Opel Rekord Panorama

Die Zeitschrift „digit!“ hat in Ihrer aktuellen Ausgabe im Zusammenhang mit „Multishottechniken“ unter anderem über Panoramen berichtet. Und eines meiner Panoramen wurde als Beispiel für ein Panorama auf engem Raum verlinkt.
Freut mich!
Doch der Link ist etwas ungünstig gesetzt, auf der verlinkten Seite war nur das kleine equirectangulare Vorschaubild zu sehen. Damit die Besucher das Panorama aber auch interaktiv steuerbar (und auf Wunsch mit VR-Brille) sehen können, habe ich das vollständige Kugelpanorama zum Blog hochgeladen.
Es handelt sich um den Innenraum eines Opel Rekord P2 1700 / 55PS aus dem Jahr 1962, ein seltener Viertürer mit Faltdach.
Zur interaktiv steuerbaren Wiedergabe einfach aufs Bild klicken. Und wer will, kann am Smartphone/Tablet die Gyroskop-Steuerung aktivieren. Und die Wiedergabe für VR-Brillen lässt sich auch einschalten.

Innenraum eines Opel Rekord Panorama

Innenansicht des vollständigen Innenraums eines Opel P2 (verformte Wiedergabe) Zur Interaktiven Wiedergabe aufs Bild klicken.

Warum Kugelpanoramen?

Infiziert wurde ich mit der Begeisterung für die Panoramafotografie schon im letzten Jahrtausend durch das erste Kugelpanorama, das ich sah.
Das wollte ich auch können und so habe ich mich in die Technik eingearbeitet. Damals war das sehr(!) aufwendig, heute geht es, vor allem  dank passender Software, sehr viel einfacher.
Trotzdem kann es ein steiniger Weg werden, bis das erste Bild wunschgemäß fertig ist.
Und dann kommt ja noch die Präsentation am Monitor, meist über das Internet.
Auch das ist nicht so ganz problemlos, dank hervorragender Software aber erstens einfacher und zweitens mittlerweile auch in sehr guter Qualität möglich.
Ich habe das ganze damals per Try & Error gelernt, hat viel Zeit (und Nerven) gekostet, verfestigt aber das Wissen.

Drei Bereiche

Und bis heute begeistert mich das Thema VR und Kugelpanorama, den dort kann ich in ganz verschiedenen Disziplinen unterwegs sein. Es gibt eine eher technisch handwerkliche Seite, damit das Panorama fehlerfrei gelingt. Dazu kommt die gestalterisch-fotografische Seite, die bei einem Kugelpanorama ganz andere Überlegung erfordert als bei einem klassischen Foto. Das ist oft viel näher am Medium Film.
Und es gibt die Überlegungen für die Wiedergabeseite, die zum einen schon bei der Startkonzeption eine Rolle spielt (Was soll überhaupt dargestellt werden?), aber auch bei der eigentlich Präsentation nach den Aufnahmen eine große Rolle spielt. Heute bin ich da eher nüchtern und schlicht in der Präsentation, früher hat es mir dagegen viel Spaß gemacht, Vieweroberflächen in Metall und Holzoptik zu entwickeln.

Kurse für Interessierte

Die Art wie ich es gelernt habe,  ist nicht jedermanns Sache, schon früh wurde ich gefragt, ob ich mein Wissen nicht mit anderen in Workshops und Schulungen teilen wolle. Und so biete ich bereits seit 2002 Kurse und vor allem Einzelschulungen zu dem Thema an.
Wenn ich mich nicht täusche, war ich damit damals weltweit der erste „Kugelpanoramalehrer“.
(Solche Schulungen mache ich auch heute noch gelegentlich, wenn Du Interesse hast, schick mir eine Mail oder melde Dich über diese Website, da findest Du auch noch mehr Informationen.)

/ 11. Okt 2016

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