Ausstellungseröffnung „Die 80er im Ruhrgebiet“

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Ausstellungseröffnung drinnen und draußen

Ausstellungseröffnung – drinnen und draußen

Ein Heimspiel! (Und das gleich im doppelten Sinn.)
Knapp 10 Minuten Fußweg von zuhause einmal quer durch den Stadtteil und ich bin (mit meiner charmanten Begleitung) in der Galerie „Clowns & Pferde“ in Essen-Frohnhausen.
Essen Frohnhausen?
Das ist eigentlich nicht der Ort, an dem man auf den ersten Blick große Kunst erwarten würde.
Aber das täuscht. Neben diversen Ateliers und Proberäumen gibt es hier auch eine zwar kleine, aber sehr rege Galerie namens „Clowns und Pferde“.
Die Galeristin Bianca Wickinghoff zeigt dort wechselnde Ausstellungen aus vielen Bereichen der zeitgenössischen Kunst und so natürlich auch aus dem Spektrum der Fotografie.
Vorgestern, am Freitagabend, wurde dort die Fotoausstellung „Die 80er im Ruhrgebiet“ eröffnet.   Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 08. Jun 2017

Meine Eindrücke von der Photokina 2016

Lesezeit: ca. 6 Minuten

VR Kino auf der Photokina 2016Vor einer Woche endete die Photokina, das ist mittlerweile genügend Abstand für ein kleines Resümee.
Natürlich gab es wie immer viele neue Kameras, viel Zubehör und auch viel Schnickschnack.
Diese Jahr war das Leitthema der Messe VR. Und so waren natürlich sehr viele VR-Kameras (für Standbild und Video, zum Teil auch für 3D) und auch jede Menge VR-Brillen zu sehen.  (Mehr dazu weiter unten.)
Natürlich gab es einen Haufen neuer Kameras zu sehen, Olympus, Canon, Nikon, Leica, Fuji, Sony, … – Du wirst das schon zur Genüge an anderer Stelle gelesen haben.
Diese neuen Geräte interessieren mich an der Photokina aber meist eher weniger. Eigentlich kümmere ich mich darum nur, wenn sie mir bei der Lösung von Aufnahmeproblemen helfen. Da war dieses Jahr nicht so viel spannendes dabei, deshalb wirst Du hier auch nicht viel dazu lesen.
Spannender finde ich da schon die kleinen Aussteller für neues (oder altes) Zubehör. Aber es gibt keine Garantie, die an den vielen kleinen Ständen aus aller Welt, speziell dem fernen Osten, auch wirklich zu finden.
Noch viel mehr interessieren mich die Begegnungen mit anderen Menschen, das ist eigentlich neben den Ausstellungen  die Hauptattraktion auf der Messe für mich. Ich treffe dort befreundete Fotografen (Profis und Amateure), andere Fotolehrer, Leser meiner Bücher, neue Zufallsbekanntschaften, die ich auf der Messe mache, kurz: nette Menschen. Für mich ist das ähnlich wie ein kleines Stadtteilfest, wo einem dann auch Leute begeben, die man manchmal lange nicht gesehen hat und wo man auch den ein oder anderen kennenlernt.
Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 07. Okt 2016

Neue Fotokurstermine für Januar, Februar und März 2017

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Einstellsache

Einstellsache

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Zeit für die ersten Termine für meine Fotokurse im nächsten Jahr.
Deshalb habe ich für meinen zweitägigen Fotoworkshop (Grundlagen/ Zeche Zollverein) für Januar, Februar und März 2017 neue Daten ausgesucht.
Und es gibt diese Kurs jetzt auch in einer Spezialausgabe für Menschen ab 45, also für „alte Schachten und Säcke„.

Auch für den eintägigen Foto-Grundkurs gibt es ein neues Datum im Januar, genauso wie für den Grundkurs Gestaltung.  Und zum Grundkurs Bildbearbeitung mit dem Schwerpunkt RAW-Entwicklung und zur  geplanten Fotoreise Paris kommen bald auch noch neue Informationen und Termine. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Opel Rekord Panorama

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die Zeitschrift „digit!“ hat in Ihrer aktuellen Ausgabe im Zusammenhang mit „Multishottechniken“ unter anderem über Panoramen berichtet. Und eines meiner Panoramen wurde als Beispiel für ein Panorama auf engem Raum verlinkt.
Freut mich!
Doch der Link ist etwas ungünstig gesetzt, auf der verlinkten Seite war nur das kleine equirectangulare Vorschaubild zu sehen. Damit die Besucher das Panorama aber auch interaktiv steuerbar (und auf Wunsch mit VR-Brille) sehen können, habe ich das vollständige Kugelpanorama zum Blog hochgeladen.
Es handelt sich um den Innenraum eines Opel Rekord P2 1700 / 55PS aus dem Jahr 1962, ein seltener Viertürer mit Faltdach.
Zur interaktiv steuerbaren Wiedergabe einfach aufs Bild klicken. Und wer will, kann am Smartphone/Tablet die Gyroskop-Steuerung aktivieren. Und die Wiedergabe für VR-Brillen lässt sich auch einschalten.

Innenraum eines Opel Rekord Panorama

Innenansicht des vollständigen Innenraums eines Opel P2 (verformte Wiedergabe) Zur Interaktiven Wiedergabe aufs Bild klicken.

Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Sep 2018

Makrofotografie extrem

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Fokusstacking

Focusstacking

Beim gestrigen Stammtisch der Fotoschule-Ruhr kam das Gespräch auch auf Insektenfotografie. Ich habe in dem Zusammenhang von einem Film erzählt, der die extrem aufwendige Arbeitsweise des englischen Fotografen Levon Biss dokumentiert.
Er ist eigentlich Porträtfotograf, der sich auf Sportler spezialisiert hat. Zum Thema Insekten kam er, weil er ein fotografische Aufgabe zwischen den Aufträgen suchte, die er jederzeit für den Job unterbrechen konnte und die wenig Platz erforderte.
Er entwickelte eine sehr spezielle Mischung aus Aufnahme- und Ausarbeitungstechnik, die weit über das eher simple Focusstacking(1) hinausgeht, da er nicht nur den Aufnahmeabstand und die Fokussierung anpasst, sondern zusätzlich einzelne Details der Insekten auch speziell ausleuchtet. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Tom! live bei FotoTV auf der Photokina

Lesezeit: ca. 1 Minute
Meine "mft", hier im Einsatz für ein Kugelpanorama.

Meine „mft“, hier im Einsatz als kleines Besteck für ein Kugelpanorama mit eine Nodal Ninja Ring.

Heute (22.09.2016) bin ich wieder auf der Photokina, diesmal unter anderem auf der Bühne bei FotoTV.
Wenn Du einen Blick in das Programm von FotoTV zur Photokina wirfst, findest Du mich  zwischen Calvin Hollywood und Pavel Kaplun, heute um 13:15.
Mein Thema wird „Panoramafotografie Live“ sein, live zu sehen auf dem Stand von FotoTV und übers Internet im Livestream von FotoTV unter https://www.fototv.de/tutorial/photokina-livestream.
Es wird sich, wie kaum anders zu erwarten, um das Thema VR und Kugelpanorama drehen.

Und wer mir darüber hinaus auf der Photokina folgen will, findet mich heute ab ca. 11:30 wieder unter „Wo ist Tom?

 

 

geschrieben/aktualisiert:

iPhone 7Plus vs. DSLR?

Lesezeit: ca. 3 Minuten
iPhone 7Plus

iPhone 7Plus mit der Doppelkamera

Nachdem mir in den letzten Tagen einige zum Teil überschwängliche Berichte über das iPhone 7Plus und speziell dessen neue Kamera untergekommen sind, habe ich mir darauf hin jetzt mal den Kamera-Teil der Apple Keynote angesehen.
Und tatsächlich: eine nette Kamera in einem netten Smartphone. (Und spätestens in ein oder zwei Jahren gibt’s bestimmt wieder was besseres, schöneres schnelleres.)

In der Keynote ist mir ein Fehler im Bereich Fotografie aufgefallen, auf den bisher scheinbar noch niemand eingegangen ist. (Das soll jetzt kein Apple-Bashing werden, sowas passiert auch anderen. Mich nervt das nur!)
Apple-Chef-Designer John Ive erklärt in der Präsentation die vielen Vorzüge der Kamera dieses iPhones. Unter anderem soll es (dank der zwei Hauptkameras) später im Herbst, nach einem Updates der Software, Portraitfotos mit geringer Schärfentiefe erzeugen, bei denen der Hintergrund in der heute so gerne verwendeten duftigen Unschärfe (Bokeh) verschwindet.
So etwas geht eigentlich erst mit „echten“ Kameras, die einen größeren Aufnahmesensor haben (DSLRs und  Systemkameras) Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Sep 2016

Photokina-Panorama und VR

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Direkt zum Panorama? Aufs Bild klicken.

Bald ist wieder Photokina und dieses Jahr wird auf der Messe mit ziemlicher Sicherheit VR (Virtual Reality) eine große Rolle spielen. Das Thema ist eigentlich überhaupt nicht neu, es stammt genau genommen noch aus dem letzten Jahrtausend.
Aber durch die mittlerweile „bezahlbaren“ VR Brillen sind diese Bilder und Filme (und die 3D-Welten u.a. der Spiele) direkter erlebbar. Und durch die in viele Smartphones eingebauten Lagesensoren und Gyroskope in Kombination mit preiswerten VR-Brillen-Aufsätzen wird das Thema mit Macht noch weiter verbreitet.
Ist zwar alles noch nicht optimal, aber mal abwarten.

Photokina-Panorama

Da trifft es sich ganz gut, das ich auf der letzten Photokina für zwei Video-Tutorials für FotoTV (*) die große Bühne und das Drumherum in mehreren Kugelpanoramen fotografiert habe. Ich habe diese Bilder jetzt neu für VR aufbereitet. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 02. Sep 2018

Neuer Termin für Bildbearbeitungskurs in 2016

Lesezeit: ca. 1 Minute
Bildbearbeitung in Lightroom

Oberfläche der Bildbearbeitung in Lightroom

Der letzte Platz für meinen Bildbearbeitungskurs (Grundlagen) im November ist gestern vergeben worden. Ich habe deshalb einen neuen Termin geplant, den Letzten für 2016.
Dieser nächste Kurs zu den Grundlagen der Bildbearbeitung findet am 29.12.2016, also am Donnerstag zwischen den Feiertagen, statt.
Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter:
http://www.fotoschule-ruhr.de/bildbearbeitung_1.php

 

geschrieben/aktualisiert: / 06. Sep 2016

Der letzte Sonnenuntergang des Urlaubs

Lesezeit: ca. 1 Minute
Sonnenuntergang mit Hunden

Sonnenuntergang mit Hunden

Der letzte Sonnenuntergang eines Urlaubs hat immer etwas besonderes.
Leider klappt das nicht immer am letzten Abend. Aber wenn, dann empfinde ich ihn oft als regelrecht magisch.
Die Hunde in diesem Fall anscheinend auch.

geschrieben/aktualisiert:

Die Photokina kommt, das Werbeblabla nimmt zu

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Der Fotoglobus ist mittlerweile quasi das zentrale Symbol der Photokina.

Der Fotoglobus ist mittlerweile quasi das zentrale Symbol der Photokina.

Ich freue mich auf die Photokina, aber etwas weniger Werbegeschwurbel im Vorfeld würde mir besser gefallen.
Aus dem aktuellen Blabla der Photokina, das per Email eintraf:

Ging es bei der Weiterentwicklung der Fotografie bisher meist um die Perfektionierung der Bildergebnisse und der Vereinfachung des Aufnahmeprozesses, so geht es inzwischen darum, zu filmen und zu fotografieren, was bisher als unmöglich schien. Die hohe Kunst, den „Decisive Moment“ zu erhaschen, wie es noch der große Magier der Kamera Henri Cartier-Bresson propagierte, ist mit einer modernen Foto/Filmkamera für jedermann möglich.

Gemeint ist damit anscheinend, dass man durch die noch relativ neue 4K Technik quasi in (geringer aber ausreichender) Fotoqualität filmen kann und so Cartier-Bresson’s „entscheidenden Moment“ schon in einem der Filmbilder erwischen wird. Aber liebe Weltmesse der Fotografie, es reicht nicht, eine Kamera mit hoher Bildfrequenz irgendwohin zu halten, um ein gutes Foto zu machen. Den „Decisive Moment“ verpasst man so ziemlich sicher. Mal ganz von der Arbeit abgesehen, ihn hinterher aus den Ummengen Filmbildern wieder herauszukramen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Polfilter & Co (UV-Filter sind die besten … Teil II)

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Illustration zu 20 Sekunden Belichtungszeit mit Graufiltern

20 Sekunden Belichtungszeit machen aus Wellen und Gischt Nebel. Das die Möwen stillhalten, entzieht sich aber der Einflussnahme des Fotografen. ;-)

Vor ein paar Wochen habe ich hier einen Beitrag zu UV-Filtern veröffentlicht. Das bezog sich auf die ziemlich überdrehte Werbung eines Elektronikmarktes über die angeblich positive Auswirkung von UV-Filtern auf die Bilder. (Es ging in dieser Werbung nicht, wie sonst oft üblich, um die reine Schuztzwirkung dieser Filter, hier mein Beitrag dazu.)

Jetzt möchte ich nun zwei tatsächlich, auch im Zeitalter der Digitalfotografie, sinnvolle Aufnahmefilter vorstellen.
Viele andere Filter, die früher für bestimmte Bildwffekte eingesetzt wurden, kann man heutzutage ja getrost in der Schublade lassen, denn spätestens mit den Möglichkeiten der Raw-Ausarbeitung lassen sich deren Effekte genauso gut oder sogar besser erzielen (wenn man denn diese Effekte überhaupt noch sehen will ;-) ).
Aber einige Filter sind immer noch sinnvoll, dazu zählen in erster Linie  Graufilter und Polfilter, die anders als die Schutzfilter wegen ihrer filternden Wirkung eingesetzt werden. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Architekturfotografie muss nicht teuer sein (3)

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Industriearchitektur

Industriearchitektur

Noch ein weiteres Zitat aus dem dpa Text aus der Lokalpresse, der dieser kleinen Reihe zugrunde liegt:

„Wer die Architektur möglichst korrekt abbilden will, muss Geld in die Hand nehmen. Objektive ohne optische Fehler sind teuer, genauso wie Tilt-Shift-Objektive“.

Es stimmt (zumindest zum Teil), richtig gute Objektive sind richtig teuer. Und für den Profi sind sie auch wichtig, er erspart sich so Nacharbeit.
Aber braucht der typische Leser der Tageszeitung so etwas? Der wird doch eher ein Amateurfotograf sein, der nur gelegentlich mal eine Stadtansicht oder ein schönes Gebäude fotografieren will.
Früher waren dann, je nach Objektiv, manchmal Fehler im Bild zu sehen. Oft wurden gerade Linien nicht gerade, sondern gebogen wiedergegeben. Entweder waren sie nach innen gebogen, (kissenförmige Verzeichnung), oder nach außen (tonnenförmige Verzeichnung).
Objektive mit solchen Fehlern waren für die Architekturfotografie natürlich eher ungeeignet. Und Objektive ohne diese Fehler waren aufwendiger in der Konstruktion und damit meist deutlich teurer (und größer und schwerer).
In der digitalen Fotowelt lassen sich diese Fehler schon seit vielen Jahren sehr einfach nachträglich beheben, bei vielen preiswerten Kameras passiert das anscheinend schon direkt in der Kamera. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 15. Sep 2017

Ausstellungseröffnung mal anders

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Eröffnung der Fotoausstellung

Eröffnung der Fotoausstellung

Ich komme ja als Eingeborener des Ruhrgebiets kaum ‚raus aus demselben. Und wenn es dann eine Eröffnung einer Fotoausstellung mit Bildern aus dem Ruhrgebiet gibt, die zu mir ins Ruhrgebiet kommt, dann geh ich da nicht wech, sondern hin.
Und das habe ich am letzten Samstag gemacht.
Auf ins unbekannte fremde Land Bochum. Zur Herner Straße 8, in die Galerie „Ping Pong“, die, man könnte das auch so sagen, ein Hinterraum der dort ansässigen „Trinkhalle“ ist.
Zumindest am Samstag aber waren die Rollen getauscht, die Trinkhalle war nun der Empfangsraum für die Galerie.  Als meine charmante Begleitung und ich ankamen, standen die Leute schon bis auf die Straße. Natürlich stilecht mit einem Bier in der Hand.
Zur Eröffnung gabe es keinen Sekt, stattdessen konnte man Flaschenbier kaufen. (In der Trinkhalle gibt es das aus aller Herren Länder, man kann da durchaus ein paar durchprobieren —> Auto stehen lassen)
Es war also vollkommen und erfrischend (nicht nur wegen des Bieres) anders, als das sonst so bei Ausstellungseröffnungen, vor allem in den Museen, abläuft.
Zu dem Fotografen und seinen Bildern findet man mittlerweile eine Menge an Informationen im ganzen Internet von Spiegel online bis Stern.  Und auf seiner Website sind die Bilder natürlich auch zu sehen.

Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 08. Jun 2017