diese Woche … (1507)

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Was diese Woche noch liegen blieb:
Es passiert mir (glücklicherweise immer noch) recht häufig, dass ich Bilder sehe, die mich fesseln, aufgenommen von Fotografen, deren Namen ich noch nie zuvor gehört habe.
Oft handelt es sich dabei um Bilder aus dem Themenspektrum „Fotografie im öffentlichen Raum“, um den Bereich etwas allgemeiner zu fassen. 
Diese Woche „stolperte“ ich durch einen zufälligen Link über einen Bericht zu einem Buch mit Fotografien des Hamburger Fotografen Walter Lüden. Noch nie davon gehört!
Aber das „Teather“-Bild ist großartig und der Klick auf den Link zeigt, dass es sich um eine Reihe von Fotografien aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis zum nahenden Ende  Wirtschaftswunders handelt. In dieser Phase von Kriegsende bis etwa 1965, hat Lüden das Leben in Hamburg und die Veränderungen der Stadt in dieser Zeit festgehalten. Dabei sind Bilder entstanden, die sicherlich für einen Hamburger noch einmal einen besonderen Reiz besitzen, die aber auch so gut gestaltet sind, dass sie eben auch mich als Ruhrgebietsmenschen ansprechen und faszinieren.
Mich erinnert das Projekt, wenn auch mit anderen Vorzeichen, an das Buch von Chargesheimer (und Böll) „Im Ruhrgebiet“, zu dem es bis Dienstag (17.02) noch eine Ausstellung im Ruhrmuseum Essen gibt.

Zu dem Buch von Lüden habe ich zum Start zwei Links.
Aus der „Welt“
und
Hamburg.de

Zu Buch und Ausstellung von/über Chargesheimer habe ich hier bereits einen kleinen Text geschrieben.

Anm.:
Es erschreckt mich in diesem Zusammenhang erneut, dass solche Fotos über Deutschland zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. (Warum das passieren könnte? Siehe hier und vor allem die dort von mir angegeben Links).
Wenn dann jemand im Jahr 2060 etwas über das öffentliche Leben der Deutschen
 in der Zeit von 2015 bis 2035 erfahren will, wird er dazu nicht mehr wie wir auf solche reichhaltigen Quellen wie die Bilder von Lüden oder Chargesheimer oder vieler anderer „Fotografen im öffentlichen Raum“ zurückgreifen können.


 Schwebend

Das ist jetzt ein ganz anderes Thema, das zu überraschenden und traumhaften Fotos führen kann. Ist ganz sicher nicht neu (Ich habe mit einem Freund so schon vor vielen Jahren einen fortschwebenden Luftbildfotografen abgelichtet und wir waren bestimmt nicht die ersten.).
Und natürlich ist das ein relativ simples Vorgehen.
Aber ich finde es immer wieder gut (und anregend), sich auch mit solchen eher spielerischen und experimentellen Form der Fotografie zu beschäftigen, denn da verbinden sich Fototechnik (und Basteln) und bewusste Gestaltung.
Wie man schwebende Menschen fotografiert.
(engl., aber wohl auch ohne Sprache zu verstehen)


 

Zwei Farben

Das Entwicklungsmodul von Lightroom stellt auch einen Regler für „Teiltonung“ zur Verfügung, der in seiner Funktion und vor allen Dingen Bedeutung auf den ersten Blick nicht gerade selbsterklärend ist. Im englischen Original heißt er „Split Tone„, was der Funktion schon näher kommt.
Während meiner ersten Zeit mit Lightroom habe ich um diesen Regler einen Bogen gemacht weil ich nicht wusste, wozu ich einsetzen sollte.
Und so wie mir damals wird es auch heute noch vielen Lightroomeinsteigern gehen.
Deshalb hier der Link zu einem Video von Brian Matiash zum diesem Thema. (Ist in englisch, aber doch recht gut zu verstehen.)


Junge Hunde

Da wir zwei Hunde haben und ich manchmal auch dabei bin wenn mein Tochter Hundefotos macht (dann meist als „Animateur“) , bin ich mit der hier scherzhaft beschriebenen Problematik ganz gut vertraut.
Welpen zu fotografieren kann einen tatsächlich vor ganz neue Herausforderungen stellen und wäre früher vermutlich eine ideale Vorlage für einen „HB“-Werbefilm (kennt Ihr die noch?) gewesen.
Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung des möglichen Ablaufs.


In der letzen Woche war ich sehr viel mit Webdesign beschäftigt, ich habe die Darstellung der ersten Kapitel des „Fotolehrgang im Internet“ auf Smartphones verbessert (Stichwort „responsive webdesign“). Und an diesem Wochenende mache ich wieder ein zweitägigen Fotoworkshop, so dass zum „freien rumsurfen“ nicht viel Zeit blieb. Die Liste ist diesmal also schon hier zu Ende.

Viel Spaß in der nächsten Woche und macht tolle Bilder…

 

/ 18. Sep 2017

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