwickeln und Fixieren wandert das Bild als (Papier-) Negativ durch eine Klappe nach außen und fällt in einen Eimer mit Wasser.
Es wird kurz gewässert, dann kommt ein bisher ungenutztes Zusatzteil der Kamera zum Einsatz. Unterhalb des Objektivs hängt eine Holzschiene in der Form eines “L”s. Diese Schiene wird hochgeklappt, so dass das der Fuß des L nun in einigem Abstand senkrecht vor dem Objektiv steht. Das ist der Vorlagenhalter, an den das Papiernegativ kommt.
In der Kamera lädt der Fotograf den “Negativ”halter mit einen neuem Blatt Fotopapier. Dann wird erneut ein Foto gemacht, jetzt vom Papiernegativ.
Ganz ohne Fokussieren?
Ja und nein. Äußerlich ist keine Veränderung sichtbar, aber innen wird der Negativhalter für die Reproduktion in eine neue, jetzt weiter vom Objektiv entfernte Position gebracht. Dadurch wird auf den Nahbereich scharf gestellt und es kann eine Kopie des Negatives angefertigt werden. Da das Papiernegativ auf Fotopapier reproduziert wird, entsteht nun ein Papierpositiv, das wieder in der Kamera entwickelt und fixiert wird, um dann abschliessend gewässert und luftgetrocknet zu werden.
Das Bild bekommt man in einem schwarzen Passpartout mit ovalem Ausschnitt ausgehändigt.

Der Fotograf reist von Zeit zu Zeit mit der Kamera durch die Gegend und besucht auch andere Länder, mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger.
Der ganze Aufwand scheint sich für ihn aber eher zu lohnen, wenn er für Betriebsfeiern etc. engagiert wird.
Wenn Sie Kontakt aufnehmen wollen, hier ist seine (niederländische) Seite. (Er spricht sehr gut deutsch.)
Und hier können Sie einige seiner Bilder sehen.

Anmerkung 2013:
In Afghanistan hat diese Form der Fotografie eine alte, bis heute bewahrte Tradition, hier ist eine Website, die sich um dieses Thema kümmert.

geschrieben/aktualisiert: / 03. Jul 2016