Erfahrungen mit dem OLYMPUS-Service

Nur zur INFO, es ist alles OK!

Nur zur INFO, es ist alles OK!

An meiner Olympus OM-D E-M1(*) hatte sich schon vor einiger Zeit die „Belederung“ auf der Rückseite gelöst. Nicht weiter tragisch. Das ist bei vielen Kameras, auch anderer Hersteller, ein übliches „Problem“.
Und ich bin ja eigentlich auch selber schuld, da ich die Kamera oft mit einer selbstgemachten „Zeigefingerschlaufe“ trage. Dadurch drückt der Daumen immer mal wieder etwas seitlich schiebend auf diese Gummiauflage.
Irgendwann verrutschte die Auflage zuerst ein wenig und fiel dann ganz ab. Wie gesagt/geschrieben: nicht weiter tragisch. Meine Kameras müssen keine Schönheitswettbewerbe gewinnen und ich brauche auch nicht Lenny Krevitz’s Leicamodifikation ( … So weisen die glänzend schwarzlackierte Kamera und die dazu passenden Objektive als Hommage an eine gebrauchte Kameraausrüstung bewusst herausgearbeitete Abnutzungsspuren auf, wie sie üblicherweise erst nach vielen Jahren unter Dauereinsatz entstehen.) damit die Geräte nach Benutzung aussehen. ;-)
Aber die Teilnehmer meiner Fotokurse schauen gelegentlich doch ein wenig komisch, wenn ich Ihnen ein Bild auf dem Display meiner Kamera zeige und sie dann diese etwas vermackte Stelle sehen. (Kann der sich nichts Besseres leisten?  ;-)  )
Ich habe aber andererseits keine Lust, meine „fette“ Vollformat-Kamera zum Kurs zu schleppen, die ich fast nur noch in Auftragszusammenhängen verwende. Das ist mir zu unhandlich.

Seit 10 Tagen habe ich noch eine andere Olympus-Kamera zur Verfügung, eine „kleine“ E-M10II(*), die reicht für die  Fotoworkshops mehr als aus. Die E-M1 konnte also zur Aufhübschung geschickt werden.  (Danach geht die E-M10II in meinen kleinen Pool der Leihkameras für Kursteilnehmer über.)

Unkompliziert

Am Freitag vorletzter Woche habe ich den Service von Olympus angerufen, um die Modalitäten zu klären. Immerhin ist meine Kamera älter als zwei Jahre und somit nicht mehr in der normalen Gewährleistung bzw. Garantie. Aber da ich sie bei Olympus registriert habe, ist die Garantie um sechs Monate verlängert worden, in dem Zeitraum bin ich noch.
Bei einem kurzen Telefonat sagte mir der Mitarbeiter, das Olympus die Kamera von DHL abholen lassen könne. Wir vereinbarten am Freitagnachmittag einen Abholtermin für den nächsten Montagmorgen. Der DHL Fahrer erschien, nahm die (eigenwillig aber wirkungsvoll) verpackte Kamera an sich und gab mir eine Quittung.

Rasant

Ich hatte schon gehört, dass der Service bei Olympus schnell ist, aber ich war doch sehr angenehm überrascht, als die Kamera mit neuer Belederung am Samstag derselben Woche, also am fünften Werktag nach Versand, bei mir eintraf.

Und nicht nur die Belederung war neu, sondern auch der Displayrahmen wurde als Beschädigt (verkratzt?) eingestuft und getauscht, die Kamera gecheckt und gereinigt. Sie war in einem schicken stabilen Olympuskarton verpackt, ganz wie Neuware. Sogar die aktuelle Firmware war aufgespielt worden.
Ein freundlicher Brief des Servicemitarbeiters lag bei. (Der wurde sicherlich nicht ausschliesslich persönlich für mich formuliert, ist aber trotzdem eine nette Geste.)
Und das alles hat mich noch nicht mal Porto gekostet.

Ich kann nur sagen, ich bin sehr zufrieden! Und da man ruhig auch mal loben soll, mache ich das an dieser Stelle!

Fehlerfrei?

Bis jetzt habe ich keine Fehler feststellen können, die Kamera funktioniert wie vorher einwandfrei.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber trotzdem.
1) Es wäre toll gewesen, wenn ich nach dem Eintreffen der Kamera, spätestens aber beim Rückversand informiert worden wäre. Meine Emailadresse lag ja vor. (Ich habe extra auch in den Spamordner geschaut, aber da war auch nichts zu finden.)

2) Durch die neue Firmware sind meine alten Einstellungen in der Kmaerasoftware dahin. Das ist normal, aber trotzdem, es ist durchaus zeitintensiv, diese Präferenzen wieder herzustellen. Erst recht an einer Kamera, die sich so weit „programmieren“ lässt wie die E-M1.
Das ist aber schlussendlich weniger ein Problem des Service, als des generellen Menukonzeptes. Olympus, hörst Du? „Es wäre einfach toll, die eigenen Lieblingseinstellungen auf der Speicherkarte ablegen (und sie gar womöglich an eine andere Kamera übertragen) zu können!
Mal sehen, ob Olympus das Konzept ändert.
(Geht das überhaupt bei einer anderen Kameramarke? Pentax würde ich so etwas ja zutrauen.)

Abgesehen von diesen beiden wirklich kleinen Kritikpunkten bleibt es aber dabei:

Gut gemacht, Olympus-Service!

(Ergänzung: Das ist anscheinend ein Spezialservice für das „Profi“-modell Olympus OM-D E-M1(*) , für andere Modelle gibt es wohl nur den in der Branche normalen Service)

Mehr zu Olympus in meinem Blog


Olympus OM-D  E-M10II(*)

Olympus OM-D E-M1(*)

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/ 05. Aug 2016

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